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Dafür | Dafür sollte eine deutschlandweite Datenbasis geschaffen werden, die gleichzeitig hochschulspezifische Auswertungen ermöglicht. So haben die teilnehmenden Hochschulen die Möglichkeit ihre spezifische Situation mit den Gesamtergebnissen zu vergleichen. | ||
==Methodik== | ==Methodik== | ||
Die Studie | Die Studie verwendete einen Mixed-Methods-Ansatz um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erzeugen, deren Schlussfolgerungen trianguliert werden können, um eine größtmögliche Erkenntnissicherheit zu gewährleisten. | ||
Zunächst wurde eine standardisierte Online-Befragung durchgeführt, die als Vollerhebung der staatlichen bzw. staatlich anerkannten HAWen in Deutschland ausgelegt war. Von den 210 eingeladenen HAWen reichten 109 die Befragung intern weiter. Zielgruppe waren dabei die Forschenden (insb. Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen). Insgesamt beteiligten sich 2.456 Personen an der Befragung, von denen 2.154 angaben, an ihrer HAW forschend tätig zu sein. | |||
Zusätzlich | Zusätzlich wurden fünf regional verteilte, qualitative Gruppendiskussionsrunden mit FDM-Sachkundigen aus der Hochschulverwaltung, der NFDI, den Landesinitiativen und weiteren FDM-Institutionen durchgeführt. Diese bezogen die Verwaltungsebene mit ein und waren geeignet, spezifische und möglicherweise versteckte Problemlagen und Bedarfe aufzudecken. | ||
Im Anschluss an die Datenauswertung | Im Anschluss an die Datenauswertung wurden die aus der Online-Befragung gewonnenen Forschungsdaten beim Forschungsdatenzentrum des [https://www.dzhw.eu/ Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW)] veröffentlicht. | ||
==Kontakt== | ==Kontakt== | ||
Aktuelle Version vom 12. Mai 2026, 11:35 Uhr
| Projekt EVER FDM Entwicklung und Verbreitung von Forschungsdatenmanagement an Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften | |
| Zeitraum: | 01.06.2022 bis 31.05.2023 |
| Beteiligt: | Frankfurt University of Applied Sciences |
| gefördert von: | Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) |
| Website: | Projekt-Webseiten |
Hintergrund
Forschungsdatenmanagement (FDM) bekommt im Wissenschaftssystem einen immer höheren Stellenwert und gleichzeitig werden mit EOSC, NFDI, Landesinitiativen, Datenkompetenzzentren usw. zahlreiche Unterstützungsangebote geschaffen. Allerdings gibt es bisher kaum gesicherte Erkenntnisse über Bedarfe und Problemlagen von Forschenden an deutschen Hochschulen und es wurden hauptsächlich vereinzelte Umfragen und Interviews mit wenigen Teilnehmenden durchgeführt. Zusätzlich wurde die besondere Situation der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWen) bisher nicht berücksichtigt.
Ziele
Das Projekt "Entwicklung und Verbreitung von Forschungsdatenmanagement an Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften" (EVER_FDM) hat nun erstmals ein umfassendes Bild des FDM an deutschen HAWen zeichnen. Dabei standen vor allem die folgenden Fragen im Vordergrund:
- Wissen die Forschenden, was es mit FDM auf sich hat?
- Was tun Forschende bereits hinsichtlich FDM?
- Welche Unterstützung benötigen Forschende, um ihr FDM zu verbessern?
- Wo sind die Problemlagen und welche Lösungsansätze gibt es?
Dafür sollte eine deutschlandweite Datenbasis geschaffen werden, die gleichzeitig hochschulspezifische Auswertungen ermöglicht. So haben die teilnehmenden Hochschulen die Möglichkeit ihre spezifische Situation mit den Gesamtergebnissen zu vergleichen.
Methodik
Die Studie verwendete einen Mixed-Methods-Ansatz um möglichst repräsentative Ergebnisse zu erzeugen, deren Schlussfolgerungen trianguliert werden können, um eine größtmögliche Erkenntnissicherheit zu gewährleisten.
Zunächst wurde eine standardisierte Online-Befragung durchgeführt, die als Vollerhebung der staatlichen bzw. staatlich anerkannten HAWen in Deutschland ausgelegt war. Von den 210 eingeladenen HAWen reichten 109 die Befragung intern weiter. Zielgruppe waren dabei die Forschenden (insb. Professor:innen und wissenschaftliche Mitarbeiter:innen). Insgesamt beteiligten sich 2.456 Personen an der Befragung, von denen 2.154 angaben, an ihrer HAW forschend tätig zu sein.
Zusätzlich wurden fünf regional verteilte, qualitative Gruppendiskussionsrunden mit FDM-Sachkundigen aus der Hochschulverwaltung, der NFDI, den Landesinitiativen und weiteren FDM-Institutionen durchgeführt. Diese bezogen die Verwaltungsebene mit ein und waren geeignet, spezifische und möglicherweise versteckte Problemlagen und Bedarfe aufzudecken.
Im Anschluss an die Datenauswertung wurden die aus der Online-Befragung gewonnenen Forschungsdaten beim Forschungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) veröffentlicht.
Kontakt
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Klocke
Projektkoordination: Dipl.-Soz. Robert Werth
Weitere Beschäftigte: Arnela Balic
https://www.frankfurt-university.de/
Weiterführende Links
Projektvorstellung im Rahmen der FORTRAMA Jahrestagung 2022
Präsentation erster Ergebnisse im Rahmen der RDA Deutschland Tagung 2023
Poster im Rahmen der 1st Conference on Research Data Infrastructure (CoRDI) 2023
Präsentation im Rahmen der International Data Week 2023
Forschungsdaten der Online-Befragung
Förderkennzeichen: 16FDFH201 |

