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	<title>Forschungsdaten.org - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Impressum&amp;diff=8167</id>
		<title>forschungsdaten:Impressum</title>
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		<updated>2024-09-04T02:11:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Impressum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
= Impressum =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiftung des Öffentlichen Rechts des Landes Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telegrafenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14473 Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel.: +49 331 288 0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.gfz-potsdam.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das GFZ wird gesetzlich vertreten durch Prof. Dr. Susanne Buiter (Wissenschaftliche Vorständin und Sprecherin des Vorstands) und Dr. Stefan Schwartze (Administrativer Vorstand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UstG: DE138407750&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DataCite&amp;diff=7627</id>
		<title>DataCite</title>
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		<updated>2023-07-12T01:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Neu angelegte Übersichtsseite zu DataCite. Weitere Bearbeitung notwendig.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;DataCite&amp;lt;ref&amp;gt;DataCite Homepage https://www.datacite.org&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein internationales Konsortium, das sich zum Ziel gemacht hat, einen einfachen Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsdaten zu ermöglichen, die Akzeptanz von Forschungsdaten als legitime und zitierfähige Beiträge der wissenschaftlichen Forschung zu erhöhen und die Archivierung von Forschungsdaten zu unterstützen, um Transparenz und nachhaltige Nutzung für die Forschung zu gewährleisten. Die Organisation ging aus einem Pilotprojekt ([[STD-DOI]]) der DFG hervor, an dem die TIB Hannover, das GFZ Potsdam, PANGAEA und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DataCite wurde im Dezember 2009 in London als eingetragener Verein von Einrichtungen aus sechs Ländern gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die British Library (BL), das Technical Information Center of Denmark (DTIC), die Bibliothek der TU Delft (Niederlande), das National Research Council’s Canada Institute for Scientific and Technical Information (NRC-CISTI), die California Digital Library, die Purdue University (USA) und die Technische Informationsbibliothek (TIB). Die Geschäftsstelle wird von der TIB Hannover geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DataCite betreibt seit einigen Jahren auch [[re3data.org]], ein disziplinübergreifendes, internationales Verzeichnis von Forschungsdaten-Repositorien. Der Dienst ging ursprünglich aus einem DFG-geförderten Projekt und der Vereinigung mit einem vergleichbaren US-amerikanischen Angebot, Databib, hervor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=7626</id>
		<title>IGSN</title>
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		<updated>2023-07-12T01:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Informationen zur IGSN Syntax und IGSN Organisation aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;International Generic Sample Number (IGSN)&#039;&#039;&#039; (früher: International Geo Sample Number) ist ein [[Persistent Identifier|eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte mit dem besonderen Anwendungsfall des Bezugs auf geowissenschaftliche Materialien. Beispiele dafür sind geologische Handstücke und Bohrkerne, aber auch ganze Bohrlöcher (bestehend aus vielen Kernabschnitten) oder nicht geologische Materialien (z.B. Wasserproben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IGSN war analog zum [[DOI]] konzipiert, und basierte auf dem [[Handle|Handle-System]]. Betrieben wurde das System bis Ende 2021 durch den [http://www.igsn.org IGSN e.V.]. Im Oktober 2021 vereinbarten IGSN e.V. und [[DataCite]], das System in Zukunft gemeinsam zu betreiben&amp;lt;ref&amp;gt;Partnership between IGSN and DataCite. DataCite Blog, 28.10.2021. https://doi.org/10.5438/7z70-1155&amp;lt;/ref&amp;gt;. IGSN werden seit 2022 als DOI über die DataCite Infrastruktur registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften spielen Proben von Gesteinen eine zentrale Rolle. Manche dieser Proben wurden mit großem Aufwand durch Bohrungen oder andere Verfahren gewonnen und können nicht ohne weiteres erneut genommen werden. Von diesen Proben werden Beschreibungen angefertigt und an ihnen vielfältige chemische und physikalische Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten werden interpretiert und in der Fachliteratur [[Datenpublikation|veröffentlicht]]. Oft wurde ein Probenstück auch mit unterschiedlichen Fragestellungen mehrfach analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für globale Untersuchungen und andere Übersichtsarbeiten werden Daten von Gesteinsproben zusammengestellt. Der Aufwand für solche Zusammenstellungen ist sehr hoch, da die in der Fachliteratur vorgestellten Gesteinsproben nicht weltweit einheitlich benannt werden. Es ist daher schwer zu entscheiden, ob es sich bei zwei Gesteinsproben mit dem Namen „M1“ um das selbe Stück handelt. Auch wenn man die geographische Verteilung dieser Proben betrachtet, sieht man, dass es sich bei „M1“ offenbar um viele verschiedene Proben handelt (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IGSN_M1_Karte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung: Weltkarte mit Lokationen von geologischen Probenstücken aus der [http://www.earthchem.org IEDA EarthChem]-Datenbank mit dem Probennamen &amp;quot;M1&amp;quot;. Es gibt offensichtlich viele Gesteinsproben mit dem Namen „M1“, die nichts miteinander gemein haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für zusammenfassende Arbeiten sind die genauen Identitäten der Gesteinsproben wichtig, auf Grund des steten Fortschritts in der Analytik besteht ein großes Interesse daran, Gesteinsproben erneut mit verbesserten Methoden zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Problem stellte sich mit dem Entstehen des Internets bei der Identifikation und Abrufbarkeit von Fachliteratur und [[Forschungsdaten|wissenschaftlichen Daten]] aus dem Internet. Um Artikel der Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet eindeutig identifizierbar zu machen, wurde die [http://www.doi.org International DOI Foundation] gegründet, welche die Vergaberegeln für Digital Object Identfier ([[DOI]]) mit ihren Mitgliedern entwickelt und einen Dienst betreibt, der die DOI-Namen der Artikel und Daten in Orte im Internet (URL) umsetzt und so ermöglicht, auf die referenzierten Artikel und Daten mit einem Internet-Browser zuzugreifen. Für den Teilbereich wissenschaftlicher Daten ist [http://www.datacite.org DataCite e.V.] die koordinierende Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Verfahren für Fachliteratur und wissenschaftliche Daten sollen nun auch Gesteinsproben und andere Materialien eindeutig identifizierbar und über das Internet referenzierbar gemacht werden. Aus diesem Grund wurde die International Geo Sample Number (IGSN, dt.: Internationale Geo-Proben Nummer) entwickelt. Dabei lassen sich nicht alle Verfahren, mit denen Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet identifiziert werden, auf Gesteinsproben übertragen, es müssen also neue Verfahren entwickelt werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte für den Nachweis von Gesteinsproben mit IGSN als eindeutigem Bezeichner auch mit den Fachzeitschriften, den großen Sammlungen (Geologische Dienste, Bohrkernlager, Museen) und den wichtigsten Datenbanken für geologische Daten (z.B. [http://www.pangaea.de PANGAEA], [http://www.earthchem.org EarthChem]) abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die [http://www.igsn.org International Generic Sample Number Organzation e.V.] gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken.&amp;lt;ref&amp;gt;Homepage der International Generic Sample Number Organization (IGSN e.V.) [https://www.igsn.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format und Syntax==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der besonderen Anforderungen an die Beschriftung von geologischen Probenstücken oder Probenbehältern durch menschliche Bearbeiter sollen IGSNs möglichst kurz sein. Der Prinzipielle Aufbau entspricht den Praktiken für [[DataCite]] [[DOI|Digital Object Identifier]]. Informationen zur Registrierung, Formatierung und Benutzung von IGSN sind der [https://support.datacite.org/docs/about-igsn-ids-for-material-samples Dokumentation zu den DataCite Diensten] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachstehende Beispiel illustriert für ein Stück aus der Sammlung des Susquehanna Shale Hills Critical Zone Observatory, registriert in SESAR, den Aufbau und die Auflösung einer IGSN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: 10.58052&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: 10.58052/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    DOI: 10.58052/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: https://doi.org/10.58052/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IGSN findet Verwedung in Dere, A. L., T. S. White, R. H. April, B. Reynolds, T. E. Miller, E. P. Knapp, L. D. McKay, and S. L. Brantley (2013), Climate dependence of feldspar weathering in shale soils along a latitudinal gradient, Geochimica et Cosmochimica Acta, 122, 101–126, [http://dx.doi.org/10.1016/j.gca.2013.08.001 doi:10.1016/j.gca.2013.08.001].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für einen Bohrkern aus dem International Scientific Continental Drilling Program (ICDP), registriert durch GFZ Data Services.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: 10.60510&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: ICDP5054ESYI201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: 10.60510/ICDP5054ESYI201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    DOI: 10.60510/ICDP5054ESYI201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: https://doi.org/10.60510/ICDP5054ESYI201&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V. ([http://www.igsn.org IGSN e.V.]) gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken. Die IGSN e.V. wird von folgenden [http://igsn.github.io/membership/ Mitgliedern] getragen (Stand Januar 2014):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Australian Research Data Commons, Canberra, Australien&lt;br /&gt;
*[http://www.kms.uni-kiel.de/en Christian Albrechts Universität Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
*Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), Paris, Frankreich&lt;br /&gt;
*[http://www.csiro.gov.au CSIRO] Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://www.gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)], Potsdam.&lt;br /&gt;
*[http://www.geomar.de GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
*[http://www.ga.gov.au Geoscience Australia], Canberra, ACT, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://www.iedadata.org Integrated Earth Science Data and Applications (IEDA)], Lamont-Doherty Earth Observatory, Palisades, NY, USA.&lt;br /&gt;
*Institut Français de Recherche pour l’Exploitation de la Mer (IFREMER), Brest, Frankreich&lt;br /&gt;
*[http://www.kigam.re.kr/english Korean Institute of Geoscience and Mineral Resources (KIGAM)], Daejeoun, Korea.&lt;br /&gt;
*[http://www.marum.de MARUM Center for Marine Environmental Studies], Universität Bremen, Bremen.&lt;br /&gt;
*Lithodat Pty. Ltd., Melbourne, VIC, Australien&lt;br /&gt;
*[http://www.orst.edu Oregon State University], Corvallis, OR, USA.&lt;br /&gt;
*United States Geological Survey, Cenver, CO, USA&lt;br /&gt;
*[http://www.whoi.edu Woods Hole Oceanographic Institution], Woods Hole, MA, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist beim Amtsgericht Potsdam registriert und hat seine Geschäftsstelle bei der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation in Perth, Australien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lizensierung==&lt;br /&gt;
IGSN ist eine eingetragenen EU Unionsmarke (EU IPO Nr. 018134664).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klump, J., Lehnert, K. A., Ulbricht, D., Devaraju, A., Elger, K., Fleischer, D., et al. (2021). Towards Globally Unique Identification of Physical Samples: Governance and Technical Implementation of the IGSN Global Sample Number. &#039;&#039;Data Science Journal&#039;&#039;, &#039;&#039;20&#039;&#039;(33), 1–16. https://doi.org/10.5334/dsj-2021-033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verweise==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data Management]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=6880</id>
		<title>IGSN</title>
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		<updated>2022-03-11T08:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;International Generic Sample Number (IGSN)&#039;&#039;&#039; (früher: International Geo Sample Number) ist ein [[Persistent Identifier|eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte mit dem besonderen Anwendungsfall des Bezugs auf geowissenschaftliche Materialien. Beispiele dafür sind geologische Handstücke und Bohrkerne, aber auch ganze Bohrlöcher (bestehend aus vielen Kernabschnitten) oder nicht geologische Materialien (z.B. Wasserproben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IGSN war analog zum [[DOI]] konzipiert, und basiert auf dem [[Handle|Handle-System]]. Betrieben wurde das System bis Ende 2021 durch den [http://www.igsn.org IGSN e.V.]. Im Oktober 2021 vereinbarten IGSN e.V. und [[DataCite]], das System in Zukunft gemeinsam zu betreiben&amp;lt;ref&amp;gt;Partnership between IGSN and DataCite. DataCite Blog, 28.10.2021. https://doi.org/10.5438/7z70-1155&amp;lt;/ref&amp;gt;. IGSN werden seit 2022 als DOI über die DataCite Infrastruktur registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften spielen Proben von Gesteinen eine zentrale Rolle. Manche dieser Proben wurden mit großem Aufwand durch Bohrungen oder andere Verfahren gewonnen und können nicht ohne weiteres erneut genommen werden. Von diesen Proben werden Beschreibungen angefertigt und an ihnen vielfältige chemische und physikalische Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten werden interpretiert und in der Fachliteratur [[Datenpublikation|veröffentlicht]]. Oft wurde ein Probenstück auch mit unterschiedlichen Fragestellungen mehrfach analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für globale Untersuchungen und andere Übersichtsarbeiten werden Daten von Gesteinsproben zusammengestellt. Der Aufwand für solche Zusammenstellungen ist sehr hoch, da die in der Fachliteratur vorgestellten Gesteinsproben nicht weltweit einheitlich benannt werden. Es ist daher schwer zu entscheiden, ob es sich bei zwei Gesteinsproben mit dem Namen „M1“ um das selbe Stück handelt. Auch wenn man die geographische Verteilung dieser Proben betrachtet, sieht man, dass es sich bei „M1“ offenbar um viele verschiedene Proben handelt (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IGSN_M1_Karte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung: Weltkarte mit Lokationen von geologischen Probenstücken aus der [http://www.earthchem.org IEDA EarthChem]-Datenbank mit dem Probennamen &amp;quot;M1&amp;quot;. Es gibt offensichtlich viele Gesteinsproben mit dem Namen „M1“, die nichts miteinander gemein haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für zusammenfassende Arbeiten sind die genauen Identitäten der Gesteinsproben wichtig, auf Grund des steten Fortschritts in der Analytik besteht ein großes Interesse daran, Gesteinsproben erneut mit verbesserten Methoden zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Problem stellte sich mit dem Entstehen des Internets bei der Identifikation und Abrufbarkeit von Fachliteratur und [[Forschungsdaten|wissenschaftlichen Daten]] aus dem Internet. Um Artikel der Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet eindeutig identifizierbar zu machen, wurde die [http://www.doi.org International DOI Foundation] gegründet, welche die Vergaberegeln für Digital Object Identfier ([[DOI]]) mit ihren Mitgliedern entwickelt und einen Dienst betreibt, der die DOI-Namen der Artikel und Daten in Orte im Internet (URL) umsetzt und so ermöglicht, auf die referenzierten Artikel und Daten mit einem Internet-Browser zuzugreifen. Für den Teilbereich wissenschaftlicher Daten ist [http://www.datacite.org DataCite e.V.] die koordinierende Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Verfahren für Fachliteratur und wissenschaftliche Daten sollen nun auch Gesteinsproben und andere Materialien eindeutig identifizierbar und über das Internet referenzierbar gemacht werden. Aus diesem Grund wurde die International Geo Sample Number (IGSN, dt.: Internationale Geo-Proben Nummer) entwickelt. Dabei lassen sich nicht alle Verfahren, mit denen Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet identifiziert werden, auf Gesteinsproben übertragen, es müssen also neue Verfahren entwickelt werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte für den Nachweis von Gesteinsproben mit IGSN als eindeutigem Bezeichner auch mit den Fachzeitschriften, den großen Sammlungen (Geologische Dienste, Bohrkernlager, Museen) und den wichtigsten Datenbanken für geologische Daten (z.B. [http://www.pangaea.de PANGAEA], [http://www.earthchem.org EarthChem]) abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die [http://www.igsn.org International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V.] gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format und Syntax==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der besonderen Anforderungen an die Beschriftung von geologischen Probenstücken oder Probenbehältern durch menschliche Bearbeiter sollen IGSNs möglichst kurz sein. Der Prinzipielle Aufbau ist PRÄFIX+SUFFIX, wobei der Präfix (Namensraum) meist eine dreistellige Zeichenkette ist und die Gesamtlänge der IGSN neun Zeichen nicht überschreiten sollte. Im Fall bereits bestehender eindeutiger Bezeichner in Bohrkernlagern wird von dieser Regel abgewichen, um die bereits verwendeten Bezeichner mit der IGSN kompatibel zu halten. Im Einzelnen wird die [http://igsn.github.io/syntax/ IGSN Syntax] im [http://igsn.github.io/ IGSN Wiki] erläutert. Um der vorzeitigen erschöpfung der Namensräume vorzubeigen, wird empfohlen, einzelnen Projekten oder Forschern Unternamensräume zuzuweisen [http://igsn.github.io/syntax/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachstehende Beispiel illustriert für ein Stück aus der Sammlung des Susquehanna Shale Hills Critical Zone Observatory den Aufbau und die Auflösung einer IGSN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: SSH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: 000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    handle: 10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: http://igsn.org/SSH000SUA oder http://hdl.handle.net/10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IGSN findet Verwedung in Dere, A. L., T. S. White, R. H. April, B. Reynolds, T. E. Miller, E. P. Knapp, L. D. McKay, and S. L. Brantley (2013), Climate dependence of feldspar weathering in shale soils along a latitudinal gradient, Geochimica et Cosmochimica Acta, 122, 101–126, [http://dx.doi.org/10.1016/j.gca.2013.08.001 doi:10.1016/j.gca.2013.08.001].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V. ([http://www.igsn.org IGSN e.V.]) gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken. Die IGSN e.V. wird von folgenden [http://igsn.github.io/membership/ Mitgliedern] getragen (Stand Januar 2014):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Australian Research Data Commons, Canberra, Australien&lt;br /&gt;
*British Geological Survey, Nottingham, Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
*[http://www.kms.uni-kiel.de/en Christian Albrechts Universität Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
*Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), Paris, Frankreich&lt;br /&gt;
*[http://www.csiro.gov.au CSIRO] Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://jdlc.edu.au Curtin University] John de Laeter Centre for Geochemistry, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://www.gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)], Potsdam.&lt;br /&gt;
*[http://www.geomar.de GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
*[http://www.ga.gov.au Geoscience Australia], Canberra, ACT, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://www.iedadata.org Integrated Earth Science Data and Applications (IEDA)], Lamont-Doherty Earth Observatory, Palisades, NY, USA.&lt;br /&gt;
*Institut Français de Recherche pour l’Exploitation de la Mer (IFREMER), Brest, Frankreich&lt;br /&gt;
*[http://www.kigam.re.kr/english Korean Institute of Geoscience and Mineral Resources (KIGAM)], Daejeoun, Korea.&lt;br /&gt;
*[http://www.marum.de MARUM Center for Marine Environmental Studies], Universität Bremen, Bremen.&lt;br /&gt;
*Lithodat Pty. Ltd., Melbourne, VIC, Australien&lt;br /&gt;
*[http://www.orst.edu Oregon State University], Corvallis, OR, USA.&lt;br /&gt;
*United States Geological Survey, Cenver, CO, USA&lt;br /&gt;
*[http://www.whoi.edu Woods Hole Oceanographic Institution], Woods Hole, MA, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist beim Amtsgericht Potsdam registriert und hat seine Geschäftsstelle am [http://www.iedadata.org/ Lamont-Doherty Earth Observatory] der Columbia University of New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Klump, J., Lehnert, K. A., Ulbricht, D., Devaraju, A., Elger, K., Fleischer, D., et al. (2021). Towards Globally Unique Identification of Physical Samples: Governance and Technical Implementation of the IGSN Global Sample Number. &#039;&#039;Data Science Journal&#039;&#039;, &#039;&#039;20&#039;&#039;(33), 1–16. https://doi.org/10.5334/dsj-2021-033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Management]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=6879</id>
		<title>IGSN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=6879"/>
		<updated>2022-03-11T08:07:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Informationen zur Partnershaft zwischen IGSN und DataCite eingefügt, Liste der Mitglieder aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;International Generic Sample Number (IGSN)&#039;&#039;&#039; (früher: International Geo Sample Number) ist ein [[Persistent Identifier|eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte mit dem besonderen Anwendungsfall des Bezugs auf geowissenschaftliche Materialien. Beispiele dafür sind geologische Handstücke und Bohrkerne, aber auch ganze Bohrlöcher (bestehend aus vielen Kernabschnitten) oder nicht geologische Materialien (z.B. Wasserproben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IGSN war analog zum [[DOI]] konzipiert, und basiert auf dem [[Handle|Handle-System]]. Betrieben wurde das System bis Ende 2021 durch den [http://www.igsn.org IGSN e.V.]. Im Oktober 2021 vereinbarten IGSN e.V. und [[DataCite]], das System in Zukunft gemeinsam zu betreiben&amp;lt;ref&amp;gt;Partnership between IGSN and DataCite. DataCite Blog, 28.10.2021. https://doi.org/10.5438/7z70-1155&amp;lt;/ref&amp;gt;. IGSN werden seit 2022 als DOI über die DataCite Infrastruktur registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften spielen Proben von Gesteinen eine zentrale Rolle. Manche dieser Proben wurden mit großem Aufwand durch Bohrungen oder andere Verfahren gewonnen und können nicht ohne weiteres erneut genommen werden. Von diesen Proben werden Beschreibungen angefertigt und an ihnen vielfältige chemische und physikalische Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten werden interpretiert und in der Fachliteratur [[Datenpublikation|veröffentlicht]]. Oft wurde ein Probenstück auch mit unterschiedlichen Fragestellungen mehrfach analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für globale Untersuchungen und andere Übersichtsarbeiten werden Daten von Gesteinsproben zusammengestellt. Der Aufwand für solche Zusammenstellungen ist sehr hoch, da die in der Fachliteratur vorgestellten Gesteinsproben nicht weltweit einheitlich benannt werden. Es ist daher schwer zu entscheiden, ob es sich bei zwei Gesteinsproben mit dem Namen „M1“ um das selbe Stück handelt. Auch wenn man die geographische Verteilung dieser Proben betrachtet, sieht man, dass es sich bei „M1“ offenbar um viele verschiedene Proben handelt (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IGSN_M1_Karte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung: Weltkarte mit Lokationen von geologischen Probenstücken aus der [http://www.earthchem.org IEDA EarthChem]-Datenbank mit dem Probennamen &amp;quot;M1&amp;quot;. Es gibt offensichtlich viele Gesteinsproben mit dem Namen „M1“, die nichts miteinander gemein haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für zusammenfassende Arbeiten sind die genauen Identitäten der Gesteinsproben wichtig, auf Grund des steten Fortschritts in der Analytik besteht ein großes Interesse daran, Gesteinsproben erneut mit verbesserten Methoden zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Problem stellte sich mit dem Entstehen des Internets bei der Identifikation und Abrufbarkeit von Fachliteratur und [[Forschungsdaten|wissenschaftlichen Daten]] aus dem Internet. Um Artikel der Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet eindeutig identifizierbar zu machen, wurde die [http://www.doi.org International DOI Foundation] gegründet, welche die Vergaberegeln für Digital Object Identfier ([[DOI]]) mit ihren Mitgliedern entwickelt und einen Dienst betreibt, der die DOI-Namen der Artikel und Daten in Orte im Internet (URL) umsetzt und so ermöglicht, auf die referenzierten Artikel und Daten mit einem Internet-Browser zuzugreifen. Für den Teilbereich wissenschaftlicher Daten ist [http://www.datacite.org DataCite e.V.] die koordinierende Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Verfahren für Fachliteratur und wissenschaftliche Daten sollen nun auch Gesteinsproben und andere Materialien eindeutig identifizierbar und über das Internet referenzierbar gemacht werden. Aus diesem Grund wurde die International Geo Sample Number (IGSN, dt.: Internationale Geo-Proben Nummer) entwickelt. Dabei lassen sich nicht alle Verfahren, mit denen Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet identifiziert werden, auf Gesteinsproben übertragen, es müssen also neue Verfahren entwickelt werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte für den Nachweis von Gesteinsproben mit IGSN als eindeutigem Bezeichner auch mit den Fachzeitschriften, den großen Sammlungen (Geologische Dienste, Bohrkernlager, Museen) und den wichtigsten Datenbanken für geologische Daten (z.B. [http://www.pangaea.de PANGAEA], [http://www.earthchem.org EarthChem]) abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die [http://www.igsn.org International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V.] gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format und Syntax==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der besonderen Anforderungen an die Beschriftung von geologischen Probenstücken oder Probenbehältern durch menschliche Bearbeiter sollen IGSNs möglichst kurz sein. Der Prinzipielle Aufbau ist PRÄFIX+SUFFIX, wobei der Präfix (Namensraum) meist eine dreistellige Zeichenkette ist und die Gesamtlänge der IGSN neun Zeichen nicht überschreiten sollte. Im Fall bereits bestehender eindeutiger Bezeichner in Bohrkernlagern wird von dieser Regel abgewichen, um die bereits verwendeten Bezeichner mit der IGSN kompatibel zu halten. Im Einzelnen wird die [http://igsn.github.io/syntax/ IGSN Syntax] im [http://igsn.github.io/ IGSN Wiki] erläutert. Um der vorzeitigen erschöpfung der Namensräume vorzubeigen, wird empfohlen, einzelnen Projekten oder Forschern Unternamensräume zuzuweisen [http://igsn.github.io/syntax/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachstehende Beispiel illustriert für ein Stück aus der Sammlung des Susquehanna Shale Hills Critical Zone Observatory den Aufbau und die Auflösung einer IGSN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: SSH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: 000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    handle: 10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: http://igsn.org/SSH000SUA oder http://hdl.handle.net/10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IGSN findet Verwedung in Dere, A. L., T. S. White, R. H. April, B. Reynolds, T. E. Miller, E. P. Knapp, L. D. McKay, and S. L. Brantley (2013), Climate dependence of feldspar weathering in shale soils along a latitudinal gradient, Geochimica et Cosmochimica Acta, 122, 101–126, [http://dx.doi.org/10.1016/j.gca.2013.08.001 doi:10.1016/j.gca.2013.08.001].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V. ([http://www.igsn.org IGSN e.V.]) gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken. Die IGSN e.V. wird von folgenden [http://igsn.github.io/membership/ Mitgliedern] getragen (Stand Januar 2014):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Australian Research Data Commons, Canberra, Australien&lt;br /&gt;
*British Geological Survey, Nottingham, Vereinigtes Königreich&lt;br /&gt;
*[http://www.kms.uni-kiel.de/en Christian Albrechts Universität Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
*Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), Paris, Frankreich&lt;br /&gt;
*[http://www.csiro.gov.au CSIRO] Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://jdlc.edu.au Curtin University] John de Laeter Centre for Geochemistry, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://www.gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)], Potsdam.&lt;br /&gt;
*[http://www.geomar.de GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
*[http://www.ga.gov.au Geoscience Australia], Canberra, ACT, Australien.&lt;br /&gt;
*[http://www.iedadata.org Integrated Earth Science Data and Applications (IEDA)], Lamont-Doherty Earth Observatory, Palisades, NY, USA.&lt;br /&gt;
*Institut Français de Recherche pour l’Exploitation de la Mer (IFREMER), Brest, Frankreich&lt;br /&gt;
*[http://www.kigam.re.kr/english Korean Institute of Geoscience and Mineral Resources (KIGAM)], Daejeoun, Korea.&lt;br /&gt;
*[http://www.marum.de MARUM Center for Marine Environmental Studies], Universität Bremen, Bremen.&lt;br /&gt;
*Lithodat Pty. Ltd., Melbourne, VIC, Australien&lt;br /&gt;
*[http://www.orst.edu Oregon State University], Corvallis, OR, USA.&lt;br /&gt;
*United States Geological Survey, Cenver, CO, USA&lt;br /&gt;
*[http://www.whoi.edu Woods Hole Oceanographic Institution], Woods Hole, MA, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist beim Amtsgericht Potsdam registriert und hat seine Geschäftsstelle am [http://www.iedadata.org/ Lamont-Doherty Earth Observatory] der Columbia University of New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klump, J., Lehnert, K. A., Ulbricht, D., Devaraju, A., Elger, K., Fleischer, D., et al. (2021). Towards Globally Unique Identification of Physical Samples: Governance and Technical Implementation of the IGSN Global Sample Number. &#039;&#039;Data Science Journal&#039;&#039;, &#039;&#039;20&#039;&#039;(33), 1–16. https://doi.org/10.5334/dsj-2021-033&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Benutzer:Jklump&amp;diff=6878</id>
		<title>Benutzer:Jklump</title>
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		<updated>2022-03-11T07:47:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Jens Klump=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Jens Klump, B.Sc. (Honours) ist von Haus aus Geochemiker und leitet die Forschungsgruppe &amp;quot;Exploration Through Cover&amp;quot; in der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation ([http://www.csiro.au CSIRO]) in Perth, Westaustralien. Von 2001 bis 2014 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am [http://www.gfz-potsdam.de Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ] in Potsdam und dort im CeGIT zuständig für Themen wie Grid/Cloud, wissenschaftliche Informationssysteme, Datenmanagement und Datenveröffentlichung, robotische Instrumente. Jens Klump hat an der [http://www.uct.ac.za University of Cape Town] (Kapstadt, Südafrika) Geologie und Ozeanographie studiert. Anschließend promovierte er an der Universität Bremen über “Biogenic barite as a proxy of paleoproductivity variations in the southern Peru-Chile current”. Nach einer Schleife durch die IT-Industrie als IT-Projektmanager für die Wochenzeitung DIE ZEIT war er von 2001 bis 2014 am GFZ und ist seit 2014 Science Leader Earth Science Informatics im Mineral Resources Flagship der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://de.linkedin.com/pub/jens-klump/9/384/a0b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.orcid.org ORCID]:[http://orcid.org/0000-0001-5911-6022 0000-0001-5911-6022]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Elektronische_Laborb%C3%BCcher&amp;diff=4598</id>
		<title>Elektronische Laborbücher</title>
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		<updated>2019-05-01T07:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Synonyme ==&lt;br /&gt;
* Elektronisches Laborjournal (e.g. [https://doi.org/10.1002/ciuz.201190007 Gooßen &amp;amp; Rudolphi])&lt;br /&gt;
* Electronic laboratory journal (e.g. [https://doi.org/10.1007/s10606-005-3272-3 Fakas et al.])&lt;br /&gt;
* Elektronisches Laborbuch (e.g. [https://dx.doi.org/10.17617/1.5T Franke et al.], [https://de.wikipedia.org/wiki/Laborjournal Wikipedia.De])&lt;br /&gt;
* Electronic lab notebook (e.g. [https://doi.org/10.1186/s13321-018-0292-9 Kotov et al.)], [https://en.wikipedia.org/wiki/Electronic_lab_notebook Wikipedia.En])&lt;br /&gt;
* Electronic laboratory notebook (e.g. [https://doi.org/10.5897/JETR2018.0638 Pawar &amp;amp; Batra])&lt;br /&gt;
* Electronic notebook (e.g. [https://www.researchgate.net/publication/228705896_Collaborative_electronic_notebooks_as_electronic_records_Design_issues_for_the_secure_electronic_laboratory_notebook_eln Myers])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mailing lists ==&lt;br /&gt;
In Germany exist at least two ELN Mailing lists:&lt;br /&gt;
* eln@listserv.dfn.de (maintained by [https://orcid.org/0000-0002-9346-6031 Frank Lange])&lt;br /&gt;
* elabnotebook@lists.gwdg.de (maintained by [https://orcid.org/0000-0002-9895-2469 Harald Kusch])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Upcoming workshops ==&lt;br /&gt;
* [http://wiki.hhu.de/display/ELB/ELB.nrw+Startseite ELB.nrw workshop, April 9th 2019, Düsseldorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Web resources ==&lt;br /&gt;
* Material about ELN Workshop in [https://www.elaine.uni-rostock.de/fileadmin/uni-rostock/Alle_IEF/ELAINE/Dateien/Thementag_ELN_20190304.pdf Rostock 2019] (organized by SFB 1270 &amp;quot;ELAINE&amp;quot;, [https://orcid.org/0000-0002-7925-3363 Frank Krüger], [https://orcid.org/0000-0003-1522-494X Max Schröder])&lt;br /&gt;
* Material about [https://os.helmholtz.de/bewusstsein-schaerfen/workshops/helmholtz-open-science-workshop-elektronische-laborbuecher/  Helmholtz ELN Workshop in Braunschweig 2018] (organized by [https://orcid.org/0000-0002-4142-2555 Paul Schultze-Motel]); [[Helmholtz_Open_Science_Workshop_„Elektronische_Laborbücher“|Helmholtz Open Science Workshop „Elektronische_Laborbücher“]] [https://doi.org/10.2312/os.helmholtz.001 Zusammenfassung]&lt;br /&gt;
* Material about [https://doi.org/10.25625/EGSYRW ELN Workshop in Cardiff 2018], UK (organized by [https://orcid.org/0000-0002-4946-6544 Evamaria Krause])&lt;br /&gt;
* Material about [https://escience.aip.de/ak-forschungsdaten/veranstaltungen/eln-workshop/ Leibniz-Gemeinschaft-ELN Workshop] in Berlin 2018 (organized by [https://orcid.org/0000-0002-9346-6031 Frank Lange]); [[Workshop_zu_elektronischen_Laborbüchern_(Leibniz-Gemeinschaft)|Workshop notes]]&lt;br /&gt;
* Material about [https://vidensportal.deic.dk/en/eLabBooks/Workshops ELN Workshop] in Aarhus 2018&lt;br /&gt;
* Material about [https://zenodo.org/record/1247390#.WyRf8qczZeU ELN Workshop in Delft 2017], Netherlands (organized by [https://orcid.org/0000-0001-8520-5598 Marta Teperek])&lt;br /&gt;
* Material about [https://rwth-aachen.sciebo.de/index.php/s/5OCOay7ocj4w9be#pdfviewer ELN Workshop in Aachen] (organized by Bela Brenger); [[DH-NRW Workshop zum Thema elektronische Laborbücher (ELN)|Workshop notes]]&lt;br /&gt;
* Material about [https://www.eresearch.uni-goettingen.de/content/eresearch-toolbox-electronic-note-keeping ELN-Workshop in Göttingen] (organized by [https://eresearch.uni-goettingen.de eResearch Alliance Göttingen], [https://www.herzzentrum-goettingen.de/en/content/research/906.html SFB 1002], [https://www.sfb1190.de SFB 1190])&lt;br /&gt;
* Material about [https://eln.mpdl.mpg.de/?page_id=40 Max Planck Digital Library (MPDL)-ELN Workshop] in Berlin (organized by Juliane Schönfeldt)&lt;br /&gt;
* Material about [https://doi.org/10.17863/CAM.7217 Electronic Lab Notebooks: Solutions for Paperless Research] at the University of Cambridge&lt;br /&gt;
* Guiding Website and discussion forum at Cambridge [https://www.gurdon.cam.ac.uk/institute-life/computing/elnguidance], [https://computing.group.gurdon.cam.ac.uk/elnforum/]&lt;br /&gt;
* Guiding Website at the Danish e-Infrastructure Cooperation [https://vidensportal.deic.dk/en/eLabBooks/EntryPage] (eLabBook project by the Technical University of Denmark, University of Copenhagen and Aarhus University)&lt;br /&gt;
* Guiding Website at Harvard [https://datamanagement.hms.harvard.edu/electronic-lab-notebooks] [https://zenodo.org/record/1453364#.W9MTxtUza0k]&lt;br /&gt;
* Guiding Website at Utah [https://campusguides.lib.utah.edu/ELNs]&lt;br /&gt;
* Guiding Website at Wisconsin [https://eln.wisc.edu/]&lt;br /&gt;
* Millod, Victoria &amp;quot;2019 review of the best electronic laboratory notebooks&amp;quot; 2019. [https://www.labsexplorer.com/c/2019-review-of-the-best-electronic-laboratory-notebooks_197]&lt;br /&gt;
* Adam, Beatrix; Lindstädt, Birte &amp;quot;Electronic Lab Notebooks als Teil des Forschungsdatenmanagements&amp;quot; 2018. [http://zbmedblog.de/electronic-lab-notebooks-als-teil-des-forschungsdatenmanagements/]&lt;br /&gt;
* Kwok, Roberta. &amp;quot;How to Pick an Electronic Laboratory Notebook&amp;quot; 2018. Nature,  [https://doi.org/10.1038/d41586-018-05895-3 10.1038/d41586-018-05895-3]&lt;br /&gt;
* Okon, Monica Dominique; Nocera ,Tanya M. &amp;quot;Board # 13 :The Student Educational Experience with Electronic Laboratory Notebooks (Work in Progress)&amp;quot; 2017. [https://peer.asee.org/27729]&lt;br /&gt;
* Vieille, Jean. &amp;quot;Performance management for Digital transformation&amp;quot; 2016. [https://www.researchgate.net/publication/296705662_Performance_management_for_Digital_transformation ResearchGate] [https://de.slideshare.net/JenniferFinney/a-new-era-of-digital-performance-management?next_slideshow=1 SlideShare]  &lt;br /&gt;
* Kozlowski, Wendy A. &amp;quot;The Electronic Lab Notebook: Piloting a Research Data Management Tool at Cornell University&amp;quot; 2013. [https://academiccommons.columbia.edu/catalog/ac:157129]&lt;br /&gt;
* Giles, Jim. &amp;quot;Going Paperless: The Digital Lab&amp;quot; 2012. Nature 481(7382), 430–31 [https://doi.org/10.1038/481430a 10.1038/481430a]&lt;br /&gt;
* Wolf, Alan; Pursian, Jason; Sutton, Victoria; Scadlock, Cheryl; Cheetham, Jan; Voeks, Dan; Fullerton, Scott &amp;quot;Electronic Lab Notebook Pilot at the University of Wisconsin-Madison&amp;quot; 2012. [https://researchdata.wisc.edu/wp-content/uploads/2013/04/ELN_pilot_report_UWMadison.pdf]&lt;br /&gt;
* Trigg, John. Getting Started with an Electronic Laboratory Notebook. 3rd ed., 2011. [https://www.3dsbiovia.com/resource-center/white-papers/ebook-scw-eln-getting-started-guide3-request.php]&lt;br /&gt;
* Elliott, Michael H. &amp;quot;Building Acceptance for ELN Implementation&amp;quot; 2010. [https://www.rdmag.com/article/2010/08/building-acceptance-eln-implementation]&lt;br /&gt;
* Elliott, Michael H. &amp;quot;What You Should Know Before Selecting an ELN&amp;quot; 2009. Scientific Computing 26(3), E11–13 [https://www.rdmag.com/article/2009/05/what-you-should-know-selecting-eln]&lt;br /&gt;
* Quinnell, Rosanne; Hibbert, Brynn; Milsted, Andrew J. &amp;quot;EScience: Evaluating Electronic Laboratory Notebooks in Chemistry Research&amp;quot; 2009. Conference presented at the Ascilite Auckland [https://eprints.soton.ac.uk/148059/]&lt;br /&gt;
* Wright, Jerry M. &amp;quot;Make It Better but Don’t Change Anything&amp;quot; 2009. Automated Experimentation 1, 5[https://doi.org/10.1186/1759-4499-1-5 10.1186/1759-4499-1-5]&lt;br /&gt;
* Elliott, Michael H. &amp;quot;Electronic Laboratory Notebooks: A Foundation for Knowledge Management&amp;quot; 2004. [http://www.atriumresearch.com/library/Atrium%20Research%20Douglas%20Connect%20Webinar.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scientific literature ==&lt;br /&gt;
=== General ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2018&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dood, A. J.; Johnson, L. M.; Shorb, J. M. &amp;quot;Electronic Laboratory Notebooks Allow for Modifications in a General, Organic, and Biochemistry Chemistry Laboratory To Increase Authenticity of the Student Experience&amp;quot; 2018. J. Chem. Educ. 95 (11), 1922−1928. [https://doi.org/10.1021/acs.jchemed.8b00140 10.1021/acs.jchemed.8b00140]&lt;br /&gt;
* Sayre, Franklin; Bakker, Caitlin; Kelly, Julie; Kocher, Megan; Lafferty, Meghan. &amp;quot;Support for Electronic Lab Notebooks at Top American Research Universities&amp;quot; 2018. Journal of EScience Librarianship [https://doi.org/10.7191/jeslib.2018.1140 10.7191/jeslib.2018.1140]&lt;br /&gt;
* Steensel, Bas van. &amp;quot;Scientific Honesty and Publicly Shared Lab Notebooks: Sharing Lab Notebooks along with Publication Would Increase Transparency and Help to Improve Honesty When Reporting Results&amp;quot; 2018. EMBO Reports, e46866 [https://doi.org/10.15252/embr.201846866 10.15252/embr.201846866]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2017&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dunie, Matt. &amp;quot;The Importance of Research Data Management: The Value of Electronic Laboratory Notebooks in the Management of Data Integrity and Data Availability&amp;quot; 2017. Information Services &amp;amp; Use 37(3), 355–59 [https://doi.org/10.3233/ISU-170843 10.3233/ISU-170843]&lt;br /&gt;
* Franke, Michael; Weraach, Jalal; Haarländer, Markus. &amp;quot;Elektronische Laborbücher in Der Max-Planck-Gesellschaft&amp;quot; 2017. [https://doi.org/10.17617/1.5t 10.17617/1.5t]&lt;br /&gt;
* Kanza, Samantha; Willoughby, Cerys; Gibbins, Nicholas; Whitby, Richard; Frey, Jeremy Graham; Erjavec, Jana; Zupančič, Klemen; Hren, Matjaž; Kovač,Katarina. &amp;quot;Electronic Lab Notebooks: Can They Replace Paper?&amp;quot; 2017. Journal of Cheminformatics, 9 [https://doi.org/10.1186/s13321-017-0221-3 10.1186/s13321-017-0221-3]&lt;br /&gt;
* Sydor, Jens; Kim, Grace. &amp;quot;Are We Ready for the Evolution of Electronic Laboratory Notebooks in Regulated Bioanalysis?&amp;quot; 2017. Bioanalysis 9(16), 1203–5 [https://doi.org/10.4155/bio-2017-0115 10.4155/bio-2017-0115]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2016&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Dirnagl, Ulrich; Przesdzing,Ingo. &amp;quot;A Pocket Guide to Electronic Laboratory Notebooks in the Academic Life Sciences&amp;quot; 2016. F1000Research [https://doi.org/10.12688/f1000research.7628.1 10.12688/f1000research.7628.1]&lt;br /&gt;
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* Goddard, Nigel H.; Macneil, Rory; Ritchie, Jonathan. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;ECAT&#039;&#039;&#039;: Online Electronic Lab Notebook for Scientific Research&amp;quot; 2009. Automated Experimentation 1(1), 4 [https://doi.org/10.1186/1759-4499-1-4 10.1186/1759-4499-1-4]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2008&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Tabard, Aurélien; Mackay, Wendy E.; Eastmond, Evelyn. &amp;quot;From Individual to Collaborative: The Evolution of Prism, a Hybrid Laboratory Notebook&amp;quot; 2008. In Proceedings of the 2008 ACM Conference on Computer Supported Cooperative Work, 569–578 [https://doi.org/10.1145/1460563.1460653 10.1145/1460563.1460653]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2007&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Drake, David J. &amp;quot;ELN Implementation Challenges&amp;quot; 2007. Drug Discovery Today 12(15–16), 647–49 [https://doi.org/10.1016/j.drudis.2007.06.010 10.1016/j.drudis.2007.06.010]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2006&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Khan, Arshad M.; Hahn, Joel D.; Cheng, Wei-Cheng; Watts, Alan G.; Burns, Gully A. P. C. &amp;quot;NeuroScholar’s Electronic Laboratory Notebook and Its Application to Neuroendocrinology&amp;quot; 2006. Neuroinformatics 4(2), 139–62 [https://doi.org/10.1385/NI:4:2:139 10.1385/NI:4:2:139]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2005&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fakas, Georgios John; Nguyen, Anh Vu; Gillet, Denis. &amp;quot;The Electronic Laboratory Journal: A Collaborative and Cooperative Learning Environment for Web-Based Experimentation&amp;quot; 2005. Computer Supported Cooperative Work (CSCW) 14(3), 189–216 [https://doi.org/10.1007/s10606-005-3272-3 10.1007/s10606-005-3272-3]&lt;br /&gt;
* Talbott, Tara; Peterson, Michael; Schwidder, Jens; Myers, James D. &amp;quot;Adapting the Electronic Laboratory Notebook for the Semantic Era&amp;quot; 2005. In Collaborative Technologies and Systems, 2005. Proceedings of the 2005 International Symposium On, 136–43. IEEE [https://doi.org/10.1109/ISCST.2005.1553305 10.1109/ISCST.2005.1553305]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1995&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fort, Jr., Raymond. &amp;quot;ChemWindow and Entropy Lite&amp;quot; 1995. Journal of Chemical Information and Modeling 35(5), 932–33 [https://doi.org/10.1021/ci00027a603 10.1021/ci00027a603]&lt;br /&gt;
* Marstaller, J.E.; Zorn, M.D. &amp;quot;An Electronic Laboratory Notebook Based on HTML Forms&amp;quot; 1995. [https://doi.org/10.2172/197149 10.2172/197149]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1993&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Pecherer, R. M. &amp;quot;Contig Graph Tool: A Graphical Interface for Contig Physical Map Assembly&amp;quot; 1993. In [1993] Proceedings of the Twenty-Sixth Hawaii International Conference on System Sciences, 1, i:544–53 [https://doi.org/10.1109/HICSS.1993.270686 10.1109/HICSS.1993.270686]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1987&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Delaney, Michael F. &amp;quot;Using ‘Electronic Laboratory Notebook’ Software in the Instrumental Analysis Course&amp;quot; 1987. Journal of Chemical Education 64(1), 29 [https://doi.org/10.1021/ed064p29 10.1021/ed064p29]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1985&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gilbert, William A. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;RS/1&#039;&#039;&#039;: An Electronic Laboratory Notebook&amp;quot; 1985. BioScience 35(9), 588–90&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1970&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Greenblatt, Melvin; Montesano, Ruggero; Wombolt, Louise; Shubik, Philippe. &amp;quot;Automatic Data Processing Techniques for Carcinogenesis Studies&amp;quot; 1970. JNCI: Journal of the National Cancer Institute 44(5) 1037–45 [https://doi.org/10.1093/jnci/44.5.1037 10.1093/jnci/44.5.1037]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data Management‏‎|Datenmanagement (Data Management)‏‎]]‏‎&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Publishing|Datenveröffentlichungen (Data Publishing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metadaten|Metadaten (Metadata)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards|Standards und Standardisierungsinitiativen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik|Software und Technik (Software and Technology)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektronische Laborbücher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Persistent_Identifier&amp;diff=3267</id>
		<title>Persistent Identifier</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Persistent_Identifier&amp;diff=3267"/>
		<updated>2017-11-27T09:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Hinweis auf Klump &amp;amp; Huber 2017 eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Persistent Identifier (PID) ist eine eindeutige Benennung (Referenzierung) einer digitalen Ressource (z.B. Zeitschriftenartikel &lt;br /&gt;
oder [[Forschungsdaten]]) durch Vergabe eines Codes, der im Internet dauerhaft eindeutig referenziert werden kann. &lt;br /&gt;
Dadurch wird verhindert, dass tote Links entstehen, wenn beispielsweise Verlage die Internetadresse eines Servers ändern. In den Naturwissenschaften ist die [[DOI]] (Digital Object Identifier) als ein Typ eines PID am weitesten verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer PID stellt beispielsweise [[Handle]] dar.&lt;br /&gt;
PIDs spielen insbesondere im Zuge der [[Langzeitarchivierung]] von Daten sowie bei der [[Datenarchivierung]] eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Anwendung von persistenten Identifikatoren gibt Klump und Huber (2017): “20 Years of Persistent Identifiers – Which Systems Are Here to Stay?”, &#039;&#039;Data Science Journal&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;16&#039;&#039;&#039; (9):1–7. http://doi.org/10.5334/dsj-2017-009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DLZA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Citation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=3266</id>
		<title>IGSN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=3266"/>
		<updated>2017-11-27T09:25:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Mitgliederliste und Links aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;International Geo Sample Number (IGSN)&#039;&#039;&#039; ist ein [[Persistent Identifier|eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte mit dem besonderen Anwendungsfall des Bezugs auf geowissenschaftliche Materialien. Beispiele dafür sind geologische Handstücke und Bohrkerne, aber auch ganze Bohrlöcher (bestehend aus vielen Kernabschnitten) oder nicht geologische Materialien (z.B. Wasserproben). Die IGSN ist analog zum [[DOI]] konzipiert. Betrieben wird das System durch den [http://www.igsn.org IGSN e.V.]. technisch basiert die IGSN auf dem [[Handle|Handle-System]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften spielen Proben von Gesteinen eine zentrale Rolle. Manche dieser Proben wurden mit großem Aufwand durch Bohrungen oder andere Verfahren gewonnen und können nicht ohne weiteres erneut genommen werden. Von diesen Proben werden Beschreibungen angefertigt und an ihnen vielfältige chemische und physikalische Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten werden interpretiert und in der Fachliteratur [[Datenpublikation|veröffentlicht]]. Oft wurde ein Probenstück auch mit unterschiedlichen Fragestellungen mehrfach analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für globale Untersuchungen und andere Übersichtsarbeiten werden Daten von Gesteinsproben zusammengestellt. Der Aufwand für solche Zusammenstellungen ist sehr hoch, da die in der Fachliteratur vorgestellten Gesteinsproben nicht weltweit einheitlich benannt werden. Es ist daher schwer zu entscheiden, ob es sich bei zwei Gesteinsproben mit dem Namen „M1“ um das selbe Stück handelt. Auch wenn man die geographische Verteilung dieser Proben betrachtet, sieht man, dass es sich bei „M1“ offenbar um viele verschiedene Proben handelt (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IGSN_M1_Karte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung: Weltkarte mit Lokationen von geologischen Probenstücken aus der [http://www.earthchem.org IEDA EarthChem]-Datenbank mit dem Probennamen &amp;quot;M1&amp;quot;. Es gibt offensichtlich viele Gesteinsproben mit dem Namen „M1“, die nichts miteinander gemein haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für zusammenfassende Arbeiten sind die genauen Identitäten der Gesteinsproben wichtig, auf Grund des steten Fortschritts in der Analytik besteht ein großes Interesse daran, Gesteinsproben erneut mit verbesserten Methoden zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Problem stellte sich mit dem Entstehen des Internets bei der Identifikation und Abrufbarkeit von Fachliteratur und [[Forschungsdaten|wissenschaftlichen Daten]] aus dem Internet. Um Artikel der Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet eindeutig identifizierbar zu machen, wurde die [http://www.doi.org International DOI Foundation] gegründet, welche die Vergaberegeln für Digital Object Identfier ([[DOI]]) mit ihren Mitgliedern entwickelt und einen Dienst betreibt, der die DOI-Namen der Artikel und Daten in Orte im Internet (URL) umsetzt und so ermöglicht, auf die referenzierten Artikel und Daten mit einem Internet-Browser zuzugreifen. Für den Teilbereich wissenschaftlicher Daten ist [http://www.datacite.org DataCite e.V.] die koordinierende Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Verfahren für Fachliteratur und wissenschaftliche Daten sollen nun auch Gesteinsproben und andere Materialien eindeutig identifizierbar und über das Internet referenzierbar gemacht werden. Aus diesem Grund wurde die International Geo Sample Number (IGSN, dt.: Internationale Geo-Proben Nummer) entwickelt. Dabei lassen sich nicht alle Verfahren, mit denen Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet identifiziert werden, auf Gesteinsproben übertragen, es müssen also neue Verfahren entwickelt werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte für den Nachweis von Gesteinsproben mit IGSN als eindeutigem Bezeichner auch mit den Fachzeitschriften, den großen Sammlungen (Geologische Dienste, Bohrkernlager, Museen) und den wichtigsten Datenbanken für geologische Daten (z.B. [http://www.pangaea.de PANGAEA], [http://www.earthchem.org EarthChem]) abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die [http://www.igsn.org International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V.] gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format und Syntax==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der besonderen Anforderungen an die Beschriftung von geologischen Probenstücken oder Probenbehältern durch menschliche Bearbeiter sollen IGSNs möglichst kurz sein. Der Prinzipielle Aufbau ist PRÄFIX+SUFFIX, wobei der Präfix (Namensraum) meist eine dreistellige Zeichenkette ist und die Gesamtlänge der IGSN neun Zeichen nicht überschreiten sollte. Im Fall bereits bestehender eindeutiger Bezeichner in Bohrkernlagern wird von dieser Regel abgewichen, um die bereits verwendeten Bezeichner mit der IGSN kompatibel zu halten. Im Einzelnen wird die [http://igsn.github.io/syntax/ IGSN Syntax] im [http://igsn.github.io/ IGSN Wiki] erläutert. Um der vorzeitigen erschöpfung der Namensräume vorzubeigen, wird empfohlen, einzelnen Projekten oder Forschern Unternamensräume zuzuweisen [http://igsn.github.io/syntax/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachstehende Beispiel illustriert für ein Stück aus der Sammlung des Susquehanna Shale Hills Critical Zone Observatory den Aufbau und die Auflösung einer IGSN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: SSH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: 000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    handle: 10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: http://igsn.org/SSH000SUA oder http://hdl.handle.net/10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IGSN findet Verwedung in Dere, A. L., T. S. White, R. H. April, B. Reynolds, T. E. Miller, E. P. Knapp, L. D. McKay, and S. L. Brantley (2013), Climate dependence of feldspar weathering in shale soils along a latitudinal gradient, Geochimica et Cosmochimica Acta, 122, 101–126, [http://dx.doi.org/10.1016/j.gca.2013.08.001 doi:10.1016/j.gca.2013.08.001].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V. ([http://www.igsn.org IGSN e.V.]) gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken. Die IGSN e.V. wird von folgenden [http://igsn.github.io/membership/ Mitgliedern] getragen (Stand Januar 2014):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.azgs.az.gov Arizona Geological Survey], Tucson, AZ, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.boisestate.edu Boise State University], Boise, ID, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.kms.uni-kiel.de/en Christian Albrechts Universität Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
* [http://www.ccny.cuny.edu City College of New York], New York, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.csiro.gov.au CSIRO] Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://jdlc.edu.au Curtin University] John de Laeter Centre for Geochemistry, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://edytem.univ-savoie.fr EDYTEM], Le Bourget du Lac, Frankreich&lt;br /&gt;
* [http://www.gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)], Potsdam.&lt;br /&gt;
* [http://www.geomar.de GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
* [http://www.ga.gov.au Geoscience Australia], Canberra, ACT, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://www.iedadata.org Integrated Earth Science Data and Applications (IEDA)], Lamont-Doherty Earth Observatory, Palisades, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.kigam.re.kr/english Korean Institute of Geoscience and Mineral Resources (KIGAM)], Daejeoun, Korea.&lt;br /&gt;
* [http://www.marum.de MARUM Center for Marine Environmental Studies], Universität Bremen, Bremen.&lt;br /&gt;
* [http://lrc.geo.umn.edu/laccore LacCore] National Lacustrine Core Facility, University of Minnesota, Minneapolis, MN, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.orst.edu Oregon State University], Corvallis, OR, USA.&lt;br /&gt;
* [http://tw.rpi.edu/ TWC] Tetherless World Constellation, Rensselaer Polytechnic Institute (RPI), Troy, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.saeon.ac.za/ South African Ecological Observatory Network (SAEON)], Pretoria, Südafrika.&lt;br /&gt;
* [http://www.sio.ucsd.edu Scripps Institution of Oceanography], La Jolla, CA, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.whoi.edu Woods Hole Oceanographic Institution], Woods Hole, MA, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist beim Amtsgericht Potsdam registriert und hat seine Geschäftsstelle am [http://www.iedadata.org/ Lamont-Doherty Earth Observatory] der Columbia University of New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Handle&amp;diff=3265</id>
		<title>Handle</title>
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		<updated>2017-11-27T09:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Umformuliert, um zu beschreiben, dass DOI auf Handle beruht und nicht in Konkurrenz steht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Handle bezeichnet einen eindeutigen Referenzwert ([[Persistent Identifier|Persistent Identifier, PI]]) einer zu verwaltenden Ressource. Handles werden insbesondere bei der [[Langzeitarchivierung]] von Daten oder der [[Datenarchivierung]] verwendet. Darüber hinaus sind Handles stets mit einer URL verknüpft und können über den globalen Auflösungsdienst des Handle-Systems aufgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche PI-Systeme nutzen den Auflösungsdienst des Handle-Systems als fundamentales Element ihrer Infrastruktur. Beispiele dafür sind [[DOI|Digital Object Identifier (DOI)]][http://www.doi.org], das [[EPIC|European Persistent Identifier Consortium (EPIC)]][http://www.pidconsortium.eu/] und die [[IGSN|International Geo Sample Number (IGSN)]][http://www.igsn.org].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisatorisch wird das Handle-System seit 2014 von der DONA Foundation (DONA)[http://www.dona.net/handle_system/] getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DLZA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Citation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Langzeitarchivierung&amp;diff=3216</id>
		<title>Langzeitarchivierung</title>
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		<updated>2017-11-02T00:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter der Langzeitarchivierung von Daten versteht man ein Verfahren, das Daten (z. B. [[Forschungsdaten]]) für einen unbestimmten Zeitraum, der über nicht &lt;br /&gt;
vorhersehbare technologische und soziokulturelle Veränderungen hinausreicht, verfügbar und für Menschen interpretierbar hält. &lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Backup ([[Datensicherung]]), das lediglich die jetzige Arbeitsumgebung dupliziert, müssen die Daten bei der Langzeitarchivierung jederzeit decodierbar und lesbar erhalten werden, z.B. auch über [[Dateiformat|Dateiformatänderungen]] hinweg. Die Langzeitarchivierung unterscheidet sich ebenfalls von der [[Datenarchivierung]], die zwar auch Elemente der Langzeitarchivierung umfasst, wie beispielsweise die Vergabe [[Persistent Identifier|persistenter Identifikatoren]] (z.B. [[Handle]], [[DOI]]), jedoch einen bestimmten (überschaubaren) Zeitrahmen der [[Datenarchivierung|Archivierung von Daten]] von vornherein festlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Digital_resource_lifespan_1909.png|XKCD 1909 Digital Resources Lifespan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt der Langzeitarchivierung ist die Medienauffrischung, um deren physikalische Lesbarkeit zu erhalten, und die Format-Migration, um deren technische Lesbarkeit zu erhalten. Ohne Medienauffrischung und Format-Migration werden digitale Medien mit der Zeit unbrauchbar. (Quelle: XKCD) [http://www.xkcd.com/1909/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die DINI/nestor AG Forschungsdaten griff das Thema Langzeitarchivierung von Forschungsdaten im Rahmen eines Workshops am 19.06.2015 im Konrad-Zuse-Zentrum in Berlin auf. [http://dini.de/veranstaltungen/workshops/langzeitarchivierung-von-forschungsdaten/ 3. Workshop der DINI/nestor AG Forschungsdaten: „Langzeitarchivierung von Forschungsdaten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://nestor.sub.uni-goettingen.de/bestandsaufnahme/ Langzeitarchivierung von Forschungsdaten: Eine Bestandsaufnahme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscher-romanistenverband.de/der-drv/ag-digitale-romanistik/lza/ Schwerpunktthema Langzeitarchivierung von Forschungsdaten] (vom Deutschen Romanisten Verband) Webseite enthält u.a. eine nützliche Linksammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DLZA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Langzeitarchivierung&amp;diff=3215</id>
		<title>Langzeitarchivierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Langzeitarchivierung&amp;diff=3215"/>
		<updated>2017-11-02T00:23:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Cartoon zu Medienaffrischung und Format-Migration eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter der Langzeitarchivierung von Daten versteht man ein Verfahren, das Daten (z. B. [[Forschungsdaten]]) für einen unbestimmten Zeitraum, der über nicht &lt;br /&gt;
vorhersehbare technologische und soziokulturelle Veränderungen hinausreicht, verfügbar und für Menschen interpretierbar hält. &lt;br /&gt;
Im Unterschied zum Backup ([[Datensicherung]]), das lediglich die jetzige Arbeitsumgebung dupliziert, müssen die Daten bei der Langzeitarchivierung jederzeit decodierbar und lesbar erhalten werden, z.B. auch über [[Dateiformat|Dateiformatänderungen]] hinweg. Die Langzeitarchivierung unterscheidet sich ebenfalls von der [[Datenarchivierung]], die zwar auch Elemente der Langzeitarchivierung umfasst, wie beispielsweise die Vergabe [[Persistent Identifier|persistenter Identifikatoren]] (z.B. [[Handle]], [[DOI]]), jedoch einen bestimmten (überschaubaren) Zeitrahmen der [[Datenarchivierung|Archivierung von Daten]] von vornherein festlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Digital_resource_lifespan_1909.png|XKCD 1909 Digital Resources Lifespan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Medienauffrischung und Format-Migration werden digitale Medien mit der Zeit unbrauchbar. (Quelle: XKCD) [http://www.xkcd.com/1909/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Aspekt der Langzeitarchivierung ist die Medienauffrischung, um deren physikalische Lesbarkeit zu erhalten, und die Format-Migration, um deren technische Lesbarkeit zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die DINI/nestor AG Forschungsdaten griff das Thema Langzeitarchivierung von Forschungsdaten im Rahmen eines Workshops am 19.06.2015 im Konrad-Zuse-Zentrum in Berlin auf. [http://dini.de/veranstaltungen/workshops/langzeitarchivierung-von-forschungsdaten/ 3. Workshop der DINI/nestor AG Forschungsdaten: „Langzeitarchivierung von Forschungsdaten&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://nestor.sub.uni-goettingen.de/bestandsaufnahme/ Langzeitarchivierung von Forschungsdaten: Eine Bestandsaufnahme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.deutscher-romanistenverband.de/der-drv/ag-digitale-romanistik/lza/ Schwerpunktthema Langzeitarchivierung von Forschungsdaten] (vom Deutschen Romanisten Verband) Webseite enthält u.a. eine nützliche Linksammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DLZA]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Digital_resource_lifespan_1909.png&amp;diff=3214</id>
		<title>Datei:Digital resource lifespan 1909.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Digital_resource_lifespan_1909.png&amp;diff=3214"/>
		<updated>2017-11-02T00:16:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: XKCD Cartoon über die Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen.
Quelle: https://xkcd.com/1909/
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;XKCD Cartoon über die Langzeitverfügbarkeit digitaler Ressourcen.&lt;br /&gt;
Quelle: https://xkcd.com/1909/&lt;br /&gt;
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.5/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=OA2020-DE&amp;diff=3200</id>
		<title>OA2020-DE</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=OA2020-DE&amp;diff=3200"/>
		<updated>2017-10-16T02:50:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Neue Seite zum Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen]] hat im Rahmen der [[Schwerpunktinitiative Digitale Information]] einen „Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt (OA2020-DE)“ für Deutschland eingerichtet. Ziel des Projektes ist das Schaffen von Voraussetzungen für eine großflächige Umsetzung der [[Open Access|Open-Access-Transformation wissenschaftlicher Zeitschriften]], wie sie die OA2020-Initiative auf globaler Ebene verfolgt. Der Fokus der Transformation richtet sich darauf, die heute bereits vorhandenen und im Subskriptionsmodell vertriebenen elektronischen Zeitschriften künftig nach einem Open-Access-basierten Geschäftsmodell anzubieten. Hier finden sich auch Überschneidungen zum ebenfalls von der Allianz geförderten DEAL-Projekt. Die Universitätsbibliothek Bielefeld und die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich leiten, unterstützt von einer Projektgruppe [http://oa2020-de.org/projektorganisation.html], das Projekt OA2020-DE .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil eines sich etablierenden internationalen Netzwerks nationaler Open-Access-Kontaktpunkte kooperiert OA2020-DE eng mit deutschen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Konsortien und Verlagen. Wir freuen uns daher Ihnen mitteilen zu können, dass pünktlich zum Beginn der Frankfurter Buchmesse der Webauftritt und die Social Media Kanäle [http://oa2020-de.org] für einen aktiven, dialogorientierten Austausch zum Thema Open Access Transformation bereit stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Projektstruktur_NOAK_ger.png|Projektstrutur NOAK]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Projektgruppe übernimmt die inhaltliche Rahmenplanung und Steuerung der Aktivitäten im Rahmen des Projektes. Sie besteht aus 9 Personen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dirk Pieper (Projektleiter, UB Bielefeld, HRK)&lt;br /&gt;
* Bernhard Mittermaier (Stellv. Projektleiter, ZB FZ Jülich, Helmholtz)&lt;br /&gt;
* Roland Bertelmann (GFZ Potsdam, Helmholtz, AG OA)&lt;br /&gt;
* Gernot Deinzer (UB Regensburg, HRK)&lt;br /&gt;
* Michael Erben-Russ (Fraunhofer München, Fraunhofer, AG OA)&lt;br /&gt;
* Kristine Hillenkötter (SUB Göttingen, DFG, AG NL)&lt;br /&gt;
* Florian Ruckelshausen (UB Giessen, HRK)&lt;br /&gt;
* Frank Scholze (KIT Bibliothek Karlsruhe, HRK, DEAL)&lt;br /&gt;
* Olaf Siegert (ZBW Hamburg, Leibniz, AG OA)&lt;br /&gt;
* Kai Karin Geschuhn (Gast, MPDL München, MPG, AG OA)&lt;br /&gt;
* Angela Holzer (Gast, DFG Bonn, DFG, AG OA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie trifft sich in regelmäßigen Abständen und berichtet in den Sitzungen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen über die Durchführung, den Verlauf und die eingesetzten Ressourcen des Projektes.&lt;br /&gt;
Unterstützt wird die Projektgruppe von drei Projektmitarbeiter_innen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alexandra Jobmann, UB Bielefeld (Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit)&lt;br /&gt;
* N.N., UB Bielefeld (Konzeption)&lt;br /&gt;
* Philipp Pollack, ZB FZ Jülich (Bibliometrie, Datenerhebung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Science]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderorganisationen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Policies]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Projektstruktur_NOAK_ger.png&amp;diff=3199</id>
		<title>Datei:Projektstruktur NOAK ger.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datei:Projektstruktur_NOAK_ger.png&amp;diff=3199"/>
		<updated>2017-10-16T02:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Projectstruktur OA-2020-DE http://oa2020-de.org/projektorganisation.html&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Projectstruktur OA-2020-DE http://oa2020-de.org/projektorganisation.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_Access&amp;diff=3198</id>
		<title>Open Access</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_Access&amp;diff=3198"/>
		<updated>2017-10-16T02:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Verweis auf OA2020-DE eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter Open Access wird der technisch und rechtlich uneingeschränkte sowie kostenfreie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen verstanden. Zu wissenschaftlichen Informationen zählen [[Forschungsdaten]] und Publikationen sowie weitere Forschungsmaterialien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im Bereich der Forschung, die aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, sollen Forschungsdaten und -ergebnisse, die in Publikationen formuliert sind, zugänglich gemacht werden. Dies fördert zum einen die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Forschung und zum anderen die Nachnutzung von Forschungsdaten in weiteren Forschungsvorhaben. Als wegweisend für den freien Zugang zu Forschungsdaten können die [http://openaccess.mpg.de/Berliner-Erklaerung Berlin Declaration] oder die [http://www.oecd.org/sti/sci-tech/oecdprinciplesandguidelinesforaccesstoresearchdatafrompublicfunding.htm OECD-Prinzipien] aufgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie Zugang zu digitalen Forschungsdaten wird häufig unter dem Begriff [[Open Research Data]] thematisiert. Der freie Zugang zu Daten aus der öffentlichen Verwaltung wird meist unter dem Begriff [[Open (Governmental/Public) Data]] behandelt. Eine Vermischung der Begriffe und damit der Bereiche öffentliche Forschung und öffentliche Verwaltung ist aber nicht selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Definitionsansätze für die Offenheit von digitalen Forschungsdatendaten werden im Artikel [[Open Research Data]] vorgestellt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen]] hat im Rahmen der [[Schwerpunktinitiative Digitale Information]] einen &amp;quot;[[OA2020-DE |Nationalen Open-Access-Kontaktpunkt (OA2020-DE)]]&amp;quot; für Deutschland eingerichtet. Ziel des Projektes ist das Schaffen von Voraussetzungen für eine großflächige Umsetzung der Open-Access-Transformation wissenschaftlicher Zeitschriften, wie sie die OA2020-Initiative auf globaler Ebene verfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorteile des OA==&lt;br /&gt;
Der offene Zugang zu Forschungsdaten wird auch von bedeutenden [[Förderorganisationen | Förder-]] und Wissenschaftsorganisationen unterstützt (z. B. [http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_1310.pdf DFG], [http://www.allianzinitiative.de/fileadmin/user_upload/redakteur/2015_Positionspapier_AG_Forschungsdaten.pdf Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen]). Durch die uneingeschränkte Zugänglichmachung von wissenschaftlichen Informationen jeder Art wird einerseits eine Effizienzsteigerung der Forschung bewirkt, indem Forschungsergebnisse schnell und unkompliziert rezipiert werden können, andererseits wird die Transparenz hinsichtlich der wissenschaftlichen Erkenntnisprozesse erhöht &amp;lt;ref name=“DINI“&amp;gt; DINI (Deutsche Initiative für Netzwerkinformation) (2009): Positionspapier Forschungsdaten [online] Available from: http://edoc.hu-berlin.de/series/dini-schriften/2009-10/PDF/10.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darüber hinaus argumentieren Wissenschaftsorganisationen, dass Forschungsergebnisse, welche aus öffentlich geförderten Projekten hervorgegangen sind, als Allgemeingut zu betrachten seien &amp;lt;ref name=&amp;quot;OECD“&amp;gt; OECD (2007): Principles and Guidelines for Access to Research Data from Public Funding. [online] Available from: http://www.oecd.org/sti/sci-tech/38500813.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [http://www.icsu.org/ International Council for Science (ICSU)] fasst die Vorteile in einem 2015 erschienenen Empfehlungspapier &amp;lt;ref name=“ICSU2015“&amp;gt; International Council for Science (ICSU) (2015): Open access to scientific data and literature and the&lt;br /&gt;
assessment of research by metrics [online] Available from: http://www.icsu.org/general-assembly/news/ICSU%20Report%20on%20Open%20Access.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;wie folgt zusammen: &amp;quot;Open access to the scientific literature and to related data and software is a powerful mechanism for creating and validating knowledge, and for supporting the development of science as a public good, rather than as an activity conducted behind closed doors. It is consistent with the Principle of Universality of Science (Statute 5 of the International Council for Science), which requires “freedom … of communication for scientists, as well as equitable access to data, information and other resources for research”. The Universal Declaration of Human Rights also includes as a fundamental principle the right to share in scientific advancement and its benefits.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorbehalte==&lt;br /&gt;
Umfragen zum Umgang mit Forschungsdaten zeigen Vorbehalte gegen die uneingeschränkte Verfügbarkeit, die bisweilen unter Forschenden verschiedener Fachrichtungen zu erkennen sind. Vor allem Bedenken zum Daten- und Patientenschutz oder Unsicherheiten bezüglich geltender Copyright-Bestimmungen können als Hindernisse für Open Access benannt werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;tenopir&amp;quot;&amp;gt; Tenopir, C. et al. (2011): Data Sharing by scientists. Practices and perceptions. In: PloS one 6 (6); [online] Available from: DOI: 10.1371/journal.pone.0021101 &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref name=&amp;quot;simukovic&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Simukovic, E.; Kindling, M.; Schirmbacher, P. (2013): Umfrage zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der Humboldt-Universität zu Berlin. [online] Available from: URN: urn:nbn:de:kobv:11-100213001 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zu Open Access stellt die Informationsplattform [http://open-access.net/startseite/ open-access.net] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Science]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;diff=3197</id>
		<title>Data Policies</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;diff=3197"/>
		<updated>2017-09-28T01:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: TERN Data Policy eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Interdisziplinäre Policies ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DFG: Empfehlungen zur Sicherung [[Gute wissenschaftliche Praxis|guter wissenschaftlicher Praxis]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden sind, für zehn Jahre aufbewahrt werden.”&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund eines international beachteten Falls wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Deutschland verabschiedete das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 1997 „[http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/reden_stellungnahmen/download/empfehlung_wiss_praxis_0198.pdf Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis]“. Die Vorschläge wurden auf Basis bestehender Regelungen im Ausland formuliert und sind an wissenschaftliche Institutionen und deren Mitarbeiter adressiert. Ihrem Selbstverständnis nach definieren sich die Vorschläge nicht als „detailliertes Regelsystem“. Anliegen des Papiers ist es wissenschaftlichen Einrichtungen „einen Rahmen für eigene Überlegungen” zu geben . In den Vorschlägen werden sechzehn Empfehlungen beschrieben. In der Empfehlung 7 „Datenhaltung“ wird der Umgang mit wissenschaftlichen Daten aufgegriffen: „Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen sollen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden sind, für zehn Jahre aufbewahrt werden.” &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Empfehlungen müssen bei der Inanspruchnahme von Mitteln der DFG eingehalten werden. Darüber hinaus fordert die DFG Mittelempfänger seit 1998 auf, an ihrer Einrichtung entsprechend den Empfehlungen eigene Regeln zur Sicherung einer [[Gute wissenschaftliche Praxis|guten wissenschaftlichen Praxis]] zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 veröffentlichte die DFG neue [http://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2015/info_wissenschaft_15_66/ Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten]. Sie richten sich insbesondere an die wissenschaftlichen Disziplinen und Communities, für die Erzeugung, Aufbereitung und Bereitstellung von Forschungsdaten Standards zu identifizieren und zu entwickeln sowie die Bereitstellung von Forschungsdaten als wissenschaftliche Leistung anzuerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [http://www.dfg.de/foerderung/antragstellung_begutachtung_entscheidung/antragstellende/antragstellung/nachnutzung_forschungsdaten/ Informationsseite] zu Forschungsdaten stellt die DFG ebenfalls bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI): Unterausschuss für Informationsmanagement: [http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/ua_inf_empfehlungen_200901.pdf Empfehlungen zur gesicherten Aufbewahrung und Bereitstellung digitaler Forschungsprimärdaten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„[[Open Access|Open access]] contributions include original scientific research results, raw data and [[Metadaten|metadata]], source materials, digital representations of pictorial and graphical materials and scholarly multimedia material.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führende Wissenschaftsorganisationen verabschiedeten 2003 die „[http://oa.mpg.de/lang/de/berlin-prozess/berliner-erklarung Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen]“. Dieses Dokument bildet einen Grundpfeiler vielfältiger Aktivitäten, die unter dem Begriff [[Open Access]] gefasst werden. Die Unterzeichner erklären ihr Bestreben neben klassischen Textpublikationen auch „raw data and [[Metadaten|metadata]], source materials, digital representations of pictorial and graphical materials and scholarly multimedia material“ im Internet frei zugänglich und nachnutzbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Principles and Guidelines for Access to Research Data from Public Founding===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„To promote improved scientific and social return on the public investments in research data, OECD member countries have established a variety of laws, policies and practices concerning access to [[Forschungsdaten|research data]] at the national level.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für große Aufmerksamkeit sorgten die „[http://www.oecd.org/dataoecd/9/61/38500813.pdf Principles and Guidelines for Access to Research Data from Public Founding]“, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 2007 veröffentlichte. Ziel des Papiers, das eine Steigerung des gesellschaftlichen Nutzens durch frei zugängliche [[Forschungsdaten]] fordert, ist es u.a. eine „[[Open Research Data|culture of openness and sharing of research data]] among the public research communities“ in den Mitgliedstaaten der OECD zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===EUROHORCs and ESF Vision on a Globally Competitive ERA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;The collection of [[Forschungsdaten|research data]] is a huge investment. Permanent access to such data, if quality [[Dateiformat|controlled and in interoperable formats]], allows other researchers to use them, allows re-analysis of, for example, long time series and could play a role in ensuring research integrity. EUROHORCs and ESF will address how to best promote and ensure such permanent access to data generated with their funding.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Hintergrund einer breiten Diskussion in den wissenschaftlichen Disziplinen verankerten die European Science Foundation (ESF) und die European Heads of Research Councils (EUROHORCs) die Forderung nach einem [[Open Research Data|offenen Zugang zu qualitätsgesicherten Forschungsdaten]] in ihrer [http://www.eurohorcs.org/SiteCollectionDocuments/EUROHORCs_ESF_ERA_RoadMap.pdf gemeinsamen Vision] des europäischen Forschungsraums und der darauf [http://www.esf.org/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;amp;u=0&amp;amp;file=fileadmin/be_user/publications/EUROHORCs-ESF Vision and Road Map.pdf] aufbauenden Strategie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allianz der Wissenschaftsorganisationen:Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten der Wissenschaftsorganisationen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Mit dem Ziel, die Qualität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Wissenschaft zu fördern, verabschiedet die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen daher folgende Grundsätze für ein koordiniertes weiteres Vorgehen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die Diskussion 2008 im Rahmen der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“[http://www.allianzinitiative.de/] der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen aufgegriffen und 2010 in „[http://www.allianz-initiative.de/de/handlungsfelder/forschungsdaten/grundsaetze/ Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten]“ gebündelt. Diese Grundsätze tragen der disziplinspezifischen Abhängigkeit der Arbeit mit [[Forschungsdaten]] Rechnung und formulieren übergreifende und elementare Aspekte eines zeitgemäßen Umgangs mit wissenschaftlichen Daten. Neben Aussagen zu rechtlichen Rahmenbedingungen wird beispielsweise die Notwendigkeit einer professionellen Anerkennung des „data sharings“ thematisiert. Dabei unterstützen die Partnerorganisationen der Allianz „die [[Datenarchivierung|langfristige Sicherung]] und den grundsätzlich [[Open Research Data|offenen Zugang zu Daten]] aus öffentlich geförderter Forschung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===G8 Science Ministers Statement===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12.06.2013 verabschiedeten die Wissenschaftsminister der G8-Staaten eine gemeinsame Erklärung [http://www.gov.uk/government/news/g8-science-ministers-statement] zu einer Verstärkung der Zusammenarbeit in verschiedenen Gebieten der Forschungsförderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;(...) recognising the role that science has to play in securing present and future sustainable growth, we approved a statement which proposes to the G8 for consideration new areas for collaboration and agreement on global challenges, global research infrastructure, [[Open Research Data|open scientific research data]], and increasing access to the peer-reviewed, published results of scientific research.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftsrat: Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Detschland bis 2020===&lt;br /&gt;
*[http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2359-12.pdf Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Detschland bis 2020] (13. Juli 2012)&lt;br /&gt;
** Qualitätskriterien für die Generierung von [[Forschungsdaten]] und Richtlinien für ein geeignetes [[Data Management|Datenmanagement]] sollten erarbeitet werden (S.56) &lt;br /&gt;
** Ausbau des Netzes der Forschungsdaten- und Datenservicezentren zur Verbesserung der [[Datensicherung|Speichermöglichkeiten]] und des Zugangs zu [[Forschungsdaten]] (S.57) &lt;br /&gt;
** [[Datenpublikation|Veröffentlichung der Forschungsdaten]] in diesen Zentren (S.77)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===KII: Empfehlungen der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Empfehlungen der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur im Auftrag der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder; kurz: [http://www.leibniz-gemeinschaft.de/fileadmin/user_upload/downloads/Infrastruktur/KII_Gesamtkonzept.pdf KII-Papier] (April 2011)&lt;br /&gt;
** [[Forschungsdaten]] sind als nationales Kulturgut anzusehen und sollten im Sinne einer öffentlichen Aufgabe [[Datensicherung|dauerhaft gesichert]] und der (Fach-)Öffentlichkeit sowie zukünftigen (Forscher-)Generationen zur Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden. (S.29) &lt;br /&gt;
** Es ist eine nationale Allianz zwischen allen Akteuren nötig. (S.29)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DINI: Positionspapier Forschungsdaten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://edoc.hu-berlin.de/series/dini-schriften/2009-10/PDF/10.pdf Positionspapier Forschungsdaten] der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren (EPUB) von der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI)(April 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Enquete-Kommission &amp;quot;Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags&amp;quot;: Handlungsempfehlungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://webarchiv.bundestag.de/cgi/show.php?fileToLoad=2944&amp;amp;id=1223 Handlungsempfehlungen] der Projektgruppe Bildung Forschung - Ausschussdrucksache 17/24(052) (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Disziplinäre Policies ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die rahmengebenden interdisziplinären Positionspapiere hinaus gibt es insbesondere in den Geo-, Lebens-, und Sozialwissenschaften vielfältige Policies bezüglich des [[Forschungsdatenmanagement|Umgangs mit wissenschaftlichen Daten]]. Solche disziplinären Spezifikationen sind nötig, da wissenschaftliche Daten heterogen sind und ihr Umgang durch die fachlichen Wissenschaftskulturen geprägt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bermuda Principles===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;“All human genomic sequence data generated by centers funded for large-scale human sequencing should be freely available and in the public domain to encourage research and development and to maximize the benefit to society.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein international beachtetes Beispiel für eine Forschungsdaten-Policy sind die &amp;quot;[&amp;lt;http://www.ornl.gov/sci/techresources/Human_Genome/publicat/hgn/v7n6/19intern.shtml&amp;gt; Bermuda Principles]&amp;quot;, die 1996 im Rahmen des Human Genome Project formuliert wurden. In ihnen heißt es: „All human genomic sequence data generated by centers funded for large-scale human sequencing should be freely available and in the public domain to encourage research and development and to maximize the benefit to society.“ Mit den Bermuda Principles hat sich eine wissenschaftliche Community in Abstimmung mit Förderorganisationen selbstverpflichtende Regelungen geschaffen. Die Diskussion über den Umgang mit biologischen Daten hält bis heute an. Die lebhafte Debatte in der Community macht deutlich, dass eine Policy kein statisches Dokument ist, sondern weiterentwickelt werden sollte und begleitender Maßnahmen bedarf. Weiter machen die Bermuda Principles die Bedeutung disziplinärer Policies deutlich: Eine [[Datenpublikation|Veröffentlichung wissenschaftlicher Daten]] vor der eigentlichen Interpretation im Rahmen einer Textpublikation, wie in den Bermuda Principles vorgesehen ist, ist in vielen Disziplinen undenkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internationales Polarjahr 2007-2008===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„ [...] in order to maximize the benefit of data gathered under the auspices of the IPY, the IPY Joint Committee requires that IPY data, including operational data delivered in real time, are made available fully, freely, openly, and on the shortest feasible timescale.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr Personen und Institutionen an einem Projekt beteiligt sind, desto notwendiger ist es sich auf übergreifende Standards im Umgang mit erhobenen Daten zu einigen. Als Beispiel mag hier das „Internationale Polarjahr 2007-2008“ dienen. In dem Großprojekt wurde eine &amp;quot;[http://classic.ipy.org/Subcommittees/final_ipy_data_policy.pdf Data Policy]&amp;quot; verabschiedet, die für die beteiligten Partner bindend ist. Diese baut auf übergreifenden Positionspapieren des International Council for Science (ICSU) und der World Meteorological Organisation (WMO) auf. In der Einführung wird der Fokus der Policy wie folgt beschrieben: „This policy aims to provide a framework for these [[Data Management|data to be handled in a consistent manner]], and to strike a balance between the rights of investigators, the rights of indigenous peoples, and the need for widespread access through the free and unrestricted sharing and exchange of both data and [[Metadaten|metadata]].“ Das Papier trifft, ausgehend von einer Definition der betroffenen Daten, Aussagen zu folgenden Themen: Zugänglichkeit und Austausch sowie [[Datenpublikation|Publikation]] und [[Datensicherung|Erhaltung]] der im Projekt erhobenen Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Large Hadron Collider (LHC)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei der [http://home.web.cern.ch/topics/large-hadron-collider LHC]-Kollaborationen in der Hochenergiephysik haben bereits Policies zur Zugänglichkeit der LHC-Daten veröffentlicht:&lt;br /&gt;
*[http://twiki.cern.ch/twiki/pub/AtlasPublic/AtlasPolicyDocuments/A78_ATLAS_Data_Access_Policy.pdf ATLAS]&lt;br /&gt;
*[http://twiki.cern.ch/twiki/pub/LHCb/LHCbDataPreservation/130321-LHCbDataAccessPolicy.pdf LHCb]&lt;br /&gt;
*[http://doi.org/10.7483/OPENDATA.CMS.UDBF.JKR9 CMS]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DFG: Richtlinien zum Umgang mit Forschungsdaten in der Biodiversitätsforschung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DFG hat 2015 &amp;quot;[http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/antragstellung/forschungsdaten/richtlinien_forschungsdaten_biodiversitaetsforschung.pdf Richtlinien zum Umgang mit [[Forschungsdaten]] in der Biodiversitätsforschung]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DFG: Bereitstellung und Nutzung quantitativer Forschungsdaten in der Bildungsforschung: Memorandum des Fachkollegiums „Erziehungswissenschaft“  ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
2014 hat das Fachkollegium „Erziehungswissenschaft“ der DFG im Rahmen des Rundgespräch „[[Forschungsdaten]] in der Empirischen Bildungsforschung“ das Memorandum &amp;quot;[http://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/antragstellung/forschungsdaten/richtlinien_forschungsdaten_bildungsforschung.pdf Bereitstellung und Nutzung quantitativer [[Forschungsdaten]] in der Bildungsforschung]&amp;quot; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Biosharing===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenbank biosharing.org weist eine große Zahl von Forschungsdaten-Policies für die Lebenswissenschaften nach: [http://biosharing.org/policies/ biosharing.org/policies]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Terrestrial Ecosystem Research Network (TERN)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das autralische Terrestrial Ecosystem Research Network ([http://www.tern.org.au TERN]) hat eine Forschungsdaten-Policy&amp;lt;ref name=&amp;quot;tern&amp;quot;&amp;gt;TERN Data Licence [http://www.tern.org.au/datalicence]&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt, die einerseits den Austausch und die Nachnutzung von Daten erleichtern soll, andererseits fordert, dass die Urheber der Daten bei der Nachnutzung genannt werden. Die Policy basiert auf dem Rahmen der [[Creative_Commons-Lizenzen|Creative Commons Lizenzen]]. Da der Zugang und die Nachnutzung von Umweltdaten manchmal beschränkt werden müssen, stellt TERN seinen Partnern einen Entscheidungsbaum zur Verfügung, um die passende Form der Veröffentlichung zu finden&amp;lt;ref name=&amp;quot;terndata&amp;quot;&amp;gt;Entscheidungsbaum für Datenveröffentlichungen in TERN[[http://www.tern.org.au/TERN-s-Data-Licences-pg22188.html]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionelle Policies ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leitlinen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis in wissenschaftlichen Institutionen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur erfolgreichen Umsetzung von disziplinären Policies nehmen sich neben Förderorganisationen auch wissenschaftliche Institutionen des Themenfeldes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland müssen wissenschaftliche Einrichtungen, die DFG-Mittel in Anspruch nehmen, entsprechend den „Vorschlägen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ eigene Regeln etablieren, die auch die bereits genannte Empfehlung 7 „Datenhaltung“ berücksichtigen. Der Wortlaut dieser Empfehlung wurde beispielsweise vom Senat der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) übernommen und erweitert. So heißt es in den [http://www.mpg.de/229457/Regeln_guter_wiss_Praxis__Volltext-Dokument_.pdf Regeln der MPG]: „Es muss entweder vom Institut oder zentral sichergestellt werden, dass Daten zumindest für diesen Zeitraum lesbar verfügbar bleiben. Für berechtigte Interessenten muss der Zugang zu den Daten gewährleistet sein.” Eine ähnliche Richtlinie hat die Helmholtz-Gemeinschaft 1998 für die ihr angeschlossenen Forschugnszentren beschlossen.[http://www.helmholtz.de/forschung/gute_wissenschaftliche_praxis/] An einigen Institutionen wird darüber hinaus auch die Erhaltung der Gerätschaften, die zur Erhebung der Daten verwendet werden, angeregt, so z.B. an der [http://www.uni-siegen.de/uni/forschung/grundsaetze/ Universität Siegen] : „Wann immer möglich, sollen Präparate und Geräte, mit denen Primärdaten erzielt wurden, für denselben Zeitraum aufbewahrt werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hochschulrektorenkonferenz (HRK)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/position/convention/management-von-forschungsdaten-eine-zentrale-strategische-herausforderung-fuer-hochschulleitungen/ Empfehlung der 16. Mitgliederversammlung der HRK] (13. Mai 2014) Management von Forschungsdaten – eine zentrale strategische Herausforderung für Hochschulleitungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/position/convention/wie-hochschulleitungen-die-entwicklung-des-forschungsdatenmanagements-steuern-koennen-orientierung/ Empfehlung der 19. HRK-Mitgliederversammlung (10.11.2015)] Wie Hochschulleitungen die Entwicklung des Forschungsdatenmanagements steuern können. Orientierungspfade, Handlungsoptionen, Szenarien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität Bielefeld===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 2013 hat der Vorstand des [http://www.cit-ec.de CITEC] (Center of Excellence Cognitive Interaction Technology) der [http://www.uni-bielefeld.de Universität Bielefeld] das [http://cit-ec.de/de/open-science-manifest CITEC Open Science Manifest] verabschiedet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;CITEC setzt sich nachdrücklich für das Ideal der Offenen Wissenschaft (Open Science) ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse jeglicher Art offen geteilt werden sollen, so früh wie dies im Forschungsprozess praktikabel ist. (...) CITEC ist davon überzeugt, dass alle Forschungsdaten, die durch öffentliche Mittel finanziert wurden, ohne Einschränkung für eine Nutzung durch die Allgemeinheit bereit gestellt werden sollten, sofern keine rechtlichen oder ethischen Gründe ent­gegen stehen und die Urheberrechte aller Beteiligten berücksichtigt werden.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 2013 hat das Rektorat der [http://www.uni-bielefeld.de Universität Bielefeld] eine [http://data.uni-bielefeld.de/de/resolution Resolution zum Forschungsdatenmanagement] verabschiedet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;1. Das Rektorat ruft alle Antragstellerinnen und Antragsteller auf, bereits im Vorfeld von Drittmittelvorhaben, die einen Data Management Plan erfordern (z.B. Deutsche Forschungsgemeinschaft), Beratungsleistungen der Hochschule in Anspruch zu nehmen. 2. Das Rektorat ermutigt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Forschungsdaten über registrierte disziplinäre Forschungsdaten-Archive, oder, wenn nicht vorhanden, über das Forschungsdaten-Archiv der Universität Bielefeld zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung soll personen- und unternehmensbezogene Interessen berücksichtigen und unter verbindlichen Lizenzbedingungen erfolgen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Georg-August-Universität Göttingen===&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-goettingen.de/de/01-juli-2014-forschungsdaten-leitlinie-der-universitaet-goettingen-einschl-umg/488918.html Website, 01.07.2014]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-goettingen.de/de/amtliche-mitteilungen-i-ausgabe-65-06122016/552696.html Aktualiserte Version in Amtliche Mitteilungen, 06.12.2016 Nr.: 65 zusammen mit überarbeiteter Open-Access-Leitlinie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Humboldt-Universität zu Berlin===&lt;br /&gt;
* [http://www.cms.hu-berlin.de/dataman/policy Website, 08.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität Heidelberg===&lt;br /&gt;
*  [http://www.uni-heidelberg.de/universitaet/profil/researchdata/ Website, 18.07.2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Robert Koch-Institut===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rki.de/DE/Content/Service/Bibliothek/DataPolicy.html Website, 21.09.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Christian-Albrechts-Universität Kiel===&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/index.php?pmid=2015-408-forschungsdaten-leitlinie Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-kiel.de/download/pm/2015/2015-408-leitlinie-forschungsdaten.pdf PDF, 14.07.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bergische Universität Wuppertal===&lt;br /&gt;
*[http://bscw.uni-wuppertal.de/pub/bscw.cgi/d9959781/am15093.pdf Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten an der Bergischen Universität Wuppertal vom 27.08.2015]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Technische Universität Darmstadt===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Leitlinien zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der TU Darmstadt&amp;quot;, beschlossen am 16. Dezember 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.tu-darmstadt.de/media/dezernat_vi/relaunch_2015/gute_wiss_praxis/Leitlinien_Forschungsdaten_2015.pdf Leitlinien]&lt;br /&gt;
* [http://www.tu-darmstadt.de/media/dezernat_vi/relaunch_2015/gute_wiss_praxis/guidelines_research_data_2015.en.pdf Leitlinien (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ulb.tu-darmstadt.de/service/forschungsdaten/digitale_forschungsdaten_an_der_tu/index.de.jsp Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===RWTH Aachen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Forschung/Forschungsdatenmanagement/Forschungsdatenmanagement-an-der-RWTH/~ncfw/Leitlinie-zum-Forschungsdatenmanagement/ Leitlinie zum Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen, 08.03.2016]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/meldungen/detailansicht/article/gfz-verabschiedet-grundsaetze-zum-umgang-mit-forschungsdaten/ Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten, 31.03.2016]&lt;br /&gt;
** [http://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/doc/16/GFZ_Daten_Grundsaetze+Erg_de.pdf Deutsche Fassung]&lt;br /&gt;
** [http://media.gfz-potsdam.de/gfz/wv/doc/16/GFZ_Daten_Grundsaetze+Erg_de.pdf Englische Fassung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Helmholtz-Zentrum Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.helmholtz-berlin.de/pubbin/vademecumdatei?did=326 Data Policy, V1, 2016-06-14]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karlsruher Institut für Technologie===&lt;br /&gt;
[http://www.rdm.kit.edu/downloads/FDM-Policy_final.pdf Leitlinien zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Forschungsdatenmanagement am KIT (FDM-Policy),  17.10.2016]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität Bayreuth===&lt;br /&gt;
[http://www.uni-bayreuth.de/de/forschung/forschungsfoerderung/dokumente/20161108_UBT-Leitlinien-Forschungsdaten-Management.pdf Leitlinien der Universität Bayreuth zum Forschungsdaten-Management, 08.11.2016]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg===&lt;br /&gt;
* [http://www.fau.de/files/2015/09/FAU_Forschungsdaten_Policy.pdf Grundsätze zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, beschlossen am 16. November 2016]&lt;br /&gt;
* [http://ub.fau.de/schreiben-publizieren/daten-software-forschung/ Website „Daten und Software in der Forschung“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedrich-Schiller-Universität Jena===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hanfried.uni-jena.de/vhbmedia/Hochschulrecht/Spezielles+Hochschulrecht+(FSU+Jena)/Leitlinie+zum+Umgang+mit+Forschungsdaten+an+der+FSU.pdf Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Verabschiedet: 20.12.2016. Veröffentlicht:  20.03.2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.hanfried.uni-jena.de/vhbmedia/Hochschulrecht/Spezielles+Hochschulrecht+(FSU+Jena)/Handlungsempfehlung+zum+Forschungsdatenmanagement+der+FSU.pdf Handlungsempfehlung zum Forschungsdatenmanagement an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Verabschiedet: 20.12.2016. Veröffentlicht:  20.03.2017)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität Kassel===&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-kassel.de/uni/universitaet/pressekommunikation/neues-vom-campus/meldung/article/universitaet-kassel-verabschiedet-forschungsdaten-leitlinie.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-kassel.de/themen/fileadmin/datas/themen/forschungsdatenmanagement/FD_Leitlinie_UniKassel_Finale_Version.pdf Forschungsdaten-Leitlinie: Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten an der Universität Kassel vom 13.01.2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität Siegen===&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-siegen.de/start/news/oeffentlichkeit/756747.html Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-siegen.de/start/formularcenter/wissenschaftlerinnen_und_wissenschaftler/forschungsdaten-policy.pdf Forschungsdaten-Policy der Universität Siegen. Verabschiedet durch das Rektorat der Universität Siegen am 30.03.2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leibniz Universität Hannover===&lt;br /&gt;
* [http://www.tib.eu/de/service/aktuelles/detail/richtlinie-zum-umgang-mit-forschungsdaten-an-der-leibniz-universitaet-hannover-verabschiedet/ Pressemitteilung]&lt;br /&gt;
* [http://www.fdm.uni-hannover.de/fileadmin/fdm/Richtlinie_Forschungsdaten.pdf Richtlinie zum Umgang mit Forschungsdaten an der Leibniz Universität Hannover vom 26.4.2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen===&lt;br /&gt;
[http://www.die-bonn.de/forschungsdaten-policy/default.aspx DIE-Forschungsdaten-Policy. Leitlinie zum Umgang mit Forschungsdaten des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen, beschlossen am 13. Juni 2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Westfälische Wilhelms-Universität Münster===&lt;br /&gt;
[http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/forschungsdaten/2017-08-01_wwu_fdm_policy.pdf Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, verabschiedet durch den Senat am 14.06.2017]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Universität Stuttgart===&lt;br /&gt;
[http://www.ub.uni-stuttgart.de/forschen-publizieren/FoDa-Policy.pdf Forschungsdaten-Policy der Universität Stuttgart]&lt;br /&gt;
Vom Rektorat am 25.07.2017 verabschiedet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.ub.uni-stuttgart.de/forschen-publizieren/FoDa-Policy-English.pdf Research data management policy of the University of Stuttgart]&lt;br /&gt;
Issued by the Rectorate on 25 July 2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Policies auf Länderebene==&lt;br /&gt;
===Fachkonzept E-Science des Landes Baden-Württemberg===&lt;br /&gt;
Unter dem Titel [http://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/pdf/Forschung/066_PM_Anlage_E-Science_Web.pdf &amp;quot;E-Science - Wissenschaft unter neuen Rahmenbedingungen&amp;quot;] hat das [http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/ Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg] 2014 ein Fachkonzept vorlegt, in dem fünf für die Weiterentwicklung der landesweiten Forschungsinfrastruktur zentrale Handlungsfelder identifiziert werden: Lizenzierung, Digitalisierung, Open Access, Forschungsdatenmanagement und Virtuelle Forschungsumgebeungen. Im Hinblick auf das Handlungsfeld des Forschungsdatenmanagements werden im Fachkonzept Maßnahmen zur Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur, zur Integration des Themas in die Lehre, Förderprogramme zum Infrastrukturaufbau und zum Aufbau von Data Life Cycle Labs sowie die Einrichtung einer landesweiten Kooperation empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://mwk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mwk/intern/dateien/pdf/Forschung/066_PM_Anlage_E-Science_Web.pdf, S.88-90 &amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Umsetzung des Fachkonzepts hat Land u.a. jeweils Mittel in Höhe von 3 Mio Euro für eine Projektförderlinie &amp;quot;Forschungsdatenmanagement&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/e-science-3-millionen-euro-fuer-forschungsdatenmanagement/&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Förderlinie &amp;quot;Virtuelle Forschungsumgebungen&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/digitalisierung-3-millionen-euro-fuer-virtuelle-forschungsumgebungen-ausgeschrieben-antragsfrist/&amp;lt;/ref&amp;gt; bereitgestellt. Die in den Förderlinien geförderten Projekte haben jeweils 2016 die Arbeit aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Förderorganisationen|Förderorganisationen]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journal Policies==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Policies von Forschungsförderern kommt den Richtlinien von Zeitschriften eine besondere Bedeutung zu. Der Zugang zu Daten, die Grundlage einer Publikation sind, ist zum einen im Rahmen der inhaltlichen Qualitätssicherung durch Peer-Review-Verfahren vonnöten, zum anderen fördern Herausgebergremien und Verlage verstärkt die offene Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Daten. Je nach disziplinärem Fokus und tradiertem Umgang mit den Daten variieren diese Policies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festgehalten werden muss, dass die Aussagen zum Umgang mit Forschungsdaten im Rahmen von Editorial-Policies ein komplexes Thema sind. Abhäng von den unterschiedlichen Disziplinen sind die Herangehensweisen an dieses Thema vielfältig. Mit Blick auf die zentrale Rolle der Zeitschriften kommt der Weiterentwicklung von Editorial-Policies zum Umgang mit wissenschaftlichen Daten eine zentrale Rolle zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===American Geophysical Union===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„AGU encourages authors to identify and archive their data in approved data centers. If there is no relevant public repository available, and the data are such that they cannot easily be included in a supplement, authors are expected to curate the above data for at least 5 years after publication and provide a transparent process to make the data available to anyone upon request. Data sets that are not curated or cannot be reliably made available to anybody requesting data may not be cited in AGU publications. Limitations or restrictions on sharing data must be reported to the Editor for consideration at the time of submission.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Publikationen der American Geophysical Union (AGU) gilt eine explizite „[http://publications.agu.org/author-resource-center/publication-policies/data-policy/ AGU Publications Data Policy]“. In dieser werden beispielsweise konkrete Anforderungen an ein „Data Archive“ und an die Zitierung von Forschungsdaten beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung der aktuellen Richtlinien auf dem American Geophysical Union Fall Meeting in San Francisco (Kalifornien) im Dezember 2013 stieß in der AGU Focus Group Earth and Space Science Informatics auf weitverbreitete Kritik. Aus Sicht der Mitglieder werden die neuen Richtlinien als Rückschritt gegenüber dem vorherigen Stand angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;The policy was developed by the Publications Committee and was approved by Council in December. Apparently, the committee consulted with editors and others but there was no call for general member input and ESSI was not consulted. Curiously, they also did not inform or involve Bernard Minster who chaired a committee a few years ago that updated the AGU position statement on data access and preservation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGU_Policy&amp;quot;&amp;gt;http://sciencepolicy.agu.org/files/2013/07/AGU-Data-Position-Statement_March-2012.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref name=&amp;quot;mail_clement&amp;quot;&amp;gt;E-Mail von Gail Clement (Scholarly Communications Librarian &amp;amp; Associate Professor, University Libraries, Texas A&amp;amp;M University) an die NASA Earth and Space Science Informatics Liste am 01.01.2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Public Library of Science===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„PLoS is committed to ensuring the availability of data and materials that underpin any articles published in PLoS journals. PLoS&#039;s ideal is to make all data relevant to a given article and all readily replaceable materials immediately available without restrictions (while not compromising confidentiality in the context of human-subject research).“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich konkrete Aussagen zur Veröffentlichung von Daten, die Grundlage einer Textpublikation sind, treffen einige Open-Access-Zeitschriften. Im Rahmen ihres Selbstverständnisses einer offenen Wissenschaftskommunikation fördern diese Zeitschriften häufig eine mögliche Nachnutzung der Daten. So heißt es beim Open-Access-Flagship der Public Library of Science (PLoS) PLoS ONE unter dem Abschnitt „[http://www.plosone.org/static/policies.action#sharing Sharing of Materials, Methods, and Data]“ in der Editorial-Policy: &amp;quot;PLoS is committed to ensuring the availability of data and materials that underpin any articles published in PLoS journals.&amp;quot; Weiter werden Hinweise auf geeignete Forschungsdaten-Repositorien gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Blog-Beitrag vom Dezember 2013 betonte PLOS noch einmal, dass der Zugang zu den Forschungsdaten, die Grundlage einer Veröffentlichung waren, voraussetzung für eine Veröffentlichung in PLOS ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;PLOS journals require authors to make all data underlying the findings described in their manuscript fully available without restriction, with rare exception.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
When submitting a manuscript online, authors must provide a Data Availability Statement describing compliance with PLOS’s policy. The data availability statement will be published with the article if accepted.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Refusal to share data and related metadata and methods in accordance with this policy will be grounds for rejection.&amp;quot; [http://www.plos.org/data-access-for-the-open-access-literature-ploss-data-policy/]&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cell===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;„One of the terms and conditions of publishing in Neuron is that authors be willing to distribute any materials and protocols used in the published experiments to qualified researchers for their own use.“&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Fachgebieten der Lebenswissenschaften ist diese Forderung bereits Praxis. So heißt es in der [http://www.cell.com/authors Policy der Zeitschrift Cell] „One of the terms and conditions of publishing in Cell is that authors be willing to distribute any materials and protocols used in the published experiments to qualified researchers for their own use.“ Beispielsweise müssen Nukleotid- und Proteinsequenzen in geeigneten Datenbanken, wie z.B. der Worldwide Protein Data Bank, ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung ohne Restriktionen zugänglich sein und durch die Angabe der „accession number“ der jeweiligen Datenbank identifizierbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===American Economic Review===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;It is the policy of the American Economic Review to publish papers only if the data used in the analysis are clearly and precisely documented and are readily available to any researcher for purposes of replication. Authors of accepted papers that contain empirical work, simulations, or experimental work must provide to the Review, prior to publication, the data, programs, and other details of the computations sufficient to permit replication.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Wirtschaftswissenschaften stellt die [http://www.aeaweb.org/aer/data.php Data Policy] der AER eine Art &amp;quot;De-Facto Standard&amp;quot; dar. Die Policy selbst ist wesentlich länger als das dargestellte Zitat und hat genauere Anforderungen, die sich je nach Art der Forschung unterscheiden (empirisch-basiert, experimentell, Simulationen). Die Data Policy der AER wird von verschiedenen Zeitschriften in den Wirtschaftswissenschaften (in Teils deutlich veränderter Form) verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Springer Nature===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Springer Nature unterscheiden vier Formen von Data Policies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typ 1: Das Teilen und Zitieren von Forschungsdaten wird empfohlen, es ist jedoch nicht verbindlich. (Data sharing and data citation is encouraged but not required)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typ 2: Das Teilen und der Nachweis des Teilens von Forschungsdaten wird empfohlen. (Data sharing and evidence of data sharing encouraged)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typ 3: Das Teilen von Forschungsdaten wird empfohlen, Aussagen zur Verfügbarkeit der Forschungsdaten sind erforderlich. (Data sharing encouraged and statements of data availability required)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typ 4: Das Teilen von Forschungsdaten, der Nachweis des Teilens sowie das Peer Review der Forschungsdaten ist erforderlich. (Data sharing, evidence of data sharing and peer review of data required)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden für die Zeitschriften von Springer Nature als eine Art Policy-Kit erläutert und angeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vgl. Iain Hrynaszkiewicz, Aliaksandr Birukou, Mathias Astell, Sowmya Swaminathan, Amye Kenall, Varsha Khodiyar: Standardising and harmonising research data policy in scholarly publishing. Preprint: BioRxiv. [http://biorxiv.org/content/early/2017/04/04/122929] doi: https://doi.org/10.1101/122929 (Zusammenfassung von Ben Kaden im LIBREAS-Tumblr: [http://libreas.tumblr.com/post/162039884036/forschungsdaten-policy-kit])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
Diese Zusammenstellung basiert u.a. auf: Pampel, H., &amp;amp; Bertelmann, R. (2011). „Data Policies“ im Spannungsfeld zwischen Empfehlung und Verpflichtung. In S. Büttner, H.-C. Hobohm, &amp;amp; L. Müller (Eds.), Handbuch Forschungsdatenmanagement (pp. 49–61). Bad Honnef: Bock + Herchen. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287 urn:nbn:de:kobv:525-opus-2287]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergänzungen zu wirtschaftswissenschaftlichen Zeitschriften basieren auf den Ergebnissen einer Studie des DFG-geförderten [http://www.edawax.de EDaWaX-Projekts]. Das Projekt hat unter anderem eine [http://www.edawax.de/wp-content/uploads/2016/02/Data-Policies_mit-Links.pdf Volltext-Liste] der Data Policies von 49 wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriten veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Policies]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Förderorganisationen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=2925</id>
		<title>IGSN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=2925"/>
		<updated>2016-11-29T00:20:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Format und Syntax */ Links auf IGSN Wiki aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;International Geo Sample Number (IGSN)&#039;&#039;&#039; ist ein [[Persistent Identifier|eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte mit dem besonderen Anwendungsfall des Bezugs auf geowissenschaftliche Materialien. Beispiele dafür sind geologische Handstücke und Bohrkerne, aber auch ganze Bohrlöcher (bestehend aus vielen Kernabschnitten) oder nicht geologische Materialien (z.B. Wasserproben). Die IGSN ist analog zum [[DOI]] konzipiert. Betrieben wird das System durch den [http://www.igsn.org IGSN e.V.]. technisch basiert die IGSN auf dem [http://www.handle.net Handle-System].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften spielen Proben von Gesteinen eine zentrale Rolle. Manche dieser Proben wurden mit großem Aufwand durch Bohrungen oder andere Verfahren gewonnen und können nicht ohne weiteres erneut genommen werden. Von diesen Proben werden Beschreibungen angefertigt und an ihnen vielfältige chemische und physikalische Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten werden interpretiert und in der Fachliteratur [[Datenpublikation|veröffentlicht]]. Oft wurde ein Probenstück auch mit unterschiedlichen Fragestellungen mehrfach analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für globale Untersuchungen und andere Übersichtsarbeiten werden Daten von Gesteinsproben zusammengestellt. Der Aufwand für solche Zusammenstellungen ist sehr hoch, da die in der Fachliteratur vorgestellten Gesteinsproben nicht weltweit einheitlich benannt werden. Es ist daher schwer zu entscheiden, ob es sich bei zwei Gesteinsproben mit dem Namen „M1“ um das selbe Stück handelt. Auch wenn man die geographische Verteilung dieser Proben betrachtet, sieht man, dass es sich bei „M1“ offenbar um viele verschiedene Proben handelt (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IGSN_M1_Karte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung: Weltkarte mit Lokationen von geologischen Probenstücken aus der [http://www.earthchem.org IEDA EarthChem]-Datenbank mit dem Probennamen &amp;quot;M1&amp;quot;. Es gibt offensichtlich viele Gesteinsproben mit dem Namen „M1“, die nichts miteinander gemein haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für zusammenfassende Arbeiten sind die genauen Identitäten der Gesteinsproben wichtig, auf Grund des steten Fortschritts in der Analytik besteht ein großes Interesse daran, Gesteinsproben erneut mit verbesserten Methoden zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Problem stellte sich mit dem Entstehen des Internets bei der Identifikation und Abrufbarkeit von Fachliteratur und [[Forschungsdaten|wissenschaftlichen Daten]] aus dem Internet. Um Artikel der Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet eindeutig identifizierbar zu machen, wurde die [http://www.doi.org International DOI Foundation] gegründet, welche die Vergaberegeln für Digital Object Identfier ([[DOI]]) mit ihren Mitgliedern entwickelt und einen Dienst betreibt, der die DOI-Namen der Artikel und Daten in Orte im Internet (URL) umsetzt und so ermöglicht, auf die referenzierten Artikel und Daten mit einem Internet-Browser zuzugreifen. Für den Teilbereich wissenschaftlicher Daten ist [http://www.datacite.org DataCite e.V.] die koordinierende Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Verfahren für Fachliteratur und wissenschaftliche Daten sollen nun auch Gesteinsproben und andere Materialien eindeutig identifizierbar und über das Internet referenzierbar gemacht werden. Aus diesem Grund wurde die International Geo Sample Number (IGSN, dt.: Internationale Geo-Proben Nummer) entwickelt. Dabei lassen sich nicht alle Verfahren, mit denen Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet identifiziert werden, auf Gesteinsproben übertragen, es müssen also neue Verfahren entwickelt werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte für den Nachweis von Gesteinsproben mit IGSN als eindeutigem Bezeichner auch mit den Fachzeitschriften, den großen Sammlungen (Geologische Dienste, Bohrkernlager, Museen) und den wichtigsten Datenbanken für geologische Daten (z.B. [http://www.pangaea.de PANGAEA], [http://www.earthchem.org EarthChem]) abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die [http://www.igsn.org International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V.] gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format und Syntax==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der besonderen Anforderungen an die Beschriftung von geologischen Probenstücken oder Probenbehältern durch menschliche Bearbeiter sollen IGSNs möglichst kurz sein. Der Prinzipielle Aufbau ist PRÄFIX+SUFFIX, wobei der Präfix (Namensraum) meist eine dreistellige Zeichenkette ist und die Gesamtlänge der IGSN neun Zeichen nicht überschreiten sollte. Im Fall bereits bestehender eindeutiger Bezeichner in Bohrkernlagern wird von dieser Regel abgewichen, um die bereits verwendeten Bezeichner mit der IGSN kompatibel zu halten. Im Einzelnen wird die [http://igsn.github.io/syntax/ IGSN Syntax] im [http://igsn.github.io/ IGSN Wiki] erläutert. Um der vorzeitigen erschöpfung der Namensräume vorzubeigen, wird empfohlen, einzelnen Projekten oder Forschern Unternamensräume zuzuweisen [http://igsn.github.io/syntax/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachstehende Beispiel illustriert für ein Stück aus der Sammlung des Susquehanna Shale Hills Critical Zone Observatory den Aufbau und die Auflösung einer IGSN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: SSH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: 000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    handle: 10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: http://hdl.handle.net/10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IGSN findet Verwedung in Dere, A. L., T. S. White, R. H. April, B. Reynolds, T. E. Miller, E. P. Knapp, L. D. McKay, and S. L. Brantley (2013), Climate dependence of feldspar weathering in shale soils along a latitudinal gradient, Geochimica et Cosmochimica Acta, 122, 101–126, [http://dx.doi.org/10.1016/j.gca.2013.08.001 doi:10.1016/j.gca.2013.08.001].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V. ([http://www.igsn.org IGSN e.V.]) gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken. Die IGSN e.V. wird von folgenden [http://dokuwiki.gfz-potsdam.de/datawiki/doku.php?id=igsn:statutes&amp;amp;#members Mitgliedern] getragen (Stand Januar 2014):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.azgs.az.gov Arizona Geological Survey], Tucson, AZ, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.boisestate.edu Boise State University], Boise, ID, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.ccny.cuny.edu City College of New York], New York, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.csiro.gov.au CSIRO] Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://jdlc.edu.au Curtin University] John de Laeter Centre for Geochemistry, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://www.gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)], Potsdam, Germany.&lt;br /&gt;
* [http://www.geomar.de GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
* [http://www.ga.gov.au Geoscience Australia], Canberra, ACT, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://www.iedadata.org Integrated Earth Science Data and Applications (IEDA)], Lamont-Doherty Earth Observatory, Palisades, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.marum.de MARUM Center for Marine Environmental Studies], Universität Bremen, Bremen.&lt;br /&gt;
* [http://lrc.geo.umn.edu/laccore LacCore] National Lacustrine Core Facility, University of Minnesota, Minneapolis, MN, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.orst.edu Oregon State University], Corvallis, OR, USA.&lt;br /&gt;
* [http://tw.rpi.edu/ TWC] Tetherless World Constellation, Rensselaer Polytechnic Institute (RPI), Troy, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.sio.ucsd.edu Scripps Institution of Oceanography], La Jolla, CA, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.whoi.edu Woods Hole Oceanographic Institution], Woods Hole, MA, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist beim Amtsgericht Potsdam registriert und hat seine Geschäftsstelle am [http://www.iedadata.org/ Lamont-Doherty Earth Observatory] der Columbia University of New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Vertrauensw%C3%BCrdiges_Archiv&amp;diff=2924</id>
		<title>Vertrauenswürdiges Archiv</title>
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		<updated>2016-11-29T00:15:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Weiterführende Links */ Link auf Core Trustworthy Data Repository Requirements hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zitiert aus dem &amp;quot;Kriterienkatalog vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive Version 2&amp;quot; (Frankfurt am Main, November 2008, urn:nbn:de:0008-2008021802 ):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unter einem digitalen Langzeitarchiv wird in diesem Kriterienkatalog eine Organisation (bestehend aus Personen und technischen Systemen) verstanden, die die Verantwortung für den Langzeiterhalt und die Langzeitverfügbarkeit digitaler Objekte sowie für ihre Interpretierbarkeit zum Zwecke der Nutzung durch eine bestimmte Zielgruppe übernommen hat. Dabei bedeutet „Langzeit“: über Veränderungen in der Technik (Soft- und Hardware) hinweg und unter Berücksichtigung möglicher Änderungen auch der Zielgruppe. Diese Definition eines digitalen Langzeitarchivs orientiert sich am Referenzmodell für ein „Open Archival Information System“ ([[OAIS]]).&amp;quot; (Seite 4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vertrauenswürdigkeit (engl. trustworthiness) wird als Eigenschaft eines Systems angesehen, gemäß seinen Zielen und Spezifikationen zu operieren (d.h. es tut genau das, was es zu tun&lt;br /&gt;
vorgibt). Aus Sicht der IT-Sicherheit stellen Integrität, Authentizität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit Grundwerte dar. IT-Sicherheit ist somit ein wichtiger Baustein für vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive.&amp;quot; (Seite 5)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links==&lt;br /&gt;
* Kriterienkatalog vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive Version 2 http://files.d-nb.de/nestor/materialien/nestor_mat_08.pdf&lt;br /&gt;
* nestor Materialien http://www.langzeitarchivierung.de/Subsites/nestor/DE/Publikationen/Materialien/materialien.html&lt;br /&gt;
* Der nestor-Kriterienkatalog für vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive (Präsentation) http://files.dnb.de/nestor/veranstaltungen/2009-03-02_dobratz-leipzig.pdf&lt;br /&gt;
* nestor Handbuch http://nestor.sub.uni-goettingen.de/handbuch/artikel/nestor_handbuch_artikel_361.pdf&lt;br /&gt;
* Core Trustworthy Data Repository Requirements (http://doi.org/10.5281/zenodo.168411) herausgegeben vom ICSU World Data System ([http://www.icsu-wds.org/organization/intro-to-wds WDS]) und der [[Research_Data_Alliance_(RDA)|Research Data Alliance (RDA)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Management_Pl%C3%A4ne&amp;diff=2739</id>
		<title>Data Management Pläne</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Management_Pl%C3%A4ne&amp;diff=2739"/>
		<updated>2016-05-25T00:11:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Einführende Informationen */ KE Bericht eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Data Management Plan (DMP) bezeichnet ein Dokument zur Beschreibung des Lebenszyklus von Daten (insbesondere [[Forschungsdaten]]) von der Erhebung bis zur[[Datenarchivierung| Archivierung]], einschließlich aller Maßnahmen, die gewährleisten, dass die Daten verfügbar, nutzbar und nachvollziehbar (verständlich) bleiben. In Deutschland gibt es noch kein vorgeschriebenes standardisiertes Verfahren zur Erstellung eines Data Management Plans.&lt;br /&gt;
In vielen Ländern sehen die [[Förderorganisationen]] inzwischen auch die in den geförderten Projekten gewonnenen Daten als wertvolle Ressource an. Sie verlangen daher von den Antragstellern eine Aussage darüber, wie diese mit den im beantragten Projekt gewonnenen Daten verfahren werden. Diese Aussage wird im Rahmen eines Data Management Plans getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Data Management]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Open Science]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Förderorganisationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführende Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hartig, Katja &amp;amp; Soßna, Volker (2016) Forschungsdatenmanagement in DFG-Anträgen: Was kann, was soll, was muss beschrieben werden? Ergebnisse des Workshops VI im Rahmen der Jahrestagung der Forschungs- und Technologiereferent/innen 2016 am 18./19. Februar in Potsdam. Hannover: Institutionelles Repositorium der Leibniz Universität Hannover, 2016. DOI: http://dx.doi.org/10.15488/262&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreiche Informationen inkl. einer Checkliste zum Thema finden Sie in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ludwig, J., &amp;amp; Enke, H. (Eds.). (2013). Leitfaden zum Forschungsdaten-Management. Handreichungen aus dem WissGrid-Projekt. Glückstadt: Verlag Werner Hülsbusch. Retrieved from http://www.wissgrid.de/publikationen/Leitfaden_Data-Management-WissGrid.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Empfehlenswert ist die [http://www.dcc.ac.uk/resources/data-management-plans Sammlung an Ressourcen zum Thema] des Digital Curation Centre (DCC). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auch lohnt sich der Blick in die &amp;quot;[http://www.dcc.ac.uk/resources/how-guides|How-to Guides]&amp;quot; des Digital Curation Centre (DCC).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Data Managent Wizard des DFG-Projekts [[KOMFOR]]: http://www.komfor.net/data-management-wizard.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://dini.de/veranstaltungen/workshops/datenmanagementplaene/ 2. Workshop der DINI/nestor-AG Forschungsdaten: &amp;quot;Datenmanagementpläne und ihre Bedeutung im Forschungsdatenmanagement&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vergleichende Studie zu Trainingsmaßnahmen für Datenmanagement wurde von Knowledge Exchange&amp;lt;ref name=&amp;quot;KE&amp;quot;&amp;gt;The Knowledge Exchange (KE) partners are five key national organisations within Europe tasked with developing infrastructure and services to enable the use of digital technologies to improve higher education and research: CSC in Finland, DEFF in Denmark, DFG in Germany, Jisc in the UK and SURF in the Netherlands. http://www.knowledge-exchange.info/&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Goldstein, S. (2016), Training for research data management: comparative European approaches. Report from a Knowledge Exchange survey and workshop, Knowledge Exchange, Bristol, UK. http://doi.org/10.5281/zenodo.50068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Anforderungen von Förderorganisationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen zu Anforderungen von Förderorganisationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.wellcome.ac.uk/About-us/Policy/Spotlight-issues/Data-sharing/Guidance-for-researchers/index.htm Wellcome Trust]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* National Science Foundation: [http://www.nsf.gov/bfa/dias/policy/dmpfaqs.jsp|FAQ-Seite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* National Science Foundation, [http://www.nsf.gov/eng/general/dmp.jsp|Engineering Directorate (ENG)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Data_Policies#Europ.C3.A4ische_Kommission|Europäische Kommission]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tools==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen existieren eine Reihe von webbasierten Tools zur Erstellung von Datenmanagementplänen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das University of California Curation Center der California Digital Library (CDL) betreibt mit [http://dmptool.org DMPTool] ein Tool zur kollaborativen Erstellung von DMP. Es ist insbesondere auf die Fördersituation in den USA mit vielen verschiendenen Förderinstitutionen, die alle eigene Anforderungen an DMP haben, ausgerichtet. Das Tool hilft bei dem Finden der &amp;quot;richtigen&amp;quot; Vorlage für einen DMP und zeigt zu den einzelnen Abschnitten die passenden Abschnitte aus den Förderbedingungen an. Die getätigten eingaben lassen sich dann in einem geeigneten Format exportieren und können so dem Antrag beigelegt werden. Der Quellcode der Anwendung ist unter der MIT Lizenz auf [http://github.com/CDLUC3/dmptool github.com] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vom britischen Digigtal Curation Center (DCC) wird die Anwendung [http://dmponline.dcc.ac.uk DMPonline] betrieben. Auch hier können kollaborativ DMP erstellt und bearbeitet werden, jedoch ist die Anwendung auf die Situation im Vereinigten Königreich mit seinen Research Councils ausgerichtet. Wie bei DMPTool werden Vorlagen zu DMP durch die Nutzenden ausgefüllt. Angereichert wird dies durch Vorgaben der Förderorganisation, des DCC und, für einige Universitäten im UK, durch Hinweise der eigenen Institution. Neben den britischen Förderprogrammen lässt sich DMOonline auch für DMP für Horizon 2020 nutzen. Für den deutschprachigen Raum hat die Humboldt-Universität-Berlin eine Handreichung zur Benutzung von DMPonline für Horizon 2020 errarbeitet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cms.hu-berlin.de/de/ueberblick/projekte/dataman/home Handreichung der HU zu Hozion2020 in DMPonline]&amp;lt;/ref&amp;gt;. DMPonline ist unter der AGPL3 Lizenz auf [http://github.com/DigitalCurationCentre/DMPonline_v4 github.com] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pionier in Deutschland ist das [http://data.uni-bielefeld.de/de/data-management-plan Online Tool für die Erstellung eines DMP der Universität Bielefeld]. Eingebettet in die Beratungsleistungen der Kontaktstelle Forschungsdaten an der Universitätsbibliothek können hier DMP durch die Mitglieder der Universität erstellt werden. Die Inhalte des Tools bauen auf den Vorarbeiten von WissGrid&amp;lt;ref name=wissgrid&amp;gt;[http://www.wissgrid.de/publikationen/deliverables/wp3/WissGrid-oeffentlicher-Entwurf-Checkliste-Forschungsdaten-Management.pdf WissGrid Checkliste]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ANDS&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ands.org.au/guides/data-management-planning-awareness.pdf ANDS Guide]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Technische Universität Berlin arbeitet mit TUP-DMP an einem Tool zur Erstellung von DMP für das TU eigene Repository DepositOnce.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://oa.helmholtz.de/fileadmin/user_upload/redakteur/Workshops/helmholtz_datenwebinar27_kuberek.pdf Präsentation zu DepositOnce und TUP-DMP]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das DFG geförderte Projekt [http://dmpwerkzeug.github.io DMPwerkzeug] entwickelt ein generisches Tool zur Erstellung von DMP welches die strukturierte Planung, Umsetzung und Verwaltung des Forschungsdatenmanagements unterstützt und zusätzlich die textuelle Ausgabe eines Forschungsdatenmanagementplans ermöglicht. Das Tool wird auf der WissGrid Checkliste basieren&amp;lt;ref name=wissgrid /&amp;gt; und alle im Forschungsdatenmanagement involvierten Akteure ansprechen, sowie die gesammte Projektlaufzeut abdecken. Das fertige Tool soll selbstständig durch Institutionen oder Universitäten installierbar sein und sich einfach durch disziplin- bzw. instutionsspezifische Inhalte anreichern lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=STD-DOI&amp;diff=2616</id>
		<title>STD-DOI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=STD-DOI&amp;diff=2616"/>
		<updated>2016-01-04T22:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Daten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Projekt&lt;br /&gt;
|VollständigerName=Publikation und Zitierbarkeit von Primärdaten (STD-DOI)&lt;br /&gt;
|ZeitraumVon=01.10.2003&lt;br /&gt;
|ZeitraumBis=30.09.2008&lt;br /&gt;
|Beteiligt=TIB Hannover, GFZ Potsdam, MARUM Uni Bremen, DKRZ, DLR-DFD&lt;br /&gt;
|Förderung=Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)&lt;br /&gt;
|Website=http://www.komfor.net/history.html&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Publikation und Zitierbarkeit von Primärdaten (STD-DOI)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt &amp;quot;[[Datenpublikation|Publikation]] und [[Data citation|Zitierbarkeit]] von Primärdaten&amp;quot; wurde von 2003 bis 2008 von der [[Förderorganisationen|DFG]] gefördert. Im Rahmen des Projekts werden Verfahren entwickelt, mit denen digitale [[Forschungsdaten]] im Internet zu veröffentlichen und zitierbar zu machen. Als [[Persistent Identifier|persistente Identifikatoren]] für Internet-Ressourcen werden hier Digital Object Identifier ([[DOI]]) und Universal Resource Names ([[URN]]) genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste DOI für Forschungsdaten http://dx.doi.org/10.1594/WDCC/EH4_OPYC_SRES_A2 wurde am 18.03.2004 registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;doi&amp;quot;&amp;gt;DataCite: 10th Anniversary of minting DOI for data. http://www.datacite.org/node/121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 ist die Technische Informationsbibliothek Hannover internationale Registrierungsstelle für [[Datenpublikation|Datenpublikationen]] im System der [http://www.doi.org International DOI Foundation]. Das GFZ Potsdam ist einer von mehr als einem dutzend Publikationagenten, die Datenveröffentlichungen mit ihren DOI an der TIB Hannover anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis dieses Projektes entstand der [http://www.datacite.org DataCite e.V.] als internationaler Verbund von Bibliotheken für die Veröffentlichung von Daten aus Naturwissenschaften, Medizin und Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Std-doi_300x200.png|Bildschirmfoto der STD-DOI Startseite. Die Seite ist heute in [[KOMFOR]] aufgegangen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildschirmfoto der STD-DOI Startseite. Die Seite ist heute in [[KOMFOR]] aufgegangen&amp;lt;ref name=&amp;quot;komfor&amp;quot;&amp;gt;http://www.komfor.net/history.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brase, J. (2004), Using Digital Library Techniques - Registration of Scientific Primary Data, in Research and Advanced Technology for Digital Libraries, vol. 3232, edited by M. Jones et al., pp. 488–494, Springer-Verlag, Heidelberg, Germany. doi:[http://dx.doi.org/10.1007/b100389 10.1007/b100389].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brase, J., and J. Klump (2007), Zitierfähige Datensätze: Primärdaten-Management durch DOIs, in WissKom 2007 : Wissenschaftskommunikation der Zukunft ; 4. Konferenz der Zentralbibliothek, Forschungszentrum Jülich, 6. - 8. November 2007, vol. 18, edited by R. Ball, pp. 159–167, Forschungszentrum Jülich, Jülich, Germany. http://edoc.gfz-potsdam.de/gfz/10493&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klump, J., R. Bertelmann, J. Brase, M. Diepenbroek, H. Grobe, H. Höck, M. Lautenschlager, U. Schindler, I. Sens, and J. Wächter (2006), Data publication in the Open Access Initiative, Data Science Journal, 5, 79–83, doi:[http://dx.doi.org/10.2481/dsj.5.79 10.2481/dsj.5.79].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klump, J., R. Huber, and M. Diepenbroek (2015), DOI for geoscience data - how early practices shape present perceptions, Earth Sci. Inform., in press, http://doi.org/10.1007/s12145-015-0231-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=CeGIM&amp;diff=2615</id>
		<title>CeGIM</title>
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		<updated>2016-01-04T06:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Qualitätsmanagement und Publikation von Daten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Projekt&lt;br /&gt;
|VollständigerName=Eine Hilfeseite Projekte&lt;br /&gt;
|ZeitraumVon=1.7.2003&lt;br /&gt;
|ZeitraumBis=31.1.2004&lt;br /&gt;
|Beteiligt=Deutsches GeoForschungsZetrum GFZ Potsdam&amp;lt;br/&amp;gt;Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)&amp;lt;br/&amp;gt;Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein&amp;lt;br/&amp;gt;DLR - Deutsches Fernerkundungs-Datenzentrum, Oberpfaffenhofen&amp;lt;br/&amp;gt;Modelle &amp;amp; Daten am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg&amp;lt;br/&amp;gt;Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen&amp;lt;br/&amp;gt;PANGAEA/WDC-Mare (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Bremen)&amp;lt;br/&amp;gt;Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der TU Bergakademie Freiberg&amp;lt;br/&amp;gt;Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover&lt;br /&gt;
|Förderung=Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)&lt;br /&gt;
|Website=http://www.gfz-potsdam.de/zentrum/technologietransfer-zentren/naturgefahren-und-gi-technologien/cegit/projekte/abgeschlossene-projekte/cegim/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Centre for Geoscientific Information Management =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Projekts CeGIM wurde das Konzept für ein Leistungszentrum für Daten- und Informationsmanagement in den Geowissenschaften entwickelt. Das Konzept CeGIM unterstützte den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten von der Erfassung über die Speicherung von Primärdaten bis hin zur Bearbeitung komplexer integrierter Aufgabenstellung. Die inhaltliche Basis umfasst wissenschaftliche Faktendaten und verknüpft diese mit dem breiten Informations- und Serviceangebot geowissenschaftlicher Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Aktivitäten sollte das CeGIM-Portal stehen, über das Mehrwertdienste, Werkzeuge und Verfahren für die Speicherung, Dokumentation und die Suche nach Daten angeboten werden. Die Voraussetzung für diese neuen Dienstleistungen ist die Integration der von den Antragsstellern betriebenen Informationssysteme. Eine zentrale Rolle bei der Realisierung von CeGIM hatte die Förderung von positiven Rahmenbedingungen und Policies in den Geowissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CeGIM wurde aus dem Programm Leistungszentren für Forschungsinformation, eine Förderinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Stärkung der Informations-Infrastrukturen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert. Mit dem Projekt wurden neue, innovative Netzwerke der Zusammenarbeit geknüpft, die grundlegend zur Entwicklung eines besseren Umgangs mit Forschungsdaten beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Datenerfassung zum Wissensmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geowissenschaftliche Forschung bringt ständig große Mengen an neuen Daten und Informationen hervor, für die bislang keine allgemein zugängliche, gemeinschaftlich nutzbare Archive existieren. Dies ist zum Teil in der interdisziplinären Eigenart der Geowissenschaften begründet, die hochgradig diverse und heterogene Daten hervorbringt. So liegt neben numerischen Daten auch eine Vielzahl an deskriptiven Informationen vor, etwa der Klassifikation und Systematik der Erde und der Lebewelt sowie Informationen über geowissenschaftliche Sammlungen. Von besonderer Bedeutung ist die Verbindung all dieser Informationen mit dem (teilweise historischen) Karten- und Literaturbestand der Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften hat sich ein Forschungsfeld, die Paläoklimaforschung, in den letzten Jahren besonders rasch entwickelt und ist dabei, den Schritt von der Datenerfassung zum Informations- und Wissensmanagement vorzubereiten. In der Paläoklimaforschung konnten in den letzten Jahren große Erfolge bei der systematischen Speicherung und Bereitstellung von großen Mengen numerischer Daten ermöglicht werden. So bestehen inzwischen einige größere Datenarchive, die über ausgereifte personelle und technische Voraussetzungen und einen reichen Erfahrungsschatz verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paläoklimadaten werden zunehmend von Forschern z. B. zur Klimamodellierung nachgefragt. Ein gemeinsamer Zugang zu den vorhandenen Ressourcen ist hierbei der naheliegendste Schritt. Dabei bietet sich die Form eines Internetportals an, das dem Benutzer über einen zentralen Zugang verteilte Datenbestände nutzbar macht. Besonders wichtig ist neben der Nutzung von numerischen Daten aber auch die Verknüpfung mit Hintergrundinformationen. Als Beispiel sei hier genannt, dass zur Beurteilung von an fossilen Schalenmaterial gemessenen Werten auch die systematische Stellung dieser Organismen von großer Bedeutung ist, da die Systematik häufigen Änderungen unterzogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erfassung, Sicherung und Bereitstellung von Daten sind neue innovative Werkzeuge erforderlich, um das Potenzial heterogener Datenbestände vollständig erschließen zu können. Werkzeuge zum &amp;quot;Erkunden&amp;quot; verteilter interdisziplinärer Datenbestände und zur Visualisierung von Ergebnissen in Diagrammen und Karten ermöglichen es dem Wissenschaftler, neue Zusammenhänge aus dem Datenmaterial abzuleiten. Daneben bietet die Nutzung moderner internetbasierter Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Schaffung von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Mehrwert ist die Einbeziehung der Bibliotheken als &amp;quot;klassische&amp;quot; wissenschaftlichen Informationsanbieter. Wissenschaftliche Bibliotheken haben die Aufgabe der Sammlung, Erschließung und Vermittlung von Informationen. Es wurden umfangreiche Bestände aufgebaut und beim Umgang mit Wissen ein breites Know-how entwickelt. Die Bibliotheken verfügen über eine sehr große Anzahl von Informationsressourcen, die, zumindest in den Sondersammelgebietsbibliotheken, die gesamte Bandbreite der aktuellen Forschung widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den oben dargestellten Entwicklungen wurden über viele Jahre tiefgreifende Erfahrungen im geowissenschaftlichen Daten- und Informationsmanagement gemacht. Durch die zunehmende Anzahl von interdisziplinären Nutzern werden höhere Anforderungen an die angebotenen Systeme gestellt. Diese Aufgaben können unter inhaltlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur von einem Verbund von Organisationen bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benutzerschnittstellen und übergreifende Nutzung von Datenbeständen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angebotenen Benutzeroberflächen geowissenschaftlicher Datenbanken werden allgemein als wenig nutzerfreundlich empfunden. Die dort derzeit verfügbaren Suchwerkzeuge erlauben keine intuitive oder explorative Suche. Der Benutzer muss schon ungefähr wissen, welche Daten ihm zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht Bedarf an einem einheitlichen Zugang (Portal) zu Daten, Visualisierungs - und Modellierungswerkzeugen sowie Mehrwertdiensten, die das Erkunden der geowissenschaftlichen Datenbestände unter Einbindung der verteilten Virtuellen Fachbibliothek Geowissenschaften ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind Werkzeuge zur Visualisierung von Daten in Form von Diagrammen und Karten. Da die vorliegenden Daten und Dokumente fast ohne Ausnahme georeferenziert sind, wird Web-basierte GIS-Funktionalität benötigt, um den räumlichen Bezug der Daten nutzen und darstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der wachsenden Datenbestände stellt sich das Angebot aus der spezialisierten Sicht eines einzelnen Nutzers eher statisch dar. Der Benutzer bemerkt Veränderungen des Angebots selten oder gar nicht. Den vorhandenen Systemen fehlen Werkzeuge, die den Nutzer auf neue Daten in seinem Interessensgebiet hinweisen und bei Suchanfragen auf ähnliche, möglicherweise geeignete Datensätze und Literaturquellen aufmerksam machen. Die Personalisierung von geowissenschaftlichen Online-Portalen befindet sich jedoch erst in der Anfangsphase und keines der existierenden Portale bietet bisher die Möglichkeit, Suchanfragen für eine spätere Verwendung zu speichern. Gerade in diesem Bereich kann auf entsprechende Erfahrungen und Produkte in Bibliotheken zurückgegriffen werden (vgl. als Beispiel: personalisierter Zugang zum Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliothekarische Anwendungen nutzen zunehmend Konzepte wie OpenURL, um von der Anzeige eines Ergebnisses aus weitere relevante Suchperspektiven aufzuzeigen. Dies kann auch ein Weg sein, geowissenschaftliche Daten und Literaturdaten beliebig miteinander zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders wichtiger Aspekt der Informationsverwertung bleibt trotz aller Hilfsmittel die persönliche Kommunikation. Noch werden interaktive Dienste, wie z.B. Online-Foren, Newsletters, oder virtuelle Abstimmungen nur in geringem Umfang in geowissenschaftlichen Informationssystemen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassifikationsschemata und Thesauri im geowissenschaftlichen Kontext unterliegen häufigen Veränderungen und bedürfen besonders sorgfältiger Behandlung. Noch ist das Wortgut der Thesauri in geowissenschaftlichen Datenbanken in den seltensten Fällen kompatibel mit dem Wortgut der in Bibliotheken genutzten Thesauri und Klassifikationen. Hier sind wesentliche Synergieeffekte bei der Zusammenarbeit von Bibliotheken und Geowissenschaftlern zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzer sind heute gezwungen, in vielfältigen, einzelnen Systemen zu recherchieren. Datenbankübergreifende Recherchen sind meist nicht möglich. Gerade in multi-disziplinären Feldern wie der Paläoklimaforschung sind diese jedoch von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft veröffentlichte 1998 Empfehlungen als &amp;quot;Regeln guter wissenschaftlicher Praxis&amp;quot;. Unter anderem heißt es: &amp;quot;Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen müssen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden, für zehn Jahre aufbewahrt werden&amp;quot;. Für viele geowissenschaftliche Fachbereiche und Arbeitsgruppen ist die Langzeitsicherung ihrer Daten problematisch, da ihnen die notwendige Infrastruktur fehlt. Als Folge ist der langfristige Zugang zu wissenschaftlichen Daten nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qualitätsmanagement und Publikation von Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert von Daten für eine spätere interdisziplinäre Nutzung wird bereits bei der Datenerfassung bestimmt. Im Fall der sensorbasierten Datenerfassung, z.B. in der Erdbeobachtung, kann eine vollständige Automatisierung von der Messung über die Prozessierung bis hin zu anwendungsorientierten Informationsprodukten erreicht werden. Der Verarbeitungsprozess von der Registrierung am Sensor über die Datenprozessierung bis hin zum entscheidungsunterstützenden System ist weitgehend automatisiert. Die Verarbeitung der Daten kann ggf. mit hoher Geschwindigkeit ablaufen, sodass Messergebnisse unmittelbar ausgewertet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall der manuellen Datenerfassung, z.B. an Bohrungen, werden Befunde und Beschreibungen mit Hilfe geeigneter Software eingegeben. Diese Daten werden zusammen mit strukturgeologischen, chemischen und physikalischen Analysedaten gespeichert und integriert, wodurch die Datenkonsistenz gesichert werden kann. Für die Aufnahme von punktuellen, linearen und flächenhaften Objekten im Rahmen der geologischen Geländeaufnahme oder für die Auswertung von Satelliten- und Luftbildern können Anwendungen von Geoinformationssystemen (GIS) in Kombination mit GPS-Geräten eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenerfassung wird heute in erster Linie von einzelnen Projekten organisiert und ist ohne eine geeignete Unterstützung auf die speziellen Bedürfnisse des Projektes ausgerichtet. Eine spätere Aufbereitung und Anpassung an gemeinsame Standards ist nur mit hohem Aufwand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrungen zeigen, dass im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten gewonnene Daten nur selten zugänglich gemacht werden, und schon gar nicht vor ihrer Veröffentlichung. Dafür werden zwei wesentliche Gründe genannt: (1) Dem großen Aufwand, Daten für die Speicherung in einer Datenbank aufzubereiten, steht derzeit kein unmittelbarer Nutzen für den Autor gegenüber. (2) Bei Daten, die schon vor ihrer Veröffentlichung in Fachzeitschriften in die Datenbank aufgenommen werden, wird von den Autoren befürchtet, dass es zu einer missbräuchlichen oder unautorisierten Verwendung der Daten kommen kann, gewissermaßen zum &amp;quot;Datendiebstahl&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standard für die Veröffentlichung von geowissenschaftlichen Daten ist das heutige wissenschaftliche Wertesystem auf die &amp;quot;klassische&amp;quot; Form der Publikation in renommierten Zeitschriften fixiert. Die Publikation von digitalen Daten als Grundlage für weitergehende Untersuchungen ist in diesem System nicht vorgesehen. Im Vergleich mit der klassischen Form der Publikation als Artikel in einer renommierten Zeitschrift hat die Publikation von Daten bisher keinen vergleichbaren Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Nutzern wird bemängelt, dass meist keine Informationen über die Qualität der Daten vorliegen. Das führt zu einem mangelnden Vertrauen in die Qualität der Daten und schwächt somit die Akzeptanz der Datenbanken. Eine verbindliche Regelung für das Qualitätsmanagement geowissenschaftlicher Daten existiert bislang nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation von Daten beinhaltet die Zertifizierung definierter Qualitätseigenschaften und wird durch unabhängige Institutionen durchgeführt. Dem publizierten Datensatz werden ein Qualitätssiegel und eine elektronische, eindeutige Identifizierung ([[Persistent_Identifier|DOI bzw. URN]]) verliehen. Gleichzeitig muss die langfristige Sicherheit und Nachnutzbarkeit des Datensatzes sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliotheken entwickeln sich von traditionellen Sammlungen zu elektronisch basierten Informationszentren. In zahlreichen Initiativen wird das traditionelle Know-how des Erschließens und Vermittelns vor dem Hintergrund einer hybriden Umgebung von Print- und elektronischen Medien weiter ausgebaut. Mit dem &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; existiert bereits ein, auch international, bekanntes Internet-Subject Gateway für die Geowissenschaften (im Jahr 2001 wurden täglich 1.400 Zugriffe weltweit registriert). Diese Entwicklungen werden aber noch nicht genügend in die entsprechenden Fachwissenschaften kommuniziert und damit sind solche Lösungen vielen potenziellen Nutzern noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geowissenschaftliche Bestände finden sich in einer Vielzahl von Bibliotheken verschiedenster Provenienz. Das Spektrum der Bestände, die für die paläoklimatische Forschung interessant sind, erstreckt sich über die gesamten Geowissenschaften, darüber hinaus sollten beispielsweise auch Bestände aus der Biologie einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken mit geowissenschaftlichen Sondersammelgebieten decken in ihrer Gesamtheit sicherlich einen großen Teil der relevanten erschienenen Publikationen ab, unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Geologie, Mineralogie, Petrologie und Bodenkunde (Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der Bergakademie TU Freiberg, bis 1998 Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
*   Geographie (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
*   Regionale Geologie (Bibliothek der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung Hannover)&lt;br /&gt;
*   Geophysik (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
*   Physikalische Ozeanographie (Bibliothek im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Hamburg)&lt;br /&gt;
*   Meteorologie (Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes Offenbach)&lt;br /&gt;
*   Thematische Karten (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
*   Meteorologische und klimatologische Karten (Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes Offenbach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vgl.: http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/themen/themen10.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben finden sich zahlreiche Instituts- und Fachbereichsbibliotheken, die an den Universitäten die vielfältige geowissenschaftliche Forschung bedienen. Weiterhin existieren umfangreiche Bestände in Bibliotheken der außeruniversitären Forschung. Eine Besonderheit bilden in ihrer regionalen Ausrichtung die Bibliotheken der verschiedenen einschlägigen Landesämter (vgl.: Teilnehmerbibliotheken des Arbeitskreises der Geo- und Umweltbibliotheken: http://www.gfz-potsdam.de/bib/geoum/geoum.htm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erschlossenen Bestände umfassen nicht nur Monographien und Zeitschriften (elektronisch und print). Schriftenreihen und graue Literatur spielen in den Geowissenschaften eine nicht unerhebliche Rolle. Dazu kommen besondere Materialien wie Karten und Atlanten. Die freien und lizenzierten geowissenschaftlichen bibliographischen Datenbanken sind zudem ein weiterer und sehr wichtiger Baustein für die Informationsversorgung. Projekte wie der &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; erweitern das Spektrum um qualitätsgeprüfte Internetquellen neben weiteren frei verfügbaren Informationsressourcen beispielsweise der USGS (United States Geological Survey) und der EPA (Environmental Protection Agency - USA). Für die inhaltliche Erschließung hat sich allerdings kein gemeinsames Instrument herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Metadatenkonzept des Dublin Core ist die Sacherschließung sowohl über Deskriptoren (&amp;quot;keywords&amp;quot;) und Klassifikationssysteme als auch mit einer Beschreibung in Form eines Abstracts möglich. Diese Möglichkeiten werden derzeit beispielsweise im &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; für die inhaltliche Erschließung genutzt. Als Grundlage für die Erschließung mit &amp;quot;keywords&amp;quot; dient der international sehr häufig genutzte und frei im Internet verfügbare GeoRef- Thesaurus des American Geological Institute (http://www.agiweb.org/georef/). Mehrsprachigkeit wird beispielsweise durch den &amp;quot;Multi-lingual thesaurus for the Geoscience&amp;quot; der Europäischen Geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der DFG-Förderung von Virtuellen Fachbibliotheken wird in Kürze eine verteilte Virtuelle Fachbibliothek zu den Geowissenschaften von der Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der TU Bergakademie Freiberg und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen entstehen. Die dort vorgesehene Bündelung der geowissenschaftlichen Quellen, die sowohl über Bibliotheken als auch andere Anbieter zugänglich sind, bildet ideale Voraussetzungen für die Nutzung dieser Informationsressourcen durch Projekte wie CeGIM. Die Voraussetzungen für die Schaffung einer Schnittstelle zwischen der verteilten Virtuellen Fachbibliothek &amp;quot;Geowissenschaften, Geographie, Thematische Karten und Bergbau&amp;quot; und CeGIM sind durch vorhandene Metadatenstandards wie den Dublin Core bereits geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geowissenschaftliche Datenzentren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geowissenschaftliche Daten in digitaler Form wurden in der Vergangenheit oft ungenügend erschlossen und stehen damit nicht, oder nur teilweise, als &amp;quot;Rohstoff der Informations-gesellschaft&amp;quot; zur Verfügung. Häufig geht ein großer Teil der mit erheblichem Aufwand gewonnenen Daten nach dem Ende von Projekten verloren. Positive Beispiele für das Daten- und Informationsmanagement gehen auf die Initiative einzelner Wissenschaftler oder Forschergruppen zurück. Daten- und Informationsmanagement als Dienstleistung, erbracht von wissenschaftlichen Datenzentren, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, so gibt es mittlerweile im Bereich der Geowissenschaften zwei Weltdatenzentren in Deutschland (WDC-MARE, World Data Center for Marine Environmental Sciences) und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum der DLR. Die allgemeine Nutzung hat sich aber noch nicht durchgängig etabliert. Wissensmanagement ist erst in Ansätzen zu finden. Die heute vorhandenen Datenbanksysteme sind eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für das geplante Vorhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen erweiterten Ansatz verfolgt das ICDP Information Network. Hier beginnt das Datenmanagement bereits vor der operativen Bohrprojektphase. Mit dem Drilling Information System (DIS) werden die Primärdaten erfasst und nach gewissen Vorgaben in das Web-basierte ICDP-Data Warehouse integriert. Mit der Auswertungsphase reifen und wachsen die Primärdatenbestände heran, und stehen schon vor ihrer offiziellen Veröffentlichung den Science Team Mitgliedern des Projektes zur gegenseitigen Nutzung zur Verfügung. Der Übergang zur allgemein zugänglichen Veröffentlichung ist damit schon vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Primärdaten lassen sich abstraktere digitale Datenprodukte erzeugen. Hierbei handelt es sich z.B. um Zeitscheiben, räumliche oder thematische Ausschnitte aus dem Datenbestand und abgeleitete Werte. Einige Betreiber stellen Werkzeuge zur Verfügung, um derartige Produkte (z.B. zeitliche oder räumliche Ausschnitte) durch den Nutzer anfertigen zu lassen (PANGAEA), das ICDP-Data Warehouse bietet neben solchen Tools auch schon einige vorgefertigte Produkte an. Im International Satellite Data Center im Datenzentrum des GFZ werden, neben den Primärdaten, einige hundert vorgefertigte Datenprodukte verschiedener Abstraktionsgrade aus den Erdbeobachtungsprogrammen CHAMP und GRACE vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfassen von Primärdaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Datenzentrum des GFZ kann auf einige Jahre Erfahrung bei der Erfassung von Primärdaten zurückblicken. Seit 1998 wird dafür das Drilling Information System (DIS) eingesetzt, das in Zusammenarbeit von DRZ, ICDP Operational Support Group und der Firma smartcube entwickelt wurde. Im Rahmen der Planungsarbeit der Joint European Ocean Drilling Initiative (JEODI) hat der British Geological Survey Interesse bekundet, das Drilling Information System zur Erfassung der Primärdaten im europäischen Teil des Integrated Ocean Drilling Program (IODP) zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drilling Information System ist als allein betriebsfähiges Datenbanksystem aufgebaut, das über eine Schnittstelle zum ICDP-Data Warehouse verfügt. Das DIS ist als elektronischer Werkzeugkasten konzipiert, der bereits eine große Anzahl von Basiskomponenten und Datenmuster (Templates) bereitstellt. Es kann dann für das jeweilige Projekt den spezifischen Anforderungen wissenschaftlicher Bohrungen im kontinentalen Bereich entsprechend in ein individuelles Projekt-DIS überführt werden. Dieses angepasste DIS begleitet das Projekt von der Bohrphase, über die Laborphase bis hin zur offiziellen Veröffentlichung. In allen Phasen werden die Informationen und Daten unmittelbar nach ihrer Erfassung über das ICDP-Data Warehouse den Projektteilnehmern (Science Team) zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Langzeitarchivierung von Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der internationalen Ebene haben die World Data Center (WDC) des International Council of Scientific Unions (ICSU) die Aufgabe der langfristigen Datensicherung übernommen. Einrichtungen, die ein Weltdatenzentrum betreiben wollen, müssen die langfristige Nutzbarkeit der Datenarchive garantieren. In Deutschland haben das System PANGAEA des AWI/MARUM und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum der DLR den Status von Weltdatenzentren. WDCs beschränken sich nicht nur auf die langfristige Archivierung von Daten und Sicherung des Zugangs zu diesen, sondern bieten zunehmend auch die Funktionalität eines Dateninformationssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WDC-MARE/PANGAEA ermöglicht die Erfassung von Raum/Zeit-orientierten Daten aus der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Die allgemeine Verfügbarkeit über das Internet entspricht dem Stand des heute technisch Möglichen. Das System beinhaltet in seinem gegenwärtigen Stand über 146000 geologische und hydrographische Stationen aus allen Weltmeeren und ca. 27000 Datensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des WDC-MARE ist das Sammeln, Prüfen und Verbreiten von Daten aus den Gebieten globaler Umweltveränderungen, Ozeanographie, Meeresgeologie, Paläozeanographie und Meeresbiologie. Der Focus liegt dabei auf georeferenzierten Daten, die im PANGAEA System vorgehalten werden. Die Daten können vom Nutzer über verschiedene Internet-Gateways abgerufen werden. Ebenso können Daten von Nutzern zur Speicherung in WDC-MARE übergeben werden. Darüber hinaus ist PANGAEA auch offizielle mirror site des Ocean Drilling Program und hält außerdem eine große Zahl Daten aus DSDP/ODP-Kernen bereit. Mit dem zukünftigen IODP ist die Zusammenarbeit geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das seit 1996 operierende International Continental Scientific Drilling Program wurde am GFZ Potsdam ein Data Webhouse zur Langzeitsicherung der dort gewonnenen Daten aufgebaut. Das System besteht aus zwei Komponenten, dem ICDP-Clearinghouse und dem eigentlichen ICDP-Data Warehouse. Das ICDP-Clearinghouse ist ein Katalogsystem, in dem Metadaten über Daten und Dokumente gespeichert sind und recherchierbar gemacht werden. Es übernimmt die Rolle eines Portals und Datenrepositoriums. Das ICDP-Data Warehouse dient der integrierten Evaluierung und Analyse von Bohrungsdaten und wissenschaftlichen Ergebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geowissenschaftliche Portale und Mehrwertdienste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Datenzentrum des GFZ und die Operational Support Group ICDP (OSG) betreiben seit 1998 ein Clearinghouse als Portal zum ICDP Information Network. Hier können über das Internet Informationen über ICDP Projekte, und solche, die mit Unterstützung der OSG durchgeführt wurden, abgerufen werden. Zusätzlich zu einer direkten Navigation über die einzelnen ICDP Lokationen steht auch ein mehrdimensionales Suchwerkzeug zur Verfügung. Der Nutzer kann entlang der Dimensionen &amp;quot;Fachbereich&amp;quot; (domain), &amp;quot;Text&amp;quot; (keywords), &amp;quot;Raum&amp;quot; (space), &amp;quot;Zeit&amp;quot; (time), und &amp;quot;Paläo-Zeit&amp;quot; (stratigraphy) sein Suchprofil iterativ aufbauen und anhand der Suchergebnisse verfeinern. In allen der Dimensionen steht ein Thesaurus-basiertes Suchwerkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thesaurus-Technologie, auf die das ICDP-Portal zurückgreift, ist inzwischen durch das GFZ Datenzentrum, das MARUM und Stratigraphy.net gemeinsam weiterentwickelt worden mit dem Ziel, Thesauri als Webdienste über das Internet verfügbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Kommunikation in räumlich weit verteilten Forschergruppen betreibt das Datenzentrum des GFZ ein Online-Forum. Es handelt sich hierbei um ein lizenziertes kommerzielles Produkt (Jive Forum 2.5.2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stratigraphy.net ist eine Initiative zur Schaffung eines Informationsnetzwerks für Stratigraphie. Derzeit besteht in Stratigraphy.net ein Modul für die biostratigraphische Datierung und für die lithostratigraphische Beschreibung von stratigraphischen Einheiten. Das lithostratigraphische Modul wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg (Sachsen) entwickelt. Der paläontologische Thesaurus befindet sich bereits in der Testphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms ICDP hat das Datenzentrum des GFZ die Entwicklung einer paläontologisch-taxonomischen Datenbank beantragt. In diesem Projekt soll durch einen Online-Speziesatlas und eine taxonomische Datenbank die Bestimmung von Diatomeen im Baikalsee verbessert und vereinheitlicht werden, um Daten aus paläoklimatischen Transferfunktionen vergleichbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das WDC-MARE/PANGAEA System ist für die Erfassung von Datensätzen aus der Klima- und Umweltforschung vorgesehen. Hierbei wird vorerst ein Schwerpunkt auf historischen, geologischen und marinen Daten liegen. In diesem Rahmen wird angestrebt, alle auf den entsprechenden Gebieten arbeitenden Institute in Deutschland in das Netzwerk einzubinden. Neuen Projekten wird eine Nutzung angeboten. Suchwerkzeuge, die auf allen Ebenen die gleiche Funktionalität aufweisen, erlauben die Extraktion beliebiger Teilmengen von Daten. Zum Export von Datensätzen stehen Abfrage- und Konfigurationswerkzeuge zur Verfügung, die nach einem einheitlichen Schema eine Verknüpfung beliebiger Felder mit variablen Bedingungen und Formaten erlauben. Suchwerkzeuge auf der Primärdaten-Ebene erlauben komplexe Abfragen auch nach Teilmengen größerer Datensätze (z.B. Raum/Zeitscheiben) und den Export in Verbindung mit Metainformationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Dienstleistungen bietet WDC-MARE die Bereitstellung und Spiegelung elektronischer Veröffentlichungen an sowie Software-Produkte zur Analyse, Visualisierung und Transformation von Daten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit bereitet eine vom Deutschen Klimarechenzentrum und vom Daten- und Rechenzentrum des GFZ über den Deutschen Landesausschuss von CODATA initiierte Projektgruppe ein Pilotprojekt zum Thema &amp;quot;Publikation und Zertifizierung von wissenschaftlichen Daten&amp;quot; vor. Gleichzeitig wird die erste kommerzielle Zertifizierungsstelle für Geodaten aufgebaut. Nach ihrer Akkreditierung entspricht der Status dieser Institution einem &amp;quot;TÜV&amp;quot; für Geodaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des CeGIM-Projekts sollte ein Leistungszentrum für Daten- und Informationsmanagement in den Geowissenschaften aufgebaut werden. Grundlage für eine moderne integrierende Forschungs-Infrastruktur bildeten die bewährten Dienstleistungsangebote der Antragssteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CeGIM-Konzept hattte folgende Besonderheiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Es unterstützte den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten von der Erfassung über die Speicherung von Primärdaten bis hin zur Bearbeitung komplexer integrierter Aufgabenstellung.&lt;br /&gt;
*   Die inhaltliche Basis umfasste nicht nur wissenschaftliche Faktendaten, sondern verknüpfte diese mit dem breiten Informations- und Serviceangebot geowissenschaftlicher Bibliotheken.&lt;br /&gt;
*   CeGIM konzentrierte sich im ersten Schritt auf die Paläoklimaforschung, einem multidisziplinären Forschungsfeld mit wertvollen Datenschätzen, einer langjähriger Erfahrung im Datenmanagement und zunehmend interdisziplinär arbeitenden Nutzern.&lt;br /&gt;
*   Im zweiten Schritt sollten diese Konzepte auf andere Forschungsfelder übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=CeGIM&amp;diff=2614</id>
		<title>CeGIM</title>
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		<updated>2016-01-04T06:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Ziele */ aufzaehlung neu formatiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Projekt&lt;br /&gt;
|VollständigerName=Eine Hilfeseite Projekte&lt;br /&gt;
|ZeitraumVon=1.7.2003&lt;br /&gt;
|ZeitraumBis=31.1.2004&lt;br /&gt;
|Beteiligt=Deutsches GeoForschungsZetrum GFZ Potsdam&amp;lt;br/&amp;gt;Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)&amp;lt;br/&amp;gt;Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein&amp;lt;br/&amp;gt;DLR - Deutsches Fernerkundungs-Datenzentrum, Oberpfaffenhofen&amp;lt;br/&amp;gt;Modelle &amp;amp; Daten am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg&amp;lt;br/&amp;gt;Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen&amp;lt;br/&amp;gt;PANGAEA/WDC-Mare (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Bremen)&amp;lt;br/&amp;gt;Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der TU Bergakademie Freiberg&amp;lt;br/&amp;gt;Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover&lt;br /&gt;
|Förderung=Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)&lt;br /&gt;
|Website=http://www.gfz-potsdam.de/zentrum/technologietransfer-zentren/naturgefahren-und-gi-technologien/cegit/projekte/abgeschlossene-projekte/cegim/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Centre for Geoscientific Information Management =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Projekts CeGIM wurde das Konzept für ein Leistungszentrum für Daten- und Informationsmanagement in den Geowissenschaften entwickelt. Das Konzept CeGIM unterstützte den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten von der Erfassung über die Speicherung von Primärdaten bis hin zur Bearbeitung komplexer integrierter Aufgabenstellung. Die inhaltliche Basis umfasst wissenschaftliche Faktendaten und verknüpft diese mit dem breiten Informations- und Serviceangebot geowissenschaftlicher Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Aktivitäten sollte das CeGIM-Portal stehen, über das Mehrwertdienste, Werkzeuge und Verfahren für die Speicherung, Dokumentation und die Suche nach Daten angeboten werden. Die Voraussetzung für diese neuen Dienstleistungen ist die Integration der von den Antragsstellern betriebenen Informationssysteme. Eine zentrale Rolle bei der Realisierung von CeGIM hatte die Förderung von positiven Rahmenbedingungen und Policies in den Geowissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CeGIM wurde aus dem Programm Leistungszentren für Forschungsinformation, eine Förderinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Stärkung der Informations-Infrastrukturen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert. Mit dem Projekt wurden neue, innovative Netzwerke der Zusammenarbeit geknüpft, die grundlegend zur Entwicklung eines besseren Umgangs mit Forschungsdaten beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Datenerfassung zum Wissensmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geowissenschaftliche Forschung bringt ständig große Mengen an neuen Daten und Informationen hervor, für die bislang keine allgemein zugängliche, gemeinschaftlich nutzbare Archive existieren. Dies ist zum Teil in der interdisziplinären Eigenart der Geowissenschaften begründet, die hochgradig diverse und heterogene Daten hervorbringt. So liegt neben numerischen Daten auch eine Vielzahl an deskriptiven Informationen vor, etwa der Klassifikation und Systematik der Erde und der Lebewelt sowie Informationen über geowissenschaftliche Sammlungen. Von besonderer Bedeutung ist die Verbindung all dieser Informationen mit dem (teilweise historischen) Karten- und Literaturbestand der Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften hat sich ein Forschungsfeld, die Paläoklimaforschung, in den letzten Jahren besonders rasch entwickelt und ist dabei, den Schritt von der Datenerfassung zum Informations- und Wissensmanagement vorzubereiten. In der Paläoklimaforschung konnten in den letzten Jahren große Erfolge bei der systematischen Speicherung und Bereitstellung von großen Mengen numerischer Daten ermöglicht werden. So bestehen inzwischen einige größere Datenarchive, die über ausgereifte personelle und technische Voraussetzungen und einen reichen Erfahrungsschatz verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paläoklimadaten werden zunehmend von Forschern z. B. zur Klimamodellierung nachgefragt. Ein gemeinsamer Zugang zu den vorhandenen Ressourcen ist hierbei der naheliegendste Schritt. Dabei bietet sich die Form eines Internetportals an, das dem Benutzer über einen zentralen Zugang verteilte Datenbestände nutzbar macht. Besonders wichtig ist neben der Nutzung von numerischen Daten aber auch die Verknüpfung mit Hintergrundinformationen. Als Beispiel sei hier genannt, dass zur Beurteilung von an fossilen Schalenmaterial gemessenen Werten auch die systematische Stellung dieser Organismen von großer Bedeutung ist, da die Systematik häufigen Änderungen unterzogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erfassung, Sicherung und Bereitstellung von Daten sind neue innovative Werkzeuge erforderlich, um das Potenzial heterogener Datenbestände vollständig erschließen zu können. Werkzeuge zum &amp;quot;Erkunden&amp;quot; verteilter interdisziplinärer Datenbestände und zur Visualisierung von Ergebnissen in Diagrammen und Karten ermöglichen es dem Wissenschaftler, neue Zusammenhänge aus dem Datenmaterial abzuleiten. Daneben bietet die Nutzung moderner internetbasierter Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Schaffung von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Mehrwert ist die Einbeziehung der Bibliotheken als &amp;quot;klassische&amp;quot; wissenschaftlichen Informationsanbieter. Wissenschaftliche Bibliotheken haben die Aufgabe der Sammlung, Erschließung und Vermittlung von Informationen. Es wurden umfangreiche Bestände aufgebaut und beim Umgang mit Wissen ein breites Know-how entwickelt. Die Bibliotheken verfügen über eine sehr große Anzahl von Informationsressourcen, die, zumindest in den Sondersammelgebietsbibliotheken, die gesamte Bandbreite der aktuellen Forschung widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den oben dargestellten Entwicklungen wurden über viele Jahre tiefgreifende Erfahrungen im geowissenschaftlichen Daten- und Informationsmanagement gemacht. Durch die zunehmende Anzahl von interdisziplinären Nutzern werden höhere Anforderungen an die angebotenen Systeme gestellt. Diese Aufgaben können unter inhaltlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur von einem Verbund von Organisationen bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benutzerschnittstellen und übergreifende Nutzung von Datenbeständen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angebotenen Benutzeroberflächen geowissenschaftlicher Datenbanken werden allgemein als wenig nutzerfreundlich empfunden. Die dort derzeit verfügbaren Suchwerkzeuge erlauben keine intuitive oder explorative Suche. Der Benutzer muss schon ungefähr wissen, welche Daten ihm zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht Bedarf an einem einheitlichen Zugang (Portal) zu Daten, Visualisierungs - und Modellierungswerkzeugen sowie Mehrwertdiensten, die das Erkunden der geowissenschaftlichen Datenbestände unter Einbindung der verteilten Virtuellen Fachbibliothek Geowissenschaften ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind Werkzeuge zur Visualisierung von Daten in Form von Diagrammen und Karten. Da die vorliegenden Daten und Dokumente fast ohne Ausnahme georeferenziert sind, wird Web-basierte GIS-Funktionalität benötigt, um den räumlichen Bezug der Daten nutzen und darstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der wachsenden Datenbestände stellt sich das Angebot aus der spezialisierten Sicht eines einzelnen Nutzers eher statisch dar. Der Benutzer bemerkt Veränderungen des Angebots selten oder gar nicht. Den vorhandenen Systemen fehlen Werkzeuge, die den Nutzer auf neue Daten in seinem Interessensgebiet hinweisen und bei Suchanfragen auf ähnliche, möglicherweise geeignete Datensätze und Literaturquellen aufmerksam machen. Die Personalisierung von geowissenschaftlichen Online-Portalen befindet sich jedoch erst in der Anfangsphase und keines der existierenden Portale bietet bisher die Möglichkeit, Suchanfragen für eine spätere Verwendung zu speichern. Gerade in diesem Bereich kann auf entsprechende Erfahrungen und Produkte in Bibliotheken zurückgegriffen werden (vgl. als Beispiel: personalisierter Zugang zum Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliothekarische Anwendungen nutzen zunehmend Konzepte wie OpenURL, um von der Anzeige eines Ergebnisses aus weitere relevante Suchperspektiven aufzuzeigen. Dies kann auch ein Weg sein, geowissenschaftliche Daten und Literaturdaten beliebig miteinander zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders wichtiger Aspekt der Informationsverwertung bleibt trotz aller Hilfsmittel die persönliche Kommunikation. Noch werden interaktive Dienste, wie z.B. Online-Foren, Newsletters, oder virtuelle Abstimmungen nur in geringem Umfang in geowissenschaftlichen Informationssystemen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassifikationsschemata und Thesauri im geowissenschaftlichen Kontext unterliegen häufigen Veränderungen und bedürfen besonders sorgfältiger Behandlung. Noch ist das Wortgut der Thesauri in geowissenschaftlichen Datenbanken in den seltensten Fällen kompatibel mit dem Wortgut der in Bibliotheken genutzten Thesauri und Klassifikationen. Hier sind wesentliche Synergieeffekte bei der Zusammenarbeit von Bibliotheken und Geowissenschaftlern zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzer sind heute gezwungen, in vielfältigen, einzelnen Systemen zu recherchieren. Datenbankübergreifende Recherchen sind meist nicht möglich. Gerade in multi-disziplinären Feldern wie der Paläoklimaforschung sind diese jedoch von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft veröffentlichte 1998 Empfehlungen als &amp;quot;Regeln guter wissenschaftlicher Praxis&amp;quot;. Unter anderem heißt es: &amp;quot;Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen müssen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden, für zehn Jahre aufbewahrt werden&amp;quot;. Für viele geowissenschaftliche Fachbereiche und Arbeitsgruppen ist die Langzeitsicherung ihrer Daten problematisch, da ihnen die notwendige Infrastruktur fehlt. Als Folge ist der langfristige Zugang zu wissenschaftlichen Daten nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qualitätsmanagement und Publikation von Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert von Daten für eine spätere interdisziplinäre Nutzung wird bereits bei der Datenerfassung bestimmt. Im Fall der sensorbasierten Datenerfassung, z.B. in der Erdbeobachtung, kann eine vollständige Automatisierung von der Messung über die Prozessierung bis hin zu anwendungsorientierten Informationsprodukten erreicht werden. Der Verarbeitungsprozess von der Registrierung am Sensor über die Datenprozessierung bis hin zum entscheidungsunterstützenden System ist weitgehend automatisiert. Die Verarbeitung der Daten kann ggf. mit hoher Geschwindigkeit ablaufen, sodass Messergebnisse unmittelbar ausgewertet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall der manuellen Datenerfassung, z.B. an Bohrungen, werden Befunde und Beschreibungen mit Hilfe geeigneter Software eingegeben. Diese Daten werden zusammen mit strukturgeologischen, chemischen und physikalischen Analysedaten gespeichert und integriert, wodurch die Datenkonsistenz gesichert werden kann. Für die Aufnahme von punktuellen, linearen und flächenhaften Objekten im Rahmen der geologischen Geländeaufnahme oder für die Auswertung von Satelliten- und Luftbildern können Anwendungen von Geoinformationssystemen (GIS) in Kombination mit GPS-Geräten eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenerfassung wird heute in erster Linie von einzelnen Projekten organisiert und ist ohne eine geeignete Unterstützung auf die speziellen Bedürfnisse des Projektes ausgerichtet. Eine spätere Aufbereitung und Anpassung an gemeinsame Standards ist nur mit hohem Aufwand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrungen zeigen, dass im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten gewonnene Daten nur selten zugänglich gemacht werden, und schon gar nicht vor ihrer Veröffentlichung. Dafür werden zwei wesentliche Gründe genannt: (1) Dem großen Aufwand, Daten für die Speicherung in einer Datenbank aufzubereiten, steht derzeit kein unmittelbarer Nutzen für den Autor gegenüber. (2) Bei Daten, die schon vor ihrer Veröffentlichung in Fachzeitschriften in die Datenbank aufgenommen werden, wird von den Autoren befürchtet, dass es zu einer missbräuchlichen oder unautorisierten Verwendung der Daten kommen kann, gewissermaßen zum &amp;quot;Datendiebstahl&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standard für die Veröffentlichung von geowissenschaftlichen Daten ist das heutige wissenschaftliche Wertesystem auf die &amp;quot;klassische&amp;quot; Form der Publikation in renommierten Zeitschriften fixiert. Die Publikation von digitalen Daten als Grundlage für weitergehende Untersuchungen ist in diesem System nicht vorgesehen. Im Vergleich mit der klassischen Form der Publikation als Artikel in einer renommierten Zeitschrift hat die Publikation von Daten bisher keinen vergleichbaren Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Nutzern wird bemängelt, dass meist keine Informationen über die Qualität der Daten vorliegen. Das führt zu einem mangelnden Vertrauen in die Qualität der Daten und schwächt somit die Akzeptanz der Datenbanken. Eine verbindliche Regelung für das Qualitätsmanagement geowissenschaftlicher Daten existiert bislang nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation von Daten beinhaltet die Zertifizierung definierter Qualitätseigenschaften und wird durch unabhängige Institutionen durchgeführt. Dem publizierten Datensatz werden ein Qualitätssiegel und eine elektronische, eindeutige Identifizierung (DOI bzw. URN) verliehen. Gleichzeitig muss die langfristige Sicherheit und Nachnutzbarkeit des Datensatzes sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliotheken entwickeln sich von traditionellen Sammlungen zu elektronisch basierten Informationszentren. In zahlreichen Initiativen wird das traditionelle Know-how des Erschließens und Vermittelns vor dem Hintergrund einer hybriden Umgebung von Print- und elektronischen Medien weiter ausgebaut. Mit dem &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; existiert bereits ein, auch international, bekanntes Internet-Subject Gateway für die Geowissenschaften (im Jahr 2001 wurden täglich 1.400 Zugriffe weltweit registriert). Diese Entwicklungen werden aber noch nicht genügend in die entsprechenden Fachwissenschaften kommuniziert und damit sind solche Lösungen vielen potenziellen Nutzern noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geowissenschaftliche Bestände finden sich in einer Vielzahl von Bibliotheken verschiedenster Provenienz. Das Spektrum der Bestände, die für die paläoklimatische Forschung interessant sind, erstreckt sich über die gesamten Geowissenschaften, darüber hinaus sollten beispielsweise auch Bestände aus der Biologie einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken mit geowissenschaftlichen Sondersammelgebieten decken in ihrer Gesamtheit sicherlich einen großen Teil der relevanten erschienenen Publikationen ab, unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-    Geologie, Mineralogie, Petrologie und Bodenkunde (Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der Bergakademie TU Freiberg, bis 1998 Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Geographie (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Regionale Geologie (Bibliothek der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung Hannover)&lt;br /&gt;
-   Geophysik (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Physikalische Ozeanographie (Bibliothek im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Hamburg)&lt;br /&gt;
-   Meteorologie (Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes Offenbach)&lt;br /&gt;
-   Thematische Karten (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Meteorologische und klimatologische Karten (Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes Offenbach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vgl.: http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/themen/themen10.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben finden sich zahlreiche Instituts- und Fachbereichsbibliotheken, die an den Universitäten die vielfältige geowissenschaftliche Forschung bedienen. Weiterhin existieren umfangreiche Bestände in Bibliotheken der außeruniversitären Forschung. Eine Besonderheit bilden in ihrer regionalen Ausrichtung die Bibliotheken der verschiedenen einschlägigen Landesämter (vgl.: Teilnehmerbibliotheken des Arbeitskreises der Geo- und Umweltbibliotheken: http://www.gfz-potsdam.de/bib/geoum/geoum.htm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erschlossenen Bestände umfassen nicht nur Monographien und Zeitschriften (elektronisch und print). Schriftenreihen und graue Literatur spielen in den Geowissenschaften eine nicht unerhebliche Rolle. Dazu kommen besondere Materialien wie Karten und Atlanten. Die freien und lizenzierten geowissenschaftlichen bibliographischen Datenbanken sind zudem ein weiterer und sehr wichtiger Baustein für die Informationsversorgung. Projekte wie der &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; erweitern das Spektrum um qualitätsgeprüfte Internetquellen neben weiteren frei verfügbaren Informationsressourcen beispielsweise der USGS (United States Geological Survey) und der EPA (Environmental Protection Agency - USA). Für die inhaltliche Erschließung hat sich allerdings kein gemeinsames Instrument herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Metadatenkonzept des Dublin Core ist die Sacherschließung sowohl über Deskriptoren (&amp;quot;keywords&amp;quot;) und Klassifikationssysteme als auch mit einer Beschreibung in Form eines Abstracts möglich. Diese Möglichkeiten werden derzeit beispielsweise im &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; für die inhaltliche Erschließung genutzt. Als Grundlage für die Erschließung mit &amp;quot;keywords&amp;quot; dient der international sehr häufig genutzte und frei im Internet verfügbare GeoRef- Thesaurus des American Geological Institute (http://www.agiweb.org/georef/). Mehrsprachigkeit wird beispielsweise durch den &amp;quot;Multi-lingual thesaurus for the Geoscience&amp;quot; der Europäischen Geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der DFG-Förderung von Virtuellen Fachbibliotheken wird in Kürze eine verteilte Virtuelle Fachbibliothek zu den Geowissenschaften von der Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der TU Bergakademie Freiberg und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen entstehen. Die dort vorgesehene Bündelung der geowissenschaftlichen Quellen, die sowohl über Bibliotheken als auch andere Anbieter zugänglich sind, bildet ideale Voraussetzungen für die Nutzung dieser Informationsressourcen durch Projekte wie CeGIM. Die Voraussetzungen für die Schaffung einer Schnittstelle zwischen der verteilten Virtuellen Fachbibliothek &amp;quot;Geowissenschaften, Geographie, Thematische Karten und Bergbau&amp;quot; und CeGIM sind durch vorhandene Metadatenstandards wie den Dublin Core bereits geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geowissenschaftliche Datenzentren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geowissenschaftliche Daten in digitaler Form wurden in der Vergangenheit oft ungenügend erschlossen und stehen damit nicht, oder nur teilweise, als &amp;quot;Rohstoff der Informations-gesellschaft&amp;quot; zur Verfügung. Häufig geht ein großer Teil der mit erheblichem Aufwand gewonnenen Daten nach dem Ende von Projekten verloren. Positive Beispiele für das Daten- und Informationsmanagement gehen auf die Initiative einzelner Wissenschaftler oder Forschergruppen zurück. Daten- und Informationsmanagement als Dienstleistung, erbracht von wissenschaftlichen Datenzentren, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, so gibt es mittlerweile im Bereich der Geowissenschaften zwei Weltdatenzentren in Deutschland (WDC-MARE, World Data Center for Marine Environmental Sciences) und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum der DLR. Die allgemeine Nutzung hat sich aber noch nicht durchgängig etabliert. Wissensmanagement ist erst in Ansätzen zu finden. Die heute vorhandenen Datenbanksysteme sind eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für das geplante Vorhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen erweiterten Ansatz verfolgt das ICDP Information Network. Hier beginnt das Datenmanagement bereits vor der operativen Bohrprojektphase. Mit dem Drilling Information System (DIS) werden die Primärdaten erfasst und nach gewissen Vorgaben in das Web-basierte ICDP-Data Warehouse integriert. Mit der Auswertungsphase reifen und wachsen die Primärdatenbestände heran, und stehen schon vor ihrer offiziellen Veröffentlichung den Science Team Mitgliedern des Projektes zur gegenseitigen Nutzung zur Verfügung. Der Übergang zur allgemein zugänglichen Veröffentlichung ist damit schon vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Primärdaten lassen sich abstraktere digitale Datenprodukte erzeugen. Hierbei handelt es sich z.B. um Zeitscheiben, räumliche oder thematische Ausschnitte aus dem Datenbestand und abgeleitete Werte. Einige Betreiber stellen Werkzeuge zur Verfügung, um derartige Produkte (z.B. zeitliche oder räumliche Ausschnitte) durch den Nutzer anfertigen zu lassen (PANGAEA), das ICDP-Data Warehouse bietet neben solchen Tools auch schon einige vorgefertigte Produkte an. Im International Satellite Data Center im Datenzentrum des GFZ werden, neben den Primärdaten, einige hundert vorgefertigte Datenprodukte verschiedener Abstraktionsgrade aus den Erdbeobachtungsprogrammen CHAMP und GRACE vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfassen von Primärdaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Datenzentrum des GFZ kann auf einige Jahre Erfahrung bei der Erfassung von Primärdaten zurückblicken. Seit 1998 wird dafür das Drilling Information System (DIS) eingesetzt, das in Zusammenarbeit von DRZ, ICDP Operational Support Group und der Firma smartcube entwickelt wurde. Im Rahmen der Planungsarbeit der Joint European Ocean Drilling Initiative (JEODI) hat der British Geological Survey Interesse bekundet, das Drilling Information System zur Erfassung der Primärdaten im europäischen Teil des Integrated Ocean Drilling Program (IODP) zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drilling Information System ist als allein betriebsfähiges Datenbanksystem aufgebaut, das über eine Schnittstelle zum ICDP-Data Warehouse verfügt. Das DIS ist als elektronischer Werkzeugkasten konzipiert, der bereits eine große Anzahl von Basiskomponenten und Datenmuster (Templates) bereitstellt. Es kann dann für das jeweilige Projekt den spezifischen Anforderungen wissenschaftlicher Bohrungen im kontinentalen Bereich entsprechend in ein individuelles Projekt-DIS überführt werden. Dieses angepasste DIS begleitet das Projekt von der Bohrphase, über die Laborphase bis hin zur offiziellen Veröffentlichung. In allen Phasen werden die Informationen und Daten unmittelbar nach ihrer Erfassung über das ICDP-Data Warehouse den Projektteilnehmern (Science Team) zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Langzeitarchivierung von Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der internationalen Ebene haben die World Data Center (WDC) des International Council of Scientific Unions (ICSU) die Aufgabe der langfristigen Datensicherung übernommen. Einrichtungen, die ein Weltdatenzentrum betreiben wollen, müssen die langfristige Nutzbarkeit der Datenarchive garantieren. In Deutschland haben das System PANGAEA des AWI/MARUM und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum der DLR den Status von Weltdatenzentren. WDCs beschränken sich nicht nur auf die langfristige Archivierung von Daten und Sicherung des Zugangs zu diesen, sondern bieten zunehmend auch die Funktionalität eines Dateninformationssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WDC-MARE/PANGAEA ermöglicht die Erfassung von Raum/Zeit-orientierten Daten aus der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Die allgemeine Verfügbarkeit über das Internet entspricht dem Stand des heute technisch Möglichen. Das System beinhaltet in seinem gegenwärtigen Stand über 146000 geologische und hydrographische Stationen aus allen Weltmeeren und ca. 27000 Datensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des WDC-MARE ist das Sammeln, Prüfen und Verbreiten von Daten aus den Gebieten globaler Umweltveränderungen, Ozeanographie, Meeresgeologie, Paläozeanographie und Meeresbiologie. Der Focus liegt dabei auf georeferenzierten Daten, die im PANGAEA System vorgehalten werden. Die Daten können vom Nutzer über verschiedene Internet-Gateways abgerufen werden. Ebenso können Daten von Nutzern zur Speicherung in WDC-MARE übergeben werden. Darüber hinaus ist PANGAEA auch offizielle mirror site des Ocean Drilling Program und hält außerdem eine große Zahl Daten aus DSDP/ODP-Kernen bereit. Mit dem zukünftigen IODP ist die Zusammenarbeit geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das seit 1996 operierende International Continental Scientific Drilling Program wurde am GFZ Potsdam ein Data Webhouse zur Langzeitsicherung der dort gewonnenen Daten aufgebaut. Das System besteht aus zwei Komponenten, dem ICDP-Clearinghouse und dem eigentlichen ICDP-Data Warehouse. Das ICDP-Clearinghouse ist ein Katalogsystem, in dem Metadaten über Daten und Dokumente gespeichert sind und recherchierbar gemacht werden. Es übernimmt die Rolle eines Portals und Datenrepositoriums. Das ICDP-Data Warehouse dient der integrierten Evaluierung und Analyse von Bohrungsdaten und wissenschaftlichen Ergebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geowissenschaftliche Portale und Mehrwertdienste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Datenzentrum des GFZ und die Operational Support Group ICDP (OSG) betreiben seit 1998 ein Clearinghouse als Portal zum ICDP Information Network. Hier können über das Internet Informationen über ICDP Projekte, und solche, die mit Unterstützung der OSG durchgeführt wurden, abgerufen werden. Zusätzlich zu einer direkten Navigation über die einzelnen ICDP Lokationen steht auch ein mehrdimensionales Suchwerkzeug zur Verfügung. Der Nutzer kann entlang der Dimensionen &amp;quot;Fachbereich&amp;quot; (domain), &amp;quot;Text&amp;quot; (keywords), &amp;quot;Raum&amp;quot; (space), &amp;quot;Zeit&amp;quot; (time), und &amp;quot;Paläo-Zeit&amp;quot; (stratigraphy) sein Suchprofil iterativ aufbauen und anhand der Suchergebnisse verfeinern. In allen der Dimensionen steht ein Thesaurus-basiertes Suchwerkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thesaurus-Technologie, auf die das ICDP-Portal zurückgreift, ist inzwischen durch das GFZ Datenzentrum, das MARUM und Stratigraphy.net gemeinsam weiterentwickelt worden mit dem Ziel, Thesauri als Webdienste über das Internet verfügbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Kommunikation in räumlich weit verteilten Forschergruppen betreibt das Datenzentrum des GFZ ein Online-Forum. Es handelt sich hierbei um ein lizenziertes kommerzielles Produkt (Jive Forum 2.5.2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stratigraphy.net ist eine Initiative zur Schaffung eines Informationsnetzwerks für Stratigraphie. Derzeit besteht in Stratigraphy.net ein Modul für die biostratigraphische Datierung und für die lithostratigraphische Beschreibung von stratigraphischen Einheiten. Das lithostratigraphische Modul wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg (Sachsen) entwickelt. Der paläontologische Thesaurus befindet sich bereits in der Testphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms ICDP hat das Datenzentrum des GFZ die Entwicklung einer paläontologisch-taxonomischen Datenbank beantragt. In diesem Projekt soll durch einen Online-Speziesatlas und eine taxonomische Datenbank die Bestimmung von Diatomeen im Baikalsee verbessert und vereinheitlicht werden, um Daten aus paläoklimatischen Transferfunktionen vergleichbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das WDC-MARE/PANGAEA System ist für die Erfassung von Datensätzen aus der Klima- und Umweltforschung vorgesehen. Hierbei wird vorerst ein Schwerpunkt auf historischen, geologischen und marinen Daten liegen. In diesem Rahmen wird angestrebt, alle auf den entsprechenden Gebieten arbeitenden Institute in Deutschland in das Netzwerk einzubinden. Neuen Projekten wird eine Nutzung angeboten. Suchwerkzeuge, die auf allen Ebenen die gleiche Funktionalität aufweisen, erlauben die Extraktion beliebiger Teilmengen von Daten. Zum Export von Datensätzen stehen Abfrage- und Konfigurationswerkzeuge zur Verfügung, die nach einem einheitlichen Schema eine Verknüpfung beliebiger Felder mit variablen Bedingungen und Formaten erlauben. Suchwerkzeuge auf der Primärdaten-Ebene erlauben komplexe Abfragen auch nach Teilmengen größerer Datensätze (z.B. Raum/Zeitscheiben) und den Export in Verbindung mit Metainformationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Dienstleistungen bietet WDC-MARE die Bereitstellung und Spiegelung elektronischer Veröffentlichungen an sowie Software-Produkte zur Analyse, Visualisierung und Transformation von Daten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit bereitet eine vom Deutschen Klimarechenzentrum und vom Daten- und Rechenzentrum des GFZ über den Deutschen Landesausschuss von CODATA initiierte Projektgruppe ein Pilotprojekt zum Thema &amp;quot;Publikation und Zertifizierung von wissenschaftlichen Daten&amp;quot; vor. Gleichzeitig wird die erste kommerzielle Zertifizierungsstelle für Geodaten aufgebaut. Nach ihrer Akkreditierung entspricht der Status dieser Institution einem &amp;quot;TÜV&amp;quot; für Geodaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des CeGIM-Projekts sollte ein Leistungszentrum für Daten- und Informationsmanagement in den Geowissenschaften aufgebaut werden. Grundlage für eine moderne integrierende Forschungs-Infrastruktur bildeten die bewährten Dienstleistungsangebote der Antragssteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CeGIM-Konzept hattte folgende Besonderheiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*   Es unterstützte den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten von der Erfassung über die Speicherung von Primärdaten bis hin zur Bearbeitung komplexer integrierter Aufgabenstellung.&lt;br /&gt;
*   Die inhaltliche Basis umfasste nicht nur wissenschaftliche Faktendaten, sondern verknüpfte diese mit dem breiten Informations- und Serviceangebot geowissenschaftlicher Bibliotheken.&lt;br /&gt;
*   CeGIM konzentrierte sich im ersten Schritt auf die Paläoklimaforschung, einem multidisziplinären Forschungsfeld mit wertvollen Datenschätzen, einer langjähriger Erfahrung im Datenmanagement und zunehmend interdisziplinär arbeitenden Nutzern.&lt;br /&gt;
*   Im zweiten Schritt sollten diese Konzepte auf andere Forschungsfelder übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=CeGIM&amp;diff=2613</id>
		<title>CeGIM</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=CeGIM&amp;diff=2613"/>
		<updated>2016-01-04T06:24:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Seite neu angelegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Projekt&lt;br /&gt;
|VollständigerName=Eine Hilfeseite Projekte&lt;br /&gt;
|ZeitraumVon=1.7.2003&lt;br /&gt;
|ZeitraumBis=31.1.2004&lt;br /&gt;
|Beteiligt=Deutsches GeoForschungsZetrum GFZ Potsdam&amp;lt;br/&amp;gt;Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)&amp;lt;br/&amp;gt;Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein&amp;lt;br/&amp;gt;DLR - Deutsches Fernerkundungs-Datenzentrum, Oberpfaffenhofen&amp;lt;br/&amp;gt;Modelle &amp;amp; Daten am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg&amp;lt;br/&amp;gt;Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen&amp;lt;br/&amp;gt;PANGAEA/WDC-Mare (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Bremen)&amp;lt;br/&amp;gt;Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der TU Bergakademie Freiberg&amp;lt;br/&amp;gt;Technische Informationsbibliothek und Universitätsbibliothek Hannover&lt;br /&gt;
|Förderung=Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)&lt;br /&gt;
|Website=http://www.gfz-potsdam.de/zentrum/technologietransfer-zentren/naturgefahren-und-gi-technologien/cegit/projekte/abgeschlossene-projekte/cegim/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Centre for Geoscientific Information Management =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Projekts CeGIM wurde das Konzept für ein Leistungszentrum für Daten- und Informationsmanagement in den Geowissenschaften entwickelt. Das Konzept CeGIM unterstützte den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten von der Erfassung über die Speicherung von Primärdaten bis hin zur Bearbeitung komplexer integrierter Aufgabenstellung. Die inhaltliche Basis umfasst wissenschaftliche Faktendaten und verknüpft diese mit dem breiten Informations- und Serviceangebot geowissenschaftlicher Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Aktivitäten sollte das CeGIM-Portal stehen, über das Mehrwertdienste, Werkzeuge und Verfahren für die Speicherung, Dokumentation und die Suche nach Daten angeboten werden. Die Voraussetzung für diese neuen Dienstleistungen ist die Integration der von den Antragsstellern betriebenen Informationssysteme. Eine zentrale Rolle bei der Realisierung von CeGIM hatte die Förderung von positiven Rahmenbedingungen und Policies in den Geowissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CeGIM wurde aus dem Programm Leistungszentren für Forschungsinformation, eine Förderinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Stärkung der Informations-Infrastrukturen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefördert. Mit dem Projekt wurden neue, innovative Netzwerke der Zusammenarbeit geknüpft, die grundlegend zur Entwicklung eines besseren Umgangs mit Forschungsdaten beigetragen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Datenerfassung zum Wissensmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geowissenschaftliche Forschung bringt ständig große Mengen an neuen Daten und Informationen hervor, für die bislang keine allgemein zugängliche, gemeinschaftlich nutzbare Archive existieren. Dies ist zum Teil in der interdisziplinären Eigenart der Geowissenschaften begründet, die hochgradig diverse und heterogene Daten hervorbringt. So liegt neben numerischen Daten auch eine Vielzahl an deskriptiven Informationen vor, etwa der Klassifikation und Systematik der Erde und der Lebewelt sowie Informationen über geowissenschaftliche Sammlungen. Von besonderer Bedeutung ist die Verbindung all dieser Informationen mit dem (teilweise historischen) Karten- und Literaturbestand der Bibliotheken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften hat sich ein Forschungsfeld, die Paläoklimaforschung, in den letzten Jahren besonders rasch entwickelt und ist dabei, den Schritt von der Datenerfassung zum Informations- und Wissensmanagement vorzubereiten. In der Paläoklimaforschung konnten in den letzten Jahren große Erfolge bei der systematischen Speicherung und Bereitstellung von großen Mengen numerischer Daten ermöglicht werden. So bestehen inzwischen einige größere Datenarchive, die über ausgereifte personelle und technische Voraussetzungen und einen reichen Erfahrungsschatz verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paläoklimadaten werden zunehmend von Forschern z. B. zur Klimamodellierung nachgefragt. Ein gemeinsamer Zugang zu den vorhandenen Ressourcen ist hierbei der naheliegendste Schritt. Dabei bietet sich die Form eines Internetportals an, das dem Benutzer über einen zentralen Zugang verteilte Datenbestände nutzbar macht. Besonders wichtig ist neben der Nutzung von numerischen Daten aber auch die Verknüpfung mit Hintergrundinformationen. Als Beispiel sei hier genannt, dass zur Beurteilung von an fossilen Schalenmaterial gemessenen Werten auch die systematische Stellung dieser Organismen von großer Bedeutung ist, da die Systematik häufigen Änderungen unterzogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Erfassung, Sicherung und Bereitstellung von Daten sind neue innovative Werkzeuge erforderlich, um das Potenzial heterogener Datenbestände vollständig erschließen zu können. Werkzeuge zum &amp;quot;Erkunden&amp;quot; verteilter interdisziplinärer Datenbestände und zur Visualisierung von Ergebnissen in Diagrammen und Karten ermöglichen es dem Wissenschaftler, neue Zusammenhänge aus dem Datenmaterial abzuleiten. Daneben bietet die Nutzung moderner internetbasierter Kommunikations- und Kooperationswerkzeuge neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Schaffung von Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Mehrwert ist die Einbeziehung der Bibliotheken als &amp;quot;klassische&amp;quot; wissenschaftlichen Informationsanbieter. Wissenschaftliche Bibliotheken haben die Aufgabe der Sammlung, Erschließung und Vermittlung von Informationen. Es wurden umfangreiche Bestände aufgebaut und beim Umgang mit Wissen ein breites Know-how entwickelt. Die Bibliotheken verfügen über eine sehr große Anzahl von Informationsressourcen, die, zumindest in den Sondersammelgebietsbibliotheken, die gesamte Bandbreite der aktuellen Forschung widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den oben dargestellten Entwicklungen wurden über viele Jahre tiefgreifende Erfahrungen im geowissenschaftlichen Daten- und Informationsmanagement gemacht. Durch die zunehmende Anzahl von interdisziplinären Nutzern werden höhere Anforderungen an die angebotenen Systeme gestellt. Diese Aufgaben können unter inhaltlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur von einem Verbund von Organisationen bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benutzerschnittstellen und übergreifende Nutzung von Datenbeständen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angebotenen Benutzeroberflächen geowissenschaftlicher Datenbanken werden allgemein als wenig nutzerfreundlich empfunden. Die dort derzeit verfügbaren Suchwerkzeuge erlauben keine intuitive oder explorative Suche. Der Benutzer muss schon ungefähr wissen, welche Daten ihm zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht Bedarf an einem einheitlichen Zugang (Portal) zu Daten, Visualisierungs - und Modellierungswerkzeugen sowie Mehrwertdiensten, die das Erkunden der geowissenschaftlichen Datenbestände unter Einbindung der verteilten Virtuellen Fachbibliothek Geowissenschaften ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung sind Werkzeuge zur Visualisierung von Daten in Form von Diagrammen und Karten. Da die vorliegenden Daten und Dokumente fast ohne Ausnahme georeferenziert sind, wird Web-basierte GIS-Funktionalität benötigt, um den räumlichen Bezug der Daten nutzen und darstellen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der wachsenden Datenbestände stellt sich das Angebot aus der spezialisierten Sicht eines einzelnen Nutzers eher statisch dar. Der Benutzer bemerkt Veränderungen des Angebots selten oder gar nicht. Den vorhandenen Systemen fehlen Werkzeuge, die den Nutzer auf neue Daten in seinem Interessensgebiet hinweisen und bei Suchanfragen auf ähnliche, möglicherweise geeignete Datensätze und Literaturquellen aufmerksam machen. Die Personalisierung von geowissenschaftlichen Online-Portalen befindet sich jedoch erst in der Anfangsphase und keines der existierenden Portale bietet bisher die Möglichkeit, Suchanfragen für eine spätere Verwendung zu speichern. Gerade in diesem Bereich kann auf entsprechende Erfahrungen und Produkte in Bibliotheken zurückgegriffen werden (vgl. als Beispiel: personalisierter Zugang zum Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin Brandenburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliothekarische Anwendungen nutzen zunehmend Konzepte wie OpenURL, um von der Anzeige eines Ergebnisses aus weitere relevante Suchperspektiven aufzuzeigen. Dies kann auch ein Weg sein, geowissenschaftliche Daten und Literaturdaten beliebig miteinander zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders wichtiger Aspekt der Informationsverwertung bleibt trotz aller Hilfsmittel die persönliche Kommunikation. Noch werden interaktive Dienste, wie z.B. Online-Foren, Newsletters, oder virtuelle Abstimmungen nur in geringem Umfang in geowissenschaftlichen Informationssystemen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassifikationsschemata und Thesauri im geowissenschaftlichen Kontext unterliegen häufigen Veränderungen und bedürfen besonders sorgfältiger Behandlung. Noch ist das Wortgut der Thesauri in geowissenschaftlichen Datenbanken in den seltensten Fällen kompatibel mit dem Wortgut der in Bibliotheken genutzten Thesauri und Klassifikationen. Hier sind wesentliche Synergieeffekte bei der Zusammenarbeit von Bibliotheken und Geowissenschaftlern zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzer sind heute gezwungen, in vielfältigen, einzelnen Systemen zu recherchieren. Datenbankübergreifende Recherchen sind meist nicht möglich. Gerade in multi-disziplinären Feldern wie der Paläoklimaforschung sind diese jedoch von großer Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft veröffentlichte 1998 Empfehlungen als &amp;quot;Regeln guter wissenschaftlicher Praxis&amp;quot;. Unter anderem heißt es: &amp;quot;Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen müssen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden, für zehn Jahre aufbewahrt werden&amp;quot;. Für viele geowissenschaftliche Fachbereiche und Arbeitsgruppen ist die Langzeitsicherung ihrer Daten problematisch, da ihnen die notwendige Infrastruktur fehlt. Als Folge ist der langfristige Zugang zu wissenschaftlichen Daten nicht gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qualitätsmanagement und Publikation von Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wert von Daten für eine spätere interdisziplinäre Nutzung wird bereits bei der Datenerfassung bestimmt. Im Fall der sensorbasierten Datenerfassung, z.B. in der Erdbeobachtung, kann eine vollständige Automatisierung von der Messung über die Prozessierung bis hin zu anwendungsorientierten Informationsprodukten erreicht werden. Der Verarbeitungsprozess von der Registrierung am Sensor über die Datenprozessierung bis hin zum entscheidungsunterstützenden System ist weitgehend automatisiert. Die Verarbeitung der Daten kann ggf. mit hoher Geschwindigkeit ablaufen, sodass Messergebnisse unmittelbar ausgewertet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall der manuellen Datenerfassung, z.B. an Bohrungen, werden Befunde und Beschreibungen mit Hilfe geeigneter Software eingegeben. Diese Daten werden zusammen mit strukturgeologischen, chemischen und physikalischen Analysedaten gespeichert und integriert, wodurch die Datenkonsistenz gesichert werden kann. Für die Aufnahme von punktuellen, linearen und flächenhaften Objekten im Rahmen der geologischen Geländeaufnahme oder für die Auswertung von Satelliten- und Luftbildern können Anwendungen von Geoinformationssystemen (GIS) in Kombination mit GPS-Geräten eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datenerfassung wird heute in erster Linie von einzelnen Projekten organisiert und ist ohne eine geeignete Unterstützung auf die speziellen Bedürfnisse des Projektes ausgerichtet. Eine spätere Aufbereitung und Anpassung an gemeinsame Standards ist nur mit hohem Aufwand möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrungen zeigen, dass im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten gewonnene Daten nur selten zugänglich gemacht werden, und schon gar nicht vor ihrer Veröffentlichung. Dafür werden zwei wesentliche Gründe genannt: (1) Dem großen Aufwand, Daten für die Speicherung in einer Datenbank aufzubereiten, steht derzeit kein unmittelbarer Nutzen für den Autor gegenüber. (2) Bei Daten, die schon vor ihrer Veröffentlichung in Fachzeitschriften in die Datenbank aufgenommen werden, wird von den Autoren befürchtet, dass es zu einer missbräuchlichen oder unautorisierten Verwendung der Daten kommen kann, gewissermaßen zum &amp;quot;Datendiebstahl&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standard für die Veröffentlichung von geowissenschaftlichen Daten ist das heutige wissenschaftliche Wertesystem auf die &amp;quot;klassische&amp;quot; Form der Publikation in renommierten Zeitschriften fixiert. Die Publikation von digitalen Daten als Grundlage für weitergehende Untersuchungen ist in diesem System nicht vorgesehen. Im Vergleich mit der klassischen Form der Publikation als Artikel in einer renommierten Zeitschrift hat die Publikation von Daten bisher keinen vergleichbaren Status.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Nutzern wird bemängelt, dass meist keine Informationen über die Qualität der Daten vorliegen. Das führt zu einem mangelnden Vertrauen in die Qualität der Daten und schwächt somit die Akzeptanz der Datenbanken. Eine verbindliche Regelung für das Qualitätsmanagement geowissenschaftlicher Daten existiert bislang nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Publikation von Daten beinhaltet die Zertifizierung definierter Qualitätseigenschaften und wird durch unabhängige Institutionen durchgeführt. Dem publizierten Datensatz werden ein Qualitätssiegel und eine elektronische, eindeutige Identifizierung (DOI bzw. URN) verliehen. Gleichzeitig muss die langfristige Sicherheit und Nachnutzbarkeit des Datensatzes sichergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliotheken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bibliotheken entwickeln sich von traditionellen Sammlungen zu elektronisch basierten Informationszentren. In zahlreichen Initiativen wird das traditionelle Know-how des Erschließens und Vermittelns vor dem Hintergrund einer hybriden Umgebung von Print- und elektronischen Medien weiter ausgebaut. Mit dem &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; existiert bereits ein, auch international, bekanntes Internet-Subject Gateway für die Geowissenschaften (im Jahr 2001 wurden täglich 1.400 Zugriffe weltweit registriert). Diese Entwicklungen werden aber noch nicht genügend in die entsprechenden Fachwissenschaften kommuniziert und damit sind solche Lösungen vielen potenziellen Nutzern noch nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geowissenschaftliche Bestände finden sich in einer Vielzahl von Bibliotheken verschiedenster Provenienz. Das Spektrum der Bestände, die für die paläoklimatische Forschung interessant sind, erstreckt sich über die gesamten Geowissenschaften, darüber hinaus sollten beispielsweise auch Bestände aus der Biologie einbezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bibliotheken mit geowissenschaftlichen Sondersammelgebieten decken in ihrer Gesamtheit sicherlich einen großen Teil der relevanten erschienenen Publikationen ab, unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-    Geologie, Mineralogie, Petrologie und Bodenkunde (Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der Bergakademie TU Freiberg, bis 1998 Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Geographie (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Regionale Geologie (Bibliothek der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung Hannover)&lt;br /&gt;
-   Geophysik (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Physikalische Ozeanographie (Bibliothek im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Hamburg)&lt;br /&gt;
-   Meteorologie (Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes Offenbach)&lt;br /&gt;
-   Thematische Karten (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen)&lt;br /&gt;
-   Meteorologische und klimatologische Karten (Bibliothek des Deutschen Wetterdienstes Offenbach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vgl.: http://webis.sub.uni-hamburg.de/ssg/themen/themen10.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben finden sich zahlreiche Instituts- und Fachbereichsbibliotheken, die an den Universitäten die vielfältige geowissenschaftliche Forschung bedienen. Weiterhin existieren umfangreiche Bestände in Bibliotheken der außeruniversitären Forschung. Eine Besonderheit bilden in ihrer regionalen Ausrichtung die Bibliotheken der verschiedenen einschlägigen Landesämter (vgl.: Teilnehmerbibliotheken des Arbeitskreises der Geo- und Umweltbibliotheken: http://www.gfz-potsdam.de/bib/geoum/geoum.htm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erschlossenen Bestände umfassen nicht nur Monographien und Zeitschriften (elektronisch und print). Schriftenreihen und graue Literatur spielen in den Geowissenschaften eine nicht unerhebliche Rolle. Dazu kommen besondere Materialien wie Karten und Atlanten. Die freien und lizenzierten geowissenschaftlichen bibliographischen Datenbanken sind zudem ein weiterer und sehr wichtiger Baustein für die Informationsversorgung. Projekte wie der &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; erweitern das Spektrum um qualitätsgeprüfte Internetquellen neben weiteren frei verfügbaren Informationsressourcen beispielsweise der USGS (United States Geological Survey) und der EPA (Environmental Protection Agency - USA). Für die inhaltliche Erschließung hat sich allerdings kein gemeinsames Instrument herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Metadatenkonzept des Dublin Core ist die Sacherschließung sowohl über Deskriptoren (&amp;quot;keywords&amp;quot;) und Klassifikationssysteme als auch mit einer Beschreibung in Form eines Abstracts möglich. Diese Möglichkeiten werden derzeit beispielsweise im &amp;quot;Geo-Guide&amp;quot; für die inhaltliche Erschließung genutzt. Als Grundlage für die Erschließung mit &amp;quot;keywords&amp;quot; dient der international sehr häufig genutzte und frei im Internet verfügbare GeoRef- Thesaurus des American Geological Institute (http://www.agiweb.org/georef/). Mehrsprachigkeit wird beispielsweise durch den &amp;quot;Multi-lingual thesaurus for the Geoscience&amp;quot; der Europäischen Geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der DFG-Förderung von Virtuellen Fachbibliotheken wird in Kürze eine verteilte Virtuelle Fachbibliothek zu den Geowissenschaften von der Universitätsbibliothek &amp;quot;Georgius Agricola&amp;quot; der TU Bergakademie Freiberg und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen entstehen. Die dort vorgesehene Bündelung der geowissenschaftlichen Quellen, die sowohl über Bibliotheken als auch andere Anbieter zugänglich sind, bildet ideale Voraussetzungen für die Nutzung dieser Informationsressourcen durch Projekte wie CeGIM. Die Voraussetzungen für die Schaffung einer Schnittstelle zwischen der verteilten Virtuellen Fachbibliothek &amp;quot;Geowissenschaften, Geographie, Thematische Karten und Bergbau&amp;quot; und CeGIM sind durch vorhandene Metadatenstandards wie den Dublin Core bereits geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geowissenschaftliche Datenzentren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geowissenschaftliche Daten in digitaler Form wurden in der Vergangenheit oft ungenügend erschlossen und stehen damit nicht, oder nur teilweise, als &amp;quot;Rohstoff der Informations-gesellschaft&amp;quot; zur Verfügung. Häufig geht ein großer Teil der mit erheblichem Aufwand gewonnenen Daten nach dem Ende von Projekten verloren. Positive Beispiele für das Daten- und Informationsmanagement gehen auf die Initiative einzelner Wissenschaftler oder Forschergruppen zurück. Daten- und Informationsmanagement als Dienstleistung, erbracht von wissenschaftlichen Datenzentren, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, so gibt es mittlerweile im Bereich der Geowissenschaften zwei Weltdatenzentren in Deutschland (WDC-MARE, World Data Center for Marine Environmental Sciences) und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum der DLR. Die allgemeine Nutzung hat sich aber noch nicht durchgängig etabliert. Wissensmanagement ist erst in Ansätzen zu finden. Die heute vorhandenen Datenbanksysteme sind eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für das geplante Vorhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen erweiterten Ansatz verfolgt das ICDP Information Network. Hier beginnt das Datenmanagement bereits vor der operativen Bohrprojektphase. Mit dem Drilling Information System (DIS) werden die Primärdaten erfasst und nach gewissen Vorgaben in das Web-basierte ICDP-Data Warehouse integriert. Mit der Auswertungsphase reifen und wachsen die Primärdatenbestände heran, und stehen schon vor ihrer offiziellen Veröffentlichung den Science Team Mitgliedern des Projektes zur gegenseitigen Nutzung zur Verfügung. Der Übergang zur allgemein zugänglichen Veröffentlichung ist damit schon vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Primärdaten lassen sich abstraktere digitale Datenprodukte erzeugen. Hierbei handelt es sich z.B. um Zeitscheiben, räumliche oder thematische Ausschnitte aus dem Datenbestand und abgeleitete Werte. Einige Betreiber stellen Werkzeuge zur Verfügung, um derartige Produkte (z.B. zeitliche oder räumliche Ausschnitte) durch den Nutzer anfertigen zu lassen (PANGAEA), das ICDP-Data Warehouse bietet neben solchen Tools auch schon einige vorgefertigte Produkte an. Im International Satellite Data Center im Datenzentrum des GFZ werden, neben den Primärdaten, einige hundert vorgefertigte Datenprodukte verschiedener Abstraktionsgrade aus den Erdbeobachtungsprogrammen CHAMP und GRACE vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfassen von Primärdaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Datenzentrum des GFZ kann auf einige Jahre Erfahrung bei der Erfassung von Primärdaten zurückblicken. Seit 1998 wird dafür das Drilling Information System (DIS) eingesetzt, das in Zusammenarbeit von DRZ, ICDP Operational Support Group und der Firma smartcube entwickelt wurde. Im Rahmen der Planungsarbeit der Joint European Ocean Drilling Initiative (JEODI) hat der British Geological Survey Interesse bekundet, das Drilling Information System zur Erfassung der Primärdaten im europäischen Teil des Integrated Ocean Drilling Program (IODP) zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Drilling Information System ist als allein betriebsfähiges Datenbanksystem aufgebaut, das über eine Schnittstelle zum ICDP-Data Warehouse verfügt. Das DIS ist als elektronischer Werkzeugkasten konzipiert, der bereits eine große Anzahl von Basiskomponenten und Datenmuster (Templates) bereitstellt. Es kann dann für das jeweilige Projekt den spezifischen Anforderungen wissenschaftlicher Bohrungen im kontinentalen Bereich entsprechend in ein individuelles Projekt-DIS überführt werden. Dieses angepasste DIS begleitet das Projekt von der Bohrphase, über die Laborphase bis hin zur offiziellen Veröffentlichung. In allen Phasen werden die Informationen und Daten unmittelbar nach ihrer Erfassung über das ICDP-Data Warehouse den Projektteilnehmern (Science Team) zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Langzeitarchivierung von Daten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der internationalen Ebene haben die World Data Center (WDC) des International Council of Scientific Unions (ICSU) die Aufgabe der langfristigen Datensicherung übernommen. Einrichtungen, die ein Weltdatenzentrum betreiben wollen, müssen die langfristige Nutzbarkeit der Datenarchive garantieren. In Deutschland haben das System PANGAEA des AWI/MARUM und das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum der DLR den Status von Weltdatenzentren. WDCs beschränken sich nicht nur auf die langfristige Archivierung von Daten und Sicherung des Zugangs zu diesen, sondern bieten zunehmend auch die Funktionalität eines Dateninformationssystems.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WDC-MARE/PANGAEA ermöglicht die Erfassung von Raum/Zeit-orientierten Daten aus der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Die allgemeine Verfügbarkeit über das Internet entspricht dem Stand des heute technisch Möglichen. Das System beinhaltet in seinem gegenwärtigen Stand über 146000 geologische und hydrographische Stationen aus allen Weltmeeren und ca. 27000 Datensätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe des WDC-MARE ist das Sammeln, Prüfen und Verbreiten von Daten aus den Gebieten globaler Umweltveränderungen, Ozeanographie, Meeresgeologie, Paläozeanographie und Meeresbiologie. Der Focus liegt dabei auf georeferenzierten Daten, die im PANGAEA System vorgehalten werden. Die Daten können vom Nutzer über verschiedene Internet-Gateways abgerufen werden. Ebenso können Daten von Nutzern zur Speicherung in WDC-MARE übergeben werden. Darüber hinaus ist PANGAEA auch offizielle mirror site des Ocean Drilling Program und hält außerdem eine große Zahl Daten aus DSDP/ODP-Kernen bereit. Mit dem zukünftigen IODP ist die Zusammenarbeit geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das seit 1996 operierende International Continental Scientific Drilling Program wurde am GFZ Potsdam ein Data Webhouse zur Langzeitsicherung der dort gewonnenen Daten aufgebaut. Das System besteht aus zwei Komponenten, dem ICDP-Clearinghouse und dem eigentlichen ICDP-Data Warehouse. Das ICDP-Clearinghouse ist ein Katalogsystem, in dem Metadaten über Daten und Dokumente gespeichert sind und recherchierbar gemacht werden. Es übernimmt die Rolle eines Portals und Datenrepositoriums. Das ICDP-Data Warehouse dient der integrierten Evaluierung und Analyse von Bohrungsdaten und wissenschaftlichen Ergebnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geowissenschaftliche Portale und Mehrwertdienste ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Datenzentrum des GFZ und die Operational Support Group ICDP (OSG) betreiben seit 1998 ein Clearinghouse als Portal zum ICDP Information Network. Hier können über das Internet Informationen über ICDP Projekte, und solche, die mit Unterstützung der OSG durchgeführt wurden, abgerufen werden. Zusätzlich zu einer direkten Navigation über die einzelnen ICDP Lokationen steht auch ein mehrdimensionales Suchwerkzeug zur Verfügung. Der Nutzer kann entlang der Dimensionen &amp;quot;Fachbereich&amp;quot; (domain), &amp;quot;Text&amp;quot; (keywords), &amp;quot;Raum&amp;quot; (space), &amp;quot;Zeit&amp;quot; (time), und &amp;quot;Paläo-Zeit&amp;quot; (stratigraphy) sein Suchprofil iterativ aufbauen und anhand der Suchergebnisse verfeinern. In allen der Dimensionen steht ein Thesaurus-basiertes Suchwerkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thesaurus-Technologie, auf die das ICDP-Portal zurückgreift, ist inzwischen durch das GFZ Datenzentrum, das MARUM und Stratigraphy.net gemeinsam weiterentwickelt worden mit dem Ziel, Thesauri als Webdienste über das Internet verfügbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Kommunikation in räumlich weit verteilten Forschergruppen betreibt das Datenzentrum des GFZ ein Online-Forum. Es handelt sich hierbei um ein lizenziertes kommerzielles Produkt (Jive Forum 2.5.2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stratigraphy.net ist eine Initiative zur Schaffung eines Informationsnetzwerks für Stratigraphie. Derzeit besteht in Stratigraphy.net ein Modul für die biostratigraphische Datierung und für die lithostratigraphische Beschreibung von stratigraphischen Einheiten. Das lithostratigraphische Modul wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geologie der TU Bergakademie Freiberg (Sachsen) entwickelt. Der paläontologische Thesaurus befindet sich bereits in der Testphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms ICDP hat das Datenzentrum des GFZ die Entwicklung einer paläontologisch-taxonomischen Datenbank beantragt. In diesem Projekt soll durch einen Online-Speziesatlas und eine taxonomische Datenbank die Bestimmung von Diatomeen im Baikalsee verbessert und vereinheitlicht werden, um Daten aus paläoklimatischen Transferfunktionen vergleichbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das WDC-MARE/PANGAEA System ist für die Erfassung von Datensätzen aus der Klima- und Umweltforschung vorgesehen. Hierbei wird vorerst ein Schwerpunkt auf historischen, geologischen und marinen Daten liegen. In diesem Rahmen wird angestrebt, alle auf den entsprechenden Gebieten arbeitenden Institute in Deutschland in das Netzwerk einzubinden. Neuen Projekten wird eine Nutzung angeboten. Suchwerkzeuge, die auf allen Ebenen die gleiche Funktionalität aufweisen, erlauben die Extraktion beliebiger Teilmengen von Daten. Zum Export von Datensätzen stehen Abfrage- und Konfigurationswerkzeuge zur Verfügung, die nach einem einheitlichen Schema eine Verknüpfung beliebiger Felder mit variablen Bedingungen und Formaten erlauben. Suchwerkzeuge auf der Primärdaten-Ebene erlauben komplexe Abfragen auch nach Teilmengen größerer Datensätze (z.B. Raum/Zeitscheiben) und den Export in Verbindung mit Metainformationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Dienstleistungen bietet WDC-MARE die Bereitstellung und Spiegelung elektronischer Veröffentlichungen an sowie Software-Produkte zur Analyse, Visualisierung und Transformation von Daten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit bereitet eine vom Deutschen Klimarechenzentrum und vom Daten- und Rechenzentrum des GFZ über den Deutschen Landesausschuss von CODATA initiierte Projektgruppe ein Pilotprojekt zum Thema &amp;quot;Publikation und Zertifizierung von wissenschaftlichen Daten&amp;quot; vor. Gleichzeitig wird die erste kommerzielle Zertifizierungsstelle für Geodaten aufgebaut. Nach ihrer Akkreditierung entspricht der Status dieser Institution einem &amp;quot;TÜV&amp;quot; für Geodaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des CeGIM-Projekts sollte ein Leistungszentrum für Daten- und Informationsmanagement in den Geowissenschaften aufgebaut werden. Grundlage für eine moderne integrierende Forschungs-Infrastruktur bildeten die bewährten Dienstleistungsangebote der Antragssteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das CeGIM-Konzept hattte folgende Besonderheiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-   Es unterstützte den gesamten Lebenszyklus wissenschaftlicher Daten von der Erfassung über die Speicherung von Primärdaten bis hin zur Bearbeitung komplexer integrierter Aufgabenstellung.&lt;br /&gt;
-   Die inhaltliche Basis umfasste nicht nur wissenschaftliche Faktendaten, sondern verknüpfte diese mit dem breiten Informations- und Serviceangebot geowissenschaftlicher Bibliotheken.&lt;br /&gt;
-   CeGIM konzentrierte sich im ersten Schritt auf die Paläoklimaforschung, einem multidisziplinären Forschungsfeld mit wertvollen Datenschätzen, einer langjähriger Erfahrung im Datenmanagement und zunehmend interdisziplinär arbeitenden Nutzern.&lt;br /&gt;
-   Im zweiten Schritt sollten diese Konzepte auf andere Forschungsfelder übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
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		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Diskussion:Archiv&amp;diff=2441</id>
		<title>Diskussion:Archiv</title>
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		<updated>2015-10-02T03:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Die Seite wurde neu angelegt: „Interesante Frage, ob digitales Archiv und Repository wirklich synonym sind.  ~~~~“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Interesante Frage, ob digitales Archiv und Repository wirklich synonym sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Jklump|Jens Klump: ]] ([[Benutzer Diskussion:Jklump|Diskussion]]) 05:28, 2. Okt. 2015 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=ORCID&amp;diff=2440</id>
		<title>ORCID</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=ORCID&amp;diff=2440"/>
		<updated>2015-10-02T03:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* ODIN */ THOR ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=ORCID - Connecting Research and Researchers=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ORCID&amp;lt;ref name=&amp;quot;orcid&amp;quot;&amp;gt;ORCID Webseiten http://orcid.org&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine gemennützige Initiative, die das Identifizieren von Forschern und die Verknüpfung mit ihren Forschungsergebnissen (Publikationen, Forschuungsdaten) durch ein offenes und interoperables System von persistenten Identifikatoren ermöglicht. Die Idee ist, dass jedem Forscher eine global eindeutige Referenz-ID zugewiesen werden kann. Die ORCID-Identifikation funktioniert über Disziplingrenzen hinweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt bei ORCID zwei wesentliche Ansätze: Zum einen ein internationales Verzeichnis von IDs mit der Zuordnung von Forschernamen und Schnittstellen, die den Datenaustausch mit verschiedenen Serviceangeboten z.B. für wissenschaftliche Veröffentlichungen und Forschungsdaten zu ermöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe von Autorenidentifikatoren wird v.a. dem Problem der Autorenambiguierung Abhilfe geschaffen. Die ist international eine hochrelevante Herausforderung. Zudem ist eine Möglichkeit geschaffen, auch bei Namensänderung eine eindeutige Zuordnung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Zenodo Repository (CERN)&amp;lt;ref name=&amp;quot;zenodo&amp;quot;&amp;gt;Zenodo Repository (CERN) http://zenodo.org/&amp;lt;/ref&amp;gt; unterstützt die Autorenidentifikation mittels ORCIDs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ODIN/THOR===&lt;br /&gt;
* [http://odin-project.eu/ ORCID und DataCite Interoperability Network]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ergebnis aus ODIN wurde am 16.07.2014 ein Memorandum of Understanding&amp;lt;ref name=&amp;quot;odinmou&amp;quot;&amp;gt;ORCID and DataCite sign an MoU (Published by Sergio Ruiz on 16 July 2014 - 4:01pm) http://www.datacite.org/node/131&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen ORCID und DataCite unterzeichnet, in dem die beiden Organistationen sich auf eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung ihrer Systeme verständigen. Insbesondere soll eine gemeinsame Entwicklung der Schnittstellen (API) die Verknüpfung von Daten (DOI) und Urhebern (ORCID) erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.project-thor.eu THOR] Technical and Human Infrastructure for Open Research ist ein Nachfolgeprojekt, das auf den Ergebnissen aus ODIN aufbaut und mit einem deutlich größeren Kreis an Projektpartnern weiter entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur und Verweise=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data Citation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:AID System]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=2439</id>
		<title>IGSN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=IGSN&amp;diff=2439"/>
		<updated>2015-10-02T03:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Organisation */ Mitgliederliste aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;International Geo Sample Number (IGSN)&#039;&#039;&#039; ist ein eindeutiger und dauerhafter digitaler Identifikator für physische, digitale oder abstrakte Objekte mit dem besonderen Anwendungsfall des Bezugs auf geowissenschaftliche Materialien. Beispiele dafür sind geologische Handstücke und Bohrkerne, aber auch ganze Bohrlöcher (bestehend aus vielen Kernabschnitten) oder nicht geologische Materialien (z.B. Wasserproben). Die IGSN ist analog zum [[DOI]] konzipiert. Betrieben wird das System durch den [http://www.igsn.org IGSN e.V.]. technisch basiert die IGSN auf dem [http://www.handle.net Handle-System].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Geowissenschaften spielen Proben von Gesteinen eine zentrale Rolle. Manche dieser Proben wurden mit großem Aufwand durch Bohrungen oder andere Verfahren gewonnen und können nicht ohne weiteres erneut genommen werden. Von diesen Proben werden Beschreibungen angefertigt und an ihnen vielfältige chemische und physikalische Untersuchungen durchgeführt. Die daraus resultierenden Daten werden interpretiert und in der Fachliteratur veröffentlicht. Oft wurde ein Probenstück auch mit unterschiedlichen Fragestellungen mehrfach analysiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für globale Untersuchungen und andere Übersichtsarbeiten werden Daten von Gesteinsproben zusammengestellt. Der Aufwand für solche Zusammenstellungen ist sehr hoch, da die in der Fachliteratur vorgestellten Gesteinsproben nicht weltweit einheitlich benannt werden. Es ist daher schwer zu entscheiden, ob es sich bei zwei Gesteinsproben mit dem Namen „M1“ um das selbe Stück handelt. Auch wenn man die geographische Verteilung dieser Proben betrachtet, sieht man, dass es sich bei „M1“ offenbar um viele verschiedene Proben handelt (siehe Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IGSN_M1_Karte.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung: Weltkarte mit Lokationen von geologischen Probenstücken aus der [http://www.earthchem.org IEDA EarthChem]-Datenbank mit dem Probennamen &amp;quot;M1&amp;quot;. Es gibt offensichtlich viele Gesteinsproben mit dem Namen „M1“, die nichts miteinander gemein haben.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur für zusammenfassende Arbeiten sind die genauen Identitäten der Gesteinsproben wichtig, auf Grund des steten Fortschritts in der Analytik besteht ein großes Interesse daran, Gesteinsproben erneut mit verbesserten Methoden zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnliches Problem stellte sich mit dem Entstehen des Internets bei der Identifikation und Abrufbarkeit von Fachliteratur und wissenschaftlichen Daten aus dem Internet. Um Artikel der Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet eindeutig identifizierbar zu machen, wurde die [http://www.doi.org International DOI Foundation] gegründet, welche die Vergaberegeln für Digital Object Identfier ([[DOI]]) mit ihren Mitgliedern entwickelt und einen Dienst betreibt, der die DOI-Namen der Artikel und Daten in Orte im Internet (URL) umsetzt und so ermöglicht, auf die referenzierten Artikel und Daten mit einem Internet-Browser zuzugreifen. Für den Teilbereich wissenschaftlicher Daten ist [http://www.datacite.org DataCite e.V.] die koordinierende Stelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend den Verfahren für Fachliteratur und wissenschaftliche Daten sollen nun auch Gesteinsproben und andere Materialien eindeutig identifizierbar und über das Internet referenzierbar gemacht werden. Aus diesem Grund wurde die International Geo Sample Number (IGSN, dt.: Internationale Geo-Proben Nummer) entwickelt. Dabei lassen sich nicht alle Verfahren, mit denen Fachliteratur und wissenschaftliche Daten im Internet identifiziert werden, auf Gesteinsproben übertragen, es müssen also neue Verfahren entwickelt werden. Darüber hinaus müssen die Konzepte für den Nachweis von Gesteinsproben mit IGSN als eindeutigem Bezeichner auch mit den Fachzeitschriften, den großen Sammlungen (Geologische Dienste, Bohrkernlager, Museen) und den wichtigsten Datenbanken für geologische Daten (z.B. [http://www.pangaea.de PANGAEA], [http://www.earthchem.org EarthChem]) abgestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die [http://www.igsn.org International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V.] gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format und Syntax==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund der besonderen Anforderungen an die Beschriftung von geologischen Probenstücken oder Probenbehältern durch menschliche Bearbeiter sollen IGSNs möglichst kurz sein. Der Prinzipielle Aufbau ist PRÄFIX+SUFFIX, wobei der Präfix (Namensraum) meist eine dreistellige Zeichenkette ist und die Gesamtlänge der IGSN neun Zeichen nicht überschreiten sollte. Im Fall bereits bestehender eindeutiger Bezeichner in Bohrkernlagern wird von dieser Regel abgewichen, um die bereits verwendeten Bezeichner mit der IGSN kompatibel zu halten. Im Einzelnen wird die [http://dokuwiki.gfz-potsdam.de/datawiki/doku.php?id=igsn:syntax IGSN Syntax] im [http://dokuwiki.gfz-potsdam.de/datawiki/doku.php?id=igsn:start IGSN Wiki] erläutert. Um der vorzeitigen erschöpfung der Namensräume vorzubeigen, wird empfohlen, einzelnen Projekten oder Forschern Unternamensräume zuzuweisen [http://dokuwiki.gfz-potsdam.de/datawiki/doku.php?id=igsn:namespaces].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nachstehende Beispiel illustriert für ein Stück aus der Sammlung des Susquehanna Shale Hills Critical Zone Observatory den Aufbau und die Auflösung einer IGSN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    PRÄFIX: SSH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    SUFFIX: 000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    igsn: SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    handle: 10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    URL: http://hdl.handle.net/10273/SSH000SUA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IGSN findet Verwedung in Dere, A. L., T. S. White, R. H. April, B. Reynolds, T. E. Miller, E. P. Knapp, L. D. McKay, and S. L. Brantley (2013), Climate dependence of feldspar weathering in shale soils along a latitudinal gradient, Geochimica et Cosmochimica Acta, 122, 101–126, [http://dx.doi.org/10.1016/j.gca.2013.08.001 doi:10.1016/j.gca.2013.08.001].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Organisation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Entwicklung der Verfahren zur eindeutigen Benennung von Gesteinsproben mit IGSN, Abstimmung der Konzepte mit den Fachzeitschriften, Sammlungen und Datenbanken wurde die International Geo Sample Number Implementation Organzation e.V. ([http://www.igsn.org IGSN e.V.]) gegründet. Sie betreibt auch den Webservice für die Auflösung von IGSN Namen in URL für Verweise auf Beschreibungen der Gesteinsproben in den jeweiligen Sammlungen und Datenbanken. Die IGSN e.V. wird von folgenden [http://dokuwiki.gfz-potsdam.de/datawiki/doku.php?id=igsn:statutes&amp;amp;#members Mitgliedern] getragen (Stand Januar 2014):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.azgs.az.gov Arizona Geological Survey], Tucson, AZ, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.boisestate.edu Boise State University], Boise, ID, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.ccny.cuny.edu City College of New York], New York, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.csiro.gov.au CSIRO] Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://jdlc.edu.au Curtin University] John de Laeter Centre for Geochemistry, Perth, WA, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://www.gfz-potsdam.de Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)], Potsdam, Germany.&lt;br /&gt;
* [http://www.geomar.de GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel], Kiel.&lt;br /&gt;
* [http://www.ga.gov.au Geoscience Australia], Canberra, ACT, Australien.&lt;br /&gt;
* [http://www.iedadata.org Integrated Earth Science Data and Applications (IEDA)], Lamont-Doherty Earth Observatory, Palisades, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.marum.de MARUM Center for Marine Environmental Studies], Universität Bremen, Bremen.&lt;br /&gt;
* [http://lrc.geo.umn.edu/laccore LacCore] National Lacustrine Core Facility, University of Minnesota, Minneapolis, MN, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.orst.edu Oregon State University], Corvallis, OR, USA.&lt;br /&gt;
* [http://tw.rpi.edu/ TWC] Tetherless World Constellation, Rensselaer Polytechnic Institute (RPI), Troy, NY, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.sio.ucsd.edu Scripps Institution of Oceanography], La Jolla, CA, USA.&lt;br /&gt;
* [http://www.whoi.edu Woods Hole Oceanographic Institution], Woods Hole, MA, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein ist beim Amtsgericht Potsdam registriert und hat seine Geschäftsstelle am [http://www.iedadata.org/ Lamont-Doherty Earth Observatory] der Columbia University of New York.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Discovery_Metadata&amp;diff=2438</id>
		<title>Discovery Metadata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Discovery_Metadata&amp;diff=2438"/>
		<updated>2015-10-02T03:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Verweise hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Discovery [[Metadaten|Metadata]] dienen in erster Linie der Aggregation von Objekten in Katalogen mit dem Ziel, die Suche über ein breites Spektrum von Objekten zu ermöglichen. Beispiele hierzu sind die Metadaten-Profile, wie bibliographische Metadaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;&amp;gt;ISO (2010), Guidelines for bibliographic references and citations to information resources (ISO 690:2010), Standard, International Organization for Standardization (ISO), Geneva, Switzerland. http://www.iso.org/iso/iso_catalogue/catalogue_tc/catalogue_detail.htm?csnumber=43320&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[DOI|DataCite]] Schema für Datenveröffentlichungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;datacite&amp;quot;&amp;gt;https://www.datacite.org/library/metadata-schema&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[re3data.org]] Beschreibung von Forschungsdaten-Repositorien&amp;lt;ref name=&amp;quot;re3&amp;quot;&amp;gt;http://service.re3data.org/schema&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder das NASA [[Directory Interchange Format]] (NASA DIF) für die Beschreibung raumbezogener Daten&amp;lt;ref name=&amp;quot;nasa&amp;quot;&amp;gt;Global Change Master Directory (2008), Directory Interchange Format (DIF) Writer’s Guide, National Aeronautics and Space Administration. http://gcmd.nasa.gov/User/difguide/ &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Beschreibungen sind meist an bibliographische Metadaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;/&amp;gt; angelehnt. Sie enthalten meist keine weitergehenden Details die für eine Nachnutzung von Interesse sind. Für andere Aspekte eines Objekts, die über dessen Findbarkeit hinaus gehen, werden andere Metadatenprofile verwendet. Mit [[Linked Data]] wären auch neue Wege der Suche möglich, jedoch stehen hier die Entwicklungen von Suchwerkzeugen noch am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metadaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Dateiformat&amp;diff=2437</id>
		<title>Dateiformat</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Dateiformat&amp;diff=2437"/>
		<updated>2015-10-02T03:14:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Seite mit &amp;quot;Formatierung von Daten&amp;quot; zusammengeführt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Ein Dateiformat definiert die Syntax und Semantik von Daten innerhalb einer Datei. Es stellt damit eine bidirektionale Abbildung von Information auf einen eindimensionalen binären Speicher dar.&lt;br /&gt;
Die Kenntnis des Dateiformats ist essentiell für die Interpretation der in einer Datei abgelegten Information. Moderne Betriebssysteme ordnen Dateien über das Dateiformat Anwendungen zu, die die Dateien interpretieren können.&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;wp&amp;quot;&amp;gt;Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dateiformat , 12.8.2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des richtigen digitalen Formats ist essentiell für eine [[Langzeitarchivierung|nachhaltige Aufbewahrung]] wissenschaftlicher Daten wie z. B. [[Forschungsdaten]]. Die Formatierung sollte den nationalen und internationalen Vorgaben der jeweiligen Fachdisziplin entsprechen. Um die Nachnutzbarkeit digitaler Daten sicherzustellen haben sich im Laufe der letzten Jahre einige Formate bewährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abrams, S. (2007), File Formats, in DCC Digital Curation Manual, edited by S. Ross and M. Day, p. 53, Digial Curation Centre, Glasgow, UK. http://www.dcc.ac.uk/sites/default/files/documents/resource/curation-manual/chapters/file-formats/file-formats.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisz, C., G. Brown, and S. Waggoner (2012), Assessing Migration Risk for Scientific Data Formats, Int. J. Digital Curation, 7(1), 27–38, http://dx.doi.org/10.2218/ijdc.v7i1.212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Library of Congress (2014), Recommended Format Specifications, Request for Comments, Library of Congress, Washington, D.C. http://www.loc.gov/preservation/resources/rfs/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Standards]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:  Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DLZA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Management]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Diskussion:Journal-Artikel&amp;diff=2435</id>
		<title>Diskussion:Journal-Artikel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Diskussion:Journal-Artikel&amp;diff=2435"/>
		<updated>2015-10-02T03:04:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Die Seite wurde neu angelegt: „Ich frage mich, ob dieser Artikel wirklich hifreich ist, wenn hier Artikel ohne Kontext aufgelistet werden. Wer pflegt diese Liste?  ~~~~“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich frage mich, ob dieser Artikel wirklich hifreich ist, wenn hier Artikel ohne Kontext aufgelistet werden. Wer pflegt diese Liste?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Jklump|Jens Klump: ]] ([[Benutzer Diskussion:Jklump|Diskussion]]) 05:04, 2. Okt. 2015 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datenarchivierung&amp;diff=2434</id>
		<title>Datenarchivierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Datenarchivierung&amp;diff=2434"/>
		<updated>2015-10-02T03:01:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Datenarchivierung beinhaltet eine formatunabhängige Archivierung von Daten über eine wählbare Haltedauer. Mit der Sicherstellung der Datenarchivierung wird die Grundanforderung vieler Drittmittelgeber nach einer sicheren Datenspeicherung, z.B. über das Ende einer Projektlaufzeit hinaus, erfüllt. Als Nachweis der Datenarchivierung werden persistente Identifier z. B. in Form eines [[Handle|Handles]] oder einer [[DOI]] vergeben und im Rahmen einer [[Bitstream Preservation]] eine regelmäßige Integritätsprüfung der archivierten Daten durchgeführt. Dabei sind die archivierten Daten und deren deskriptive [[Metadaten]] als Default-Einstellung nur für sogenannte Kuratoren und den [[Administrator]] einsehbar. Im sogenannten Workspace können zusätzlich abgestufte Einsichts- und Zugriffsrechte auf die archivierten Daten und deren [[Metadaten]] vergeben werden. Dazu können die archivierten Daten gezielt für registrierte Nutzer freigegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten der Sicherung von Daten sind die [[Datensicherung]] und die [[Langzeitarchivierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuroth, H., S. Strathmann, A. Oßwald, R. Scheffel, J. Klump, and J. Ludwig (Eds.) (2012), Langzeitarchivierung von Forschungsdaten - Eine Bestandsaufnahme, Verlag Werner Hülsbusch, Boizenburg, Germany. http://nestor.sub.uni-goettingen.de/bestandsaufnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Data Management‏‎‏‎]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Technik‏‎‏‎]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Discovery_Metadata&amp;diff=2432</id>
		<title>Discovery Metadata</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Discovery_Metadata&amp;diff=2432"/>
		<updated>2015-10-02T02:50:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Seite angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Discovery [[Metadaten|Metadata]] dienen in erster Linie der Aggregation von Objekten in Katalogen mit dem Ziel, die Suche über ein breites Spektrum von Objekten zu ermöglichen. Beispiele hierzu sind die Metadaten-Profile, wie bibliographische Metadaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;&amp;gt;ISO (2010), Guidelines for bibliographic references and citations to information resources (ISO 690:2010), Standard, International Organization for Standardization (ISO), Geneva, Switzerland. http://www.iso.org/iso/iso_catalogue/catalogue_tc/catalogue_detail.htm?csnumber=43320&amp;lt;/ref&amp;gt;, DataCite Schema für Datenveröffentlichungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;datacite&amp;quot;&amp;gt;https://www.datacite.org/library/metadata-schema&amp;lt;/ref&amp;gt;, re3data.org Beschreibung von Forschungsdaten-Repositorien&amp;lt;ref name=&amp;quot;re3&amp;quot;&amp;gt;http://service.re3data.org/schema&amp;lt;/ref&amp;gt;, oder das NASA Directory Interchange Format (NASA DIF) für die Beschreibung raumbezogener Daten&amp;lt;ref name=&amp;quot;nasa&amp;quot;&amp;gt;Global Change Master Directory (2008), Directory Interchange Format (DIF) Writer’s Guide, National Aeronautics and Space Administration. http://gcmd.nasa.gov/User/difguide/ &amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Beschreibungen sind meist an bibliographische Metadaten&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;/&amp;gt; angelehnt. Sie enthalten meist keine weitergehenden Details die für eine Nachnutzung von Interesse sind. Für andere Aspekte eines Objekts, die über dessen Findbarkeit hinaus gehen, werden andere Metadatenprofile verwendet. Mit [[Linked Data]] wären auch neue Wege der Suche möglich, jedoch stehen hier die Entwicklungen von Suchwerkzeugen noch am Anfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Metadaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=2336</id>
		<title>forschungsdaten:Gemeinschaftsportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=2336"/>
		<updated>2015-08-10T09:16:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Themenmonate 2015 */ Update 20150810&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seiten geben einen Überblick über die gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Redaktion|Redaktionsteam]] besteht aus [[Benutzer:Jochenklar|Jochen Klar]] (AIP), [[Benutzer:Maxi| Maxi Kindling]] (HU Berlin), [[Benutzer:pampel|Heinz Pampel]] (GFZ Potsdam) und [[Benutzer:Jklump|Jens Klump]] (CSIRO).&lt;br /&gt;
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* Seite „Data Policies“. In: forschungsdaten.org. Bearbeitungsstand: 2. Jul. 2013‎ , 11:15. URL: http://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;amp;oldid=71 (Abgerufen: 02.07.2013, 11:52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessierte sind zur Mitarbeit am Wiki herzlich eingeladen! Wegen Problemen mit Spam bitten wir Sie dazu um eine formlose E-Mail mit dem Betreff &amp;quot;Mitarbeit forschungsdaten.org&amp;quot; an info@forschungsdaten.org. Für Sie wird dann ein Account angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Google Hangouts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir besprechen uns regelmäßig jeden 2. Montag des Monats um 10 Uhr oder 11 Uhr per Google Hangout. Die nächsten Termine sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 13.07.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 10.08.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 14.09.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vergangene Hangouts 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 15.06.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 11.05.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 20.04.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.03.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.02.2015, 11:00]&lt;br /&gt;
* 12.01.2015, 10.00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Themenmonate =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Januar: Semantic Media Wiki [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Februar: ORCID und Forschungsdaten [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* März: Open Science / VRE [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* April: Aufräumen, Treffen in Potsdam&lt;br /&gt;
* Mai: Forschungsdaten-Managementpläne [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Juni: Glossarien durch Maxi Kindling und [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
* Juli: EWIG-Broschüre durch Tim Hasler &lt;br /&gt;
* August: Persistente Identifikatoren [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* September: Nachbereitung RDA Paris (CvD: [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]])&lt;br /&gt;
* Oktober: Qualität von Forschungsdaten [[Benutzer:jklump|Jens Klump]], Treffen in Berlin&lt;br /&gt;
* November: Forschungsdatenmanagement [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Dezember: Nachbereitung RDA-DE und DINI/nestor-Workshop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar: Aufräumen, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* März: Data Sharing, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* April: Langzeitarchivierung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Mai: Nachhaltigkeit, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] &lt;br /&gt;
* Juni: [[:Kategorie:Open Science|Open Science]], [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Juli: Reproduzierbarkeit, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* August: Internationale Projekte, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* September: VRE, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] ([[Forschungsdaten.org:Aktuelle_Ereignisse#Organisation_der_Redaktion|CvD]] September 2014)&lt;br /&gt;
* Oktober: Policies, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* November: Ausbildung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Dezember: DFG-Projekte,  [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedienung des Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Hilfeseiten gibt es eine [[Hilfe:Inhaltsverzeichnis#Hilfe_zur_Wiki-Syntax|Übersicht der Wiki Syntax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Kategorie:DLZA&amp;diff=2335</id>
		<title>Kategorie:DLZA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Kategorie:DLZA&amp;diff=2335"/>
		<updated>2015-08-06T07:59:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Digitale Langzeiterhaltung */ Link korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Digitale Langzeiterhaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Forschungsdaten unterscheiden sich nicht grundsätzlich von anderen digitalen Objekten. Kennzeichnend für den Umgang mit Forschungsdaten ist die große Vielfalt der Formate und Strukturen, in denen Forschungsdaten entstehen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Ludwig2012&amp;quot;&amp;gt;Ludwig J (2012) Zusammenfassung. In: Neuroth H, Strathmann S, Oßwald A, Scheffel R, Klump J, et al., (Hrsg.). Langzeitarchivierung von Forschungsdaten - Eine Bestandsaufnahme. Boizenburg: Verlag Werner Hülsbusch. S. 295–310. http://www.nestor.sub.uni-goettingen.de/bestandsaufnahme/kapitel/nestor_bestandsaufnahme_015.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die beiden wichtigsten Hürden, die einer Nachnutzung der Daten im Weg stehen, sind hier der Verlust des [[Kontextwissen|Kontexts]] und das Veralten eines [[Dateiformat|Dateiformats]]. Beide Probleme sind miteinander verbunden, denn mit dem Verlust des Kontexts geht auch oft das Wissen über die Entstehung, die Verwendung eines Datensatzes und seines Formats verloren. Auch hier helfen [[Persistent Identifier|persistente Identifikatoren]] und Techniken des [[Semantic Web]], diesen Kontext zu erhalten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pepe2009&amp;quot;&amp;gt;Pepe A, Mayernik M, Borgman CL, Van de Sompel H (2009) From Artifacts to Aggregations: Modeling Scientific Life Cycles on the Semantic Web. JASIST: 28. http://arxiv.org/abs/0906.2549v3.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Das Bewahren der Kontext- und Nutzungsinformationen wiederum basiert auf einem [[Bitstrom]], dem eigentlichen digitalen Objekt. Diesen Komplex aus digitalem Objekt und seinen zugehörigen Kontext- und Nutzungsinformationen zu erhalten ist die Aufgabe von Archivsystemen, deren Systematik z.B. im Open Archival Information Systems Referenzmodell ([[OAIS]]) beschrieben ist&amp;lt;ref name=&amp;quot;OAIS&amp;quot;&amp;gt;CCSDS (2012) Reference Model for an Open Archival Information System (OAIS). Magenta Book. Recommended Practice. Greenbelt, MD: Consultative Committee for Space Data Systems. http://public.ccsds.org/publications/archive/650x0m2.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ausgehend von diesem Referenzmodell sind in den vergangenen Jahren viele weitergehende Arbeiten entstanden. Für die Integrität der wissenschaftlichen Überlieferung ist dabei entscheidend, dass die Daten in einem [[vertrauenswürdiges Archiv|vertrauenswürdigen Archiv]] vorgehalten werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klump2011&amp;quot;&amp;gt;Klump J (2011) Criteria for the Trustworthiness of Data Centres. D-Lib Magazine 17. http://dx.doi.org/10.1045/january2011-klump.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Übersichtsseite leitet weiter zu Beiträgen in der Kategorie &amp;quot;digitale Langzeiterhaltung&amp;quot; im Forschungsdaten-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redakteur der Kategorie &amp;quot;Langzeiterhaltung&amp;quot; ist [[User:jklump|Jens Klump]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=2334</id>
		<title>forschungsdaten:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=2334"/>
		<updated>2015-08-06T07:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Richtlinien der Redaktion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Redaktionssitzung am 21.01.2014 in Potsdam =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.01.2014 fand am GFZ die erste Sitzung der [[Redaktion]] des Wiki statt. Themen waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufräumen&lt;br /&gt;
* Organisation und Chef vom Dienst (CvD)&lt;br /&gt;
* Redakteure für Kategorien&lt;br /&gt;
* Themen-Monate&lt;br /&gt;
* Qualitätsoffensive&lt;br /&gt;
* DFG INF Projekte im Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufräumen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiki befinden sich noch allerhand Relikte aus unserer Anfangszeit. Leere Seiten, Dupletten, nicht kategorisierte Seiten, usw. sollen im [[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal#Themenmonate_2014|Februar 2014]] bereinigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation der Redaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Aktualität und Qualität des Wiki auf einem hohen Niveau zu halten, wurden [[Hauptseite#Inhalt|Redakteure für die einzelnen Kategorien]] benannt. Zusätzlich wird der Betrieb des Wiki durch einen [[Forschungsdaten.org:CvD|Chef vom Dienst]] (CvD) koordiniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP_CvD&amp;quot;&amp;gt;Chef vom Dienst in Wikipedia (DE): http://de.wikipedia.org/wiki/Chef_vom_Dienst&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Funktion wird im Rotationsverfahren monatlich neu besetzt um die zusätzliche Arbeitsbelastung überschaubar zu halten. Der CvD hat die Möglichkeit, [[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal#Themenmonate|Schwerpunktthemen für den jeweiligen Monat]] vorzuschlagen und dazu Autoren zu Wiki-Artikeln einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal#Google_Hangouts|Redaktionssitzungen]] finden ein mal im Monat per Videokonferenz statt (Google Hanglouts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien der Redaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Organisatorischen verständigten sich die Redakteure auf Richtlinien zur Redaktion des Wiki. Ganz kurz gefasst sind dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Neutralität&lt;br /&gt;
* Aktualität&lt;br /&gt;
* Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neutralität&#039;&#039;&#039;: Beiträge zum Wiki sollen Themen ausgewogen darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aktualität&#039;&#039;&#039;: Beiträge sollen den aktuellen Stand des Wissens und der Diskussion darstellen. Das bedeutet, dass Artikel auch regelmässig auf Aktualität geprueft werden, und gegebenenfalls ueberarbeitet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diskussion&#039;&#039;&#039;: Alle Autoren sind aufgefordert, auch Inhalte kritisch zu dikutieren. Dies kann entweder in den Diskussionsseiten zu einem Artikel geschehen, oder in einem eigenen Abschnitt im Wiki-Artikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur und Verweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=2333</id>
		<title>forschungsdaten:Aktuelle Ereignisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Aktuelle_Ereignisse&amp;diff=2333"/>
		<updated>2015-08-06T07:38:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Aufräumen */ Link korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Redaktionssitzung am 21.01.2014 in Potsdam =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21.01.2014 fand am GFZ die erste Sitzung der [[Redaktion]] des Wiki statt. Themen waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aufräumen&lt;br /&gt;
* Organisation und Chef vom Dienst (CvD)&lt;br /&gt;
* Redakteure für Kategorien&lt;br /&gt;
* Themen-Monate&lt;br /&gt;
* Qualitätsoffensive&lt;br /&gt;
* DFG INF Projekte im Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufräumen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiki befinden sich noch allerhand Relikte aus unserer Anfangszeit. Leere Seiten, Dupletten, nicht kategorisierte Seiten, usw. sollen im [[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal#Themenmonate_2014|Februar 2014]] bereinigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation der Redaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Aktualität und Qualität des Wiki auf einem hohen Niveau zu halten, wurden [[Hauptseite#Inhalt|Redakteure für die einzelnen Kategorien]] benannt. Zusätzlich wird der Betrieb des Wiki durch einen [[Forschungsdaten.org:CvD|Chef vom Dienst]] (CvD) koordiniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP_CvD&amp;quot;&amp;gt;Chef vom Dienst in Wikipedia (DE): http://de.wikipedia.org/wiki/Chef_vom_Dienst&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Funktion wird im Rotationsverfahren monatlich neu besetzt um die zusätzliche Arbeitsbelastung überschaubar zu halten. Der CvD hat die Möglichkeit, [[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal#Themenmonate|Schwerpunktthemen für den jeweiligen Monat]] vorzuschlagen und dazu Autoren zu Wiki-Artikeln einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal#Google_Hangouts|Redaktionssitzungen]] finden ein mal im Monat per Videokonferenz statt (Google Hanglouts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Richtlinien der Redaktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Organisatorischen verständigten sich die Redakteure auf Richtlinien zur Redaktion des Wiki. Ganz kurz gefasst sind dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Neutralität&lt;br /&gt;
* Aktualität&lt;br /&gt;
* Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was das heißen soll, werden wir demnächst noch weiter ausführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Literatur und Verweise =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=2332</id>
		<title>forschungsdaten:Gemeinschaftsportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=2332"/>
		<updated>2015-08-06T07:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Bedienung des Wiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seiten geben einen Überblick über die gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Redaktion|Redaktionsteam]] besteht aus [[Benutzer:Jochenklar|Jochen Klar]] (AIP), [[Benutzer:Maxi| Maxi Kindling]] (HU Berlin), [[Benutzer:pampel|Heinz Pampel]] (GFZ Potsdam) und [[Benutzer:Jklump|Jens Klump]] (CSIRO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehostet wird das Wiki vom [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte stehen unter der [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Creative-Commons-Lizenz &amp;quot;Attribution&amp;quot;]. Bei einer Nachnutzung der Inhalte empfehlen wir die folgende Zitation: &lt;br /&gt;
* Seite „Data Policies“. In: forschungsdaten.org. Bearbeitungsstand: 2. Jul. 2013‎ , 11:15. URL: http://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;amp;oldid=71 (Abgerufen: 02.07.2013, 11:52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessierte sind zur Mitarbeit am Wiki herzlich eingeladen! Wegen Problemen mit Spam bitten wir Sie dazu um eine formlose E-Mail mit dem Betreff &amp;quot;Mitarbeit forschungsdaten.org&amp;quot; an info@forschungsdaten.org. Für Sie wird dann ein Account angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Google Hangouts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir besprechen uns regelmäßig jeden 2. Montag des Monats um 10 Uhr oder 11 Uhr per Google Hangout. Die nächsten Termine sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 13.07.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 10.08.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 14.09.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vergangene Hangouts 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 15.06.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 11.05.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 20.04.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.03.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.02.2015, 11:00]&lt;br /&gt;
* 12.01.2015, 10.00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Themenmonate =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Januar: Semantic Media Wiki [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Februar: ORCID und Forschungsdaten [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* März: Open Science / VRE [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* April: Aufräumen&lt;br /&gt;
* Mai: Forschungsdaten-Managementpläne [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Juni: Glossarien durch Maxi Kindling und [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
* Juli: EWIG-Broschüre durch Tim Hasler &lt;br /&gt;
* August: Persistente Identifikatoren [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* September:&lt;br /&gt;
* Oktober: erste Oktoberwoche (Jens Klump in Berlin)&lt;br /&gt;
* November:&lt;br /&gt;
* Dezember:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar: Aufräumen, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* März: Data Sharing, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* April: Langzeitarchivierung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Mai: Nachhaltigkeit, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] &lt;br /&gt;
* Juni: [[:Kategorie:Open Science|Open Science]], [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Juli: Reproduzierbarkeit, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* August: Internationale Projekte, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* September: VRE, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] ([[Forschungsdaten.org:Aktuelle_Ereignisse#Organisation_der_Redaktion|CvD]] September 2014)&lt;br /&gt;
* Oktober: Policies, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* November: Ausbildung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Dezember: DFG-Projekte,  [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bedienung des Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Hilfeseiten gibt es eine [[Hilfe:Inhaltsverzeichnis#Hilfe_zur_Wiki-Syntax|Übersicht der Wiki Syntax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=2331</id>
		<title>forschungsdaten:Gemeinschaftsportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=2331"/>
		<updated>2015-08-06T07:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Themenmonate 2015 */ Oberueberschrift Themenmonate eingefuegt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seiten geben einen Überblick über die gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Redaktion|Redaktionsteam]] besteht aus [[Benutzer:Jochenklar|Jochen Klar]] (AIP), [[Benutzer:Maxi| Maxi Kindling]] (HU Berlin), [[Benutzer:pampel|Heinz Pampel]] (GFZ Potsdam) und [[Benutzer:Jklump|Jens Klump]] (CSIRO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehostet wird das Wiki vom [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte stehen unter der [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Creative-Commons-Lizenz &amp;quot;Attribution&amp;quot;]. Bei einer Nachnutzung der Inhalte empfehlen wir die folgende Zitation: &lt;br /&gt;
* Seite „Data Policies“. In: forschungsdaten.org. Bearbeitungsstand: 2. Jul. 2013‎ , 11:15. URL: http://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;amp;oldid=71 (Abgerufen: 02.07.2013, 11:52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessierte sind zur Mitarbeit am Wiki herzlich eingeladen! Wegen Problemen mit Spam bitten wir Sie dazu um eine formlose E-Mail mit dem Betreff &amp;quot;Mitarbeit forschungsdaten.org&amp;quot; an info@forschungsdaten.org. Für Sie wird dann ein Account angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Google Hangouts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir besprechen uns regelmäßig jeden 2. Montag des Monats um 10 Uhr oder 11 Uhr per Google Hangout. Die nächsten Termine sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 13.07.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 10.08.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 14.09.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==vergangene Hangouts 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 15.06.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 11.05.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 20.04.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.03.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.02.2015, 11:00]&lt;br /&gt;
* 12.01.2015, 10.00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Themenmonate =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Januar: Semantic Media Wiki [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Februar: ORCID und Forschungsdaten [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* März: Open Science / VRE [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* April: Aufräumen&lt;br /&gt;
* Mai: Forschungsdaten-Managementpläne [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Juni: Glossarien durch Maxi Kindling und [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
* Juli: EWIG-Broschüre durch Tim Hasler &lt;br /&gt;
* August: Persistente Identifikatoren [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* September:&lt;br /&gt;
* Oktober: erste Oktoberwoche (Jens Klump in Berlin)&lt;br /&gt;
* November:&lt;br /&gt;
* Dezember:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar: Aufräumen, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* März: Data Sharing, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* April: Langzeitarchivierung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Mai: Nachhaltigkeit, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] &lt;br /&gt;
* Juni: [[:Kategorie:Open Science|Open Science]], [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Juli: Reproduzierbarkeit, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* August: Internationale Projekte, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* September: VRE, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] ([[Forschungsdaten.org:Aktuelle_Ereignisse#Organisation_der_Redaktion|CvD]] September 2014)&lt;br /&gt;
* Oktober: Policies, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* November: Ausbildung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Dezember: DFG-Projekte,  [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung des Wiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Hilfeseiten gibt es eine [[Hilfe:Inhaltsverzeichnis#Hilfe_zur_Wiki-Syntax|Übersicht der Wiki Syntax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DOI&amp;diff=2330</id>
		<title>DOI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DOI&amp;diff=2330"/>
		<updated>2015-07-24T08:00:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Digital Object Identifier (DOI; deutsch Digitaler Objektbezeichner) ist ein eindeutiger und [[Persistent Identifier|dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte. Er wird vor allem für Online-Artikel von wissenschaftlichen Fachzeitschriften verwendet. Das DOI-System baut auf dem [http://www.handle.net Handle-System] auf und ist vereinfacht ausgedrückt mit ISBN und ISSN vergleichbar, geht jedoch durch seine integrierte Lokalisierungsfunktion darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 ist der DOI ein ISO-Standard&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;&amp;gt;Digital object identifier (DOI) becomes an ISO standard, Elizabeth Gasiorowski-Denis, 10.05.2012, http://www.iso.org/iso/home/news_index/news_archive/news.htm?refid=Ref1561&amp;lt;/ref&amp;gt;. (ISO 26324)&amp;lt;ref name=&amp;quot;doiiso&amp;quot;&amp;gt;ISO 26324 Dokumentation auf den Seiten der IDF: http://www.doi.org/ISO_Standard/sc9n475.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Identifikation und Lokalisierung digitaler Objekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Objekte lassen sich im Internet über die Adresse, unter der sie abgelegt wurden, ansprechen. Eine Möglichkeit dazu stellt der Uniform Resource Locator (URL) dar, unter der Voraussetzung, dass die Adresse dauerhaft erhalten bleibt. Im Allgemeinen sind Adressen im Internet jedoch mehr oder weniger kurzlebig (siehe auch Error 404).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOI schafft ein System, das ein Objekt selbst identifiziert – nicht den Ort oder die Ressource, unter der es (momentan) abgelegt ist. Um den Zugriff auf identifizierte Objekte zu ermöglichen, stellt die International DOI Foundation (IDF) als Betreiber des DOI-Systems ein System zur Verfügung, das dem DOI den (oder die) aktuellen Standort(e) des Dokuments zuordnet. D. h. es kann über den DOI jedem digitalen Objekt ein URL zugeordnet werden. Wenn sich der Standort (also der URL) eines digitalen Objektes ändert (z. B. weil der Inhalte-Anbieter seinen Server umstrukturiert), so hat dies keinen Einfluss auf den DOI, es muss lediglich die Zuordnung in der DOI-Datenbank aktualisiert werden. Bei der Adressierung eines Dokuments über den DOI erfolgt eine Weiterleitung zu der URL, unter der das Objekt aktuell verfügbar ist, oder, wenn das Objekt an mehreren Orten abgelegt ist, zu einer Übersicht der zugehörigen URLs. Die DOI Foundation speichert laut eigener Privacy Information folgende Punkte: „Our logs collect and store only domain names or IP addresses, dates and times of visits, and the pages visited.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOIs beginnen immer mit 10. und haben die Form 10.ORGANISATION/ID wobei Organisationen (vor allem Verlage) jeweils eine eigene Nummer zugewiesen bekommen (beginnend bei 1000) und die ID selbst vergeben können. Verschiedene Organisationen setzen hier unterschiedliche Schemata ein: Manche benutzen die ISBN, mitunter werden Objekte schlichtweg durchnummeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Uniform Resource Identifier werden DOIs die Schema-Kennzeichnung doi: vorangestellt, so dass sie die Form doi:10.ORGANISATION/ID haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Publikation, die durch einen DOI identifiziert ist (z. B. [http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.0020449 doi:10.1371/journal.pbio.0020449]), können weitere DOI wiederum Teile identifizieren; so ist im angegebenen Beispiel eine Abbildung zu finden mit doi:10.1371/journal.pbio.0020449.g001. Dies findet man besonders oft bei Artikeln in einem Journal oder Kapiteln in einem Buch. Man kann aber nicht allgemein davon ausgehen, dass man eine DOI an einem Punkt oder Schrägstrich kürzen kann, um zu einem derartigen „übergeordneten Objekt“ zu gelangen, da es hier kein festes Schema gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DOI [http://dx.doi.org/10.1000/182 10.1000/182] identifiziert das Dokument 182 bei der Organisation 1000 (der [http://www.doi.org DOI-Stiftung] selbst). Es handelt sich hierbei um das DOI-Handbuch&amp;lt;ref name=&amp;quot;doi&amp;quot;&amp;gt;Paskin, N. (2005), The DOI Handbook, 4.2.0 ed., International DOI Foundation, Oxford, UK. [online] Available from: http://dx.doi.org/10.1000/182&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es kann im Internet gefunden werden, indem man entweder den DOI in die dafür vorgesehene Eingabemaske ([http://dx.doi.org DOI Resolver]) der DOI-Stiftung einträgt, oder indem man direkt den URL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    http://dx.doi.org/10.1000/182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufruft. Dazu entfernt man ein eventuell vorhandenes Präfix doi: und ersetzt es durch den URL des DOI-Proxyservers http://dx.doi.org/. Die so gefundene Webseite ist aber typischerweise nicht das referenzierte Dokument selbst, sondern eine Seite über das entsprechende Dokument, mit der Möglichkeit, es herunterzuladen oder zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwendung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele (jedoch nicht alle) wissenschaftliche Artikel insbesondere der Naturwissenschaften sind DOIs verfügbar. Der DOI eines Artikels kann bei dem dafür zuständigen Verlag ermittelt werden und findet sich meist auf der offiziellen Webseite des Verlages zu dem Artikel. In gedruckten Artikeln wird normalerweise eine traditionelle Quellenangabe bevorzugt, die Angabe einer DOI ist unüblich. Bei der Verlinkung eines Artikels auf einer Webseite bietet es sich aber an, den URL mit dem DOI-Proxyserver (http://dx.doi.org/DOI) zu verwenden, damit der Link auch dann korrekt bleibt, wenn sich die Webseiten des Verlages ändern. Des Weiteren kann man aus dieser URL direkt die DOI ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Literaturverwaltungsprogramme können per Eingabe des DOI die Metadaten eines Artikels importieren. Wurde zu einem Artikel ein DOI angegeben, so kann die zugehörige Webseite oft direkt angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Projekts [[STD-DOI]] nutzte die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB) im März 2004 als erste Institution DOIs die Registrierung von Forschungsdatensätzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;brase&amp;quot;&amp;gt;Brase, J., and J. Klump (2007), Zitierfähige Datensätze: Primärdaten-Management durch DOIs, in WissKom 2007 : Wissenschaftskommunikation der Zukunft ; 4. Konferenz der Zentralbibliothek, Forschungszentrum Jülich, 6. - 8. November 2007, vol. 18, edited by R. Ball, pp. 159–167, Forschungszentrum Jülich, Jülich, Germany. [online] Available from: http://edoc.gfz-potsdam.de/gfz/10493&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dcanivers&amp;quot;&amp;gt;DataCite: 10th Anniversary of minting DOI for data http://www.datacite.org/node/121&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;doireview&amp;quot;&amp;gt;Klump, J., R. Huber, and M. Diepenbroek (2015), DOI for geoscience data - how early practices shape present perceptions, Earth Sci. Inform., in press, http://doi.org/10.1007/s12145-015-0231-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 2005 gehört die Vergabe von DOI für Forschungsdaten zum dauerhaften Angebot der TIB. &amp;lt;ref name=&amp;quot;nestor&amp;quot;&amp;gt;H. Neuroth, A. Oßwald, R. Scheffel, S. Strathmann, M. Jehn: nestor Handbuch: Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung (Version 2.0), 2009: Kapitel 9.4.2 Der Digital Object Identifier (DOI) http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:0008-20090811501&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vergabe von DOI für Forschungsdaten wird von [http://www.datacite.org DataCite e.V.] koordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertrauenswürdigkeit Persistenter Identifikatoren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Voraussetzug für die langfristige Nutzbarkeit und Funktionsfähigkeit persistenter Identifikatoren ist, dass dass sie langfristig technisch und redaktionell gepflegt werden. DOI sind nur eine von vielen Implementationen. Einen Überblick über Identifikatoren gibt Hakala (2010)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hakala&amp;quot;&amp;gt;Hakala, J. (2010), Persistent identifiers – an overview, KIM-TWR. [online] Available from: http://metadaten-twr.org/2010/10/13/persistent-identifiers-an-overview/ (Accessed 9 November 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kriterien zur Bewertung von Identifikatoren wurde als [[nestor]]-Bericht veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buti&amp;quot;&amp;gt; Bütikofer, N. (2009), Kriterienkatalog zur Prüfung der Vertrauenswürdigkeit von PI-Systemen, nestor-Materialien, Niedersächsische Staats und Universitätsbibliothek Göttingen, Göttingen, Germany. [online] Available from: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0008-20080710140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DLZA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DOI&amp;diff=2329</id>
		<title>DOI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DOI&amp;diff=2329"/>
		<updated>2015-07-24T07:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: interner Verweis auf persistente Identifikatoren geändert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Digital Object Identifier (DOI; deutsch Digitaler Objektbezeichner) ist ein eindeutiger und [[Persistente Identifikatoren|dauerhafter digitaler Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte. Er wird vor allem für Online-Artikel von wissenschaftlichen Fachzeitschriften verwendet. Das DOI-System baut auf dem [http://www.handle.net Handle-System] auf und ist vereinfacht ausgedrückt mit ISBN und ISSN vergleichbar, geht jedoch durch seine integrierte Lokalisierungsfunktion darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 ist der DOI ein ISO-Standard&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;&amp;gt;Digital object identifier (DOI) becomes an ISO standard, Elizabeth Gasiorowski-Denis, 10.05.2012, http://www.iso.org/iso/home/news_index/news_archive/news.htm?refid=Ref1561&amp;lt;/ref&amp;gt;. (ISO 26324)&amp;lt;ref name=&amp;quot;doiiso&amp;quot;&amp;gt;ISO 26324 Dokumentation auf den Seiten der IDF: http://www.doi.org/ISO_Standard/sc9n475.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Identifikation und Lokalisierung digitaler Objekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Objekte lassen sich im Internet über die Adresse, unter der sie abgelegt wurden, ansprechen. Eine Möglichkeit dazu stellt der Uniform Resource Locator (URL) dar, unter der Voraussetzung, dass die Adresse dauerhaft erhalten bleibt. Im Allgemeinen sind Adressen im Internet jedoch mehr oder weniger kurzlebig (siehe auch Error 404).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOI schafft ein System, das ein Objekt selbst identifiziert – nicht den Ort oder die Ressource, unter der es (momentan) abgelegt ist. Um den Zugriff auf identifizierte Objekte zu ermöglichen, stellt die International DOI Foundation (IDF) als Betreiber des DOI-Systems ein System zur Verfügung, das dem DOI den (oder die) aktuellen Standort(e) des Dokuments zuordnet. D. h. es kann über den DOI jedem digitalen Objekt ein URL zugeordnet werden. Wenn sich der Standort (also der URL) eines digitalen Objektes ändert (z. B. weil der Inhalte-Anbieter seinen Server umstrukturiert), so hat dies keinen Einfluss auf den DOI, es muss lediglich die Zuordnung in der DOI-Datenbank aktualisiert werden. Bei der Adressierung eines Dokuments über den DOI erfolgt eine Weiterleitung zu der URL, unter der das Objekt aktuell verfügbar ist, oder, wenn das Objekt an mehreren Orten abgelegt ist, zu einer Übersicht der zugehörigen URLs. Die DOI Foundation speichert laut eigener Privacy Information folgende Punkte: „Our logs collect and store only domain names or IP addresses, dates and times of visits, and the pages visited.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOIs beginnen immer mit 10. und haben die Form 10.ORGANISATION/ID wobei Organisationen (vor allem Verlage) jeweils eine eigene Nummer zugewiesen bekommen (beginnend bei 1000) und die ID selbst vergeben können. Verschiedene Organisationen setzen hier unterschiedliche Schemata ein: Manche benutzen die ISBN, mitunter werden Objekte schlichtweg durchnummeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Uniform Resource Identifier werden DOIs die Schema-Kennzeichnung doi: vorangestellt, so dass sie die Form doi:10.ORGANISATION/ID haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Publikation, die durch einen DOI identifiziert ist (z. B. [http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.0020449 doi:10.1371/journal.pbio.0020449]), können weitere DOI wiederum Teile identifizieren; so ist im angegebenen Beispiel eine Abbildung zu finden mit doi:10.1371/journal.pbio.0020449.g001. Dies findet man besonders oft bei Artikeln in einem Journal oder Kapiteln in einem Buch. Man kann aber nicht allgemein davon ausgehen, dass man eine DOI an einem Punkt oder Schrägstrich kürzen kann, um zu einem derartigen „übergeordneten Objekt“ zu gelangen, da es hier kein festes Schema gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DOI [http://dx.doi.org/10.1000/182 10.1000/182] identifiziert das Dokument 182 bei der Organisation 1000 (der [http://www.doi.org DOI-Stiftung] selbst). Es handelt sich hierbei um das DOI-Handbuch&amp;lt;ref name=&amp;quot;doi&amp;quot;&amp;gt;Paskin, N. (2005), The DOI Handbook, 4.2.0 ed., International DOI Foundation, Oxford, UK. [online] Available from: http://dx.doi.org/10.1000/182&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es kann im Internet gefunden werden, indem man entweder den DOI in die dafür vorgesehene Eingabemaske ([http://dx.doi.org DOI Resolver]) der DOI-Stiftung einträgt, oder indem man direkt den URL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    http://dx.doi.org/10.1000/182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufruft. Dazu entfernt man ein eventuell vorhandenes Präfix doi: und ersetzt es durch den URL des DOI-Proxyservers http://dx.doi.org/. Die so gefundene Webseite ist aber typischerweise nicht das referenzierte Dokument selbst, sondern eine Seite über das entsprechende Dokument, mit der Möglichkeit, es herunterzuladen oder zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwendung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele (jedoch nicht alle) wissenschaftliche Artikel insbesondere der Naturwissenschaften sind DOIs verfügbar. Der DOI eines Artikels kann bei dem dafür zuständigen Verlag ermittelt werden und findet sich meist auf der offiziellen Webseite des Verlages zu dem Artikel. In gedruckten Artikeln wird normalerweise eine traditionelle Quellenangabe bevorzugt, die Angabe einer DOI ist unüblich. Bei der Verlinkung eines Artikels auf einer Webseite bietet es sich aber an, den URL mit dem DOI-Proxyserver (http://dx.doi.org/DOI) zu verwenden, damit der Link auch dann korrekt bleibt, wenn sich die Webseiten des Verlages ändern. Des Weiteren kann man aus dieser URL direkt die DOI ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Literaturverwaltungsprogramme können per Eingabe des DOI die Metadaten eines Artikels importieren. Wurde zu einem Artikel ein DOI angegeben, so kann die zugehörige Webseite oft direkt angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Projekts [[STD-DOI]] nutzte die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB) im März 2004 als erste Institution DOIs die Registrierung von Forschungsdatensätzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;brase&amp;quot;&amp;gt;Brase, J., and J. Klump (2007), Zitierfähige Datensätze: Primärdaten-Management durch DOIs, in WissKom 2007 : Wissenschaftskommunikation der Zukunft ; 4. Konferenz der Zentralbibliothek, Forschungszentrum Jülich, 6. - 8. November 2007, vol. 18, edited by R. Ball, pp. 159–167, Forschungszentrum Jülich, Jülich, Germany. [online] Available from: http://edoc.gfz-potsdam.de/gfz/10493&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dcanivers&amp;quot;&amp;gt;DataCite: 10th Anniversary of minting DOI for data http://www.datacite.org/node/121&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;doireview&amp;quot;&amp;gt;Klump, J., R. Huber, and M. Diepenbroek (2015), DOI for geoscience data - how early practices shape present perceptions, Earth Sci. Inform., in press, http://doi.org/10.1007/s12145-015-0231-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 2005 gehört die Vergabe von DOI für Forschungsdaten zum dauerhaften Angebot der TIB. &amp;lt;ref name=&amp;quot;nestor&amp;quot;&amp;gt;H. Neuroth, A. Oßwald, R. Scheffel, S. Strathmann, M. Jehn: nestor Handbuch: Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung (Version 2.0), 2009: Kapitel 9.4.2 Der Digital Object Identifier (DOI) http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:0008-20090811501&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vergabe von DOI für Forschungsdaten wird von [http://www.datacite.org DataCite e.V.] koordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertrauenswürdigkeit Persistenter Identifikatoren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Voraussetzug für die langfristige Nutzbarkeit und Funktionsfähigkeit persistenter Identifikatoren ist, dass dass sie langfristig technisch und redaktionell gepflegt werden. DOI sind nur eine von vielen Implementationen. Einen Überblick über Identifikatoren gibt Hakala (2010)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hakala&amp;quot;&amp;gt;Hakala, J. (2010), Persistent identifiers – an overview, KIM-TWR. [online] Available from: http://metadaten-twr.org/2010/10/13/persistent-identifiers-an-overview/ (Accessed 9 November 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kriterien zur Bewertung von Identifikatoren wurde als [[nestor]]-Bericht veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buti&amp;quot;&amp;gt; Bütikofer, N. (2009), Kriterienkatalog zur Prüfung der Vertrauenswürdigkeit von PI-Systemen, nestor-Materialien, Niedersächsische Staats und Universitätsbibliothek Göttingen, Göttingen, Germany. [online] Available from: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0008-20080710140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DLZA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DOI&amp;diff=2328</id>
		<title>DOI</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=DOI&amp;diff=2328"/>
		<updated>2015-07-24T07:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Verwendung */ Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein Digital Object Identifier (DOI; deutsch Digitaler Objektbezeichner) ist ein eindeutiger und dauerhafter digitaler [[Identifikator]] für physische, digitale oder abstrakte Objekte. Er wird vor allem für Online-Artikel von wissenschaftlichen Fachzeitschriften verwendet. Das DOI-System baut auf dem [http://www.handle.net Handle-System] auf und ist vereinfacht ausgedrückt mit ISBN und ISSN vergleichbar, geht jedoch durch seine integrierte Lokalisierungsfunktion darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2013 ist der DOI ein ISO-Standard&amp;lt;ref name=&amp;quot;iso&amp;quot;&amp;gt;Digital object identifier (DOI) becomes an ISO standard, Elizabeth Gasiorowski-Denis, 10.05.2012, http://www.iso.org/iso/home/news_index/news_archive/news.htm?refid=Ref1561&amp;lt;/ref&amp;gt;. (ISO 26324)&amp;lt;ref name=&amp;quot;doiiso&amp;quot;&amp;gt;ISO 26324 Dokumentation auf den Seiten der IDF: http://www.doi.org/ISO_Standard/sc9n475.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Identifikation und Lokalisierung digitaler Objekte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Digitale Objekte lassen sich im Internet über die Adresse, unter der sie abgelegt wurden, ansprechen. Eine Möglichkeit dazu stellt der Uniform Resource Locator (URL) dar, unter der Voraussetzung, dass die Adresse dauerhaft erhalten bleibt. Im Allgemeinen sind Adressen im Internet jedoch mehr oder weniger kurzlebig (siehe auch Error 404).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOI schafft ein System, das ein Objekt selbst identifiziert – nicht den Ort oder die Ressource, unter der es (momentan) abgelegt ist. Um den Zugriff auf identifizierte Objekte zu ermöglichen, stellt die International DOI Foundation (IDF) als Betreiber des DOI-Systems ein System zur Verfügung, das dem DOI den (oder die) aktuellen Standort(e) des Dokuments zuordnet. D. h. es kann über den DOI jedem digitalen Objekt ein URL zugeordnet werden. Wenn sich der Standort (also der URL) eines digitalen Objektes ändert (z. B. weil der Inhalte-Anbieter seinen Server umstrukturiert), so hat dies keinen Einfluss auf den DOI, es muss lediglich die Zuordnung in der DOI-Datenbank aktualisiert werden. Bei der Adressierung eines Dokuments über den DOI erfolgt eine Weiterleitung zu der URL, unter der das Objekt aktuell verfügbar ist, oder, wenn das Objekt an mehreren Orten abgelegt ist, zu einer Übersicht der zugehörigen URLs. Die DOI Foundation speichert laut eigener Privacy Information folgende Punkte: „Our logs collect and store only domain names or IP addresses, dates and times of visits, and the pages visited.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Format==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DOIs beginnen immer mit 10. und haben die Form 10.ORGANISATION/ID wobei Organisationen (vor allem Verlage) jeweils eine eigene Nummer zugewiesen bekommen (beginnend bei 1000) und die ID selbst vergeben können. Verschiedene Organisationen setzen hier unterschiedliche Schemata ein: Manche benutzen die ISBN, mitunter werden Objekte schlichtweg durchnummeriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Uniform Resource Identifier werden DOIs die Schema-Kennzeichnung doi: vorangestellt, so dass sie die Form doi:10.ORGANISATION/ID haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Publikation, die durch einen DOI identifiziert ist (z. B. [http://dx.doi.org/10.1371/journal.pbio.0020449 doi:10.1371/journal.pbio.0020449]), können weitere DOI wiederum Teile identifizieren; so ist im angegebenen Beispiel eine Abbildung zu finden mit doi:10.1371/journal.pbio.0020449.g001. Dies findet man besonders oft bei Artikeln in einem Journal oder Kapiteln in einem Buch. Man kann aber nicht allgemein davon ausgehen, dass man eine DOI an einem Punkt oder Schrägstrich kürzen kann, um zu einem derartigen „übergeordneten Objekt“ zu gelangen, da es hier kein festes Schema gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiele===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DOI [http://dx.doi.org/10.1000/182 10.1000/182] identifiziert das Dokument 182 bei der Organisation 1000 (der [http://www.doi.org DOI-Stiftung] selbst). Es handelt sich hierbei um das DOI-Handbuch&amp;lt;ref name=&amp;quot;doi&amp;quot;&amp;gt;Paskin, N. (2005), The DOI Handbook, 4.2.0 ed., International DOI Foundation, Oxford, UK. [online] Available from: http://dx.doi.org/10.1000/182&amp;lt;/ref&amp;gt;. Es kann im Internet gefunden werden, indem man entweder den DOI in die dafür vorgesehene Eingabemaske ([http://dx.doi.org DOI Resolver]) der DOI-Stiftung einträgt, oder indem man direkt den URL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    http://dx.doi.org/10.1000/182&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufruft. Dazu entfernt man ein eventuell vorhandenes Präfix doi: und ersetzt es durch den URL des DOI-Proxyservers http://dx.doi.org/. Die so gefundene Webseite ist aber typischerweise nicht das referenzierte Dokument selbst, sondern eine Seite über das entsprechende Dokument, mit der Möglichkeit, es herunterzuladen oder zu erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwendung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele (jedoch nicht alle) wissenschaftliche Artikel insbesondere der Naturwissenschaften sind DOIs verfügbar. Der DOI eines Artikels kann bei dem dafür zuständigen Verlag ermittelt werden und findet sich meist auf der offiziellen Webseite des Verlages zu dem Artikel. In gedruckten Artikeln wird normalerweise eine traditionelle Quellenangabe bevorzugt, die Angabe einer DOI ist unüblich. Bei der Verlinkung eines Artikels auf einer Webseite bietet es sich aber an, den URL mit dem DOI-Proxyserver (http://dx.doi.org/DOI) zu verwenden, damit der Link auch dann korrekt bleibt, wenn sich die Webseiten des Verlages ändern. Des Weiteren kann man aus dieser URL direkt die DOI ablesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Literaturverwaltungsprogramme können per Eingabe des DOI die Metadaten eines Artikels importieren. Wurde zu einem Artikel ein DOI angegeben, so kann die zugehörige Webseite oft direkt angezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des DFG-Projekts [[STD-DOI]] nutzte die Technische Informationsbibliothek Hannover (TIB) im März 2004 als erste Institution DOIs die Registrierung von Forschungsdatensätzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;brase&amp;quot;&amp;gt;Brase, J., and J. Klump (2007), Zitierfähige Datensätze: Primärdaten-Management durch DOIs, in WissKom 2007 : Wissenschaftskommunikation der Zukunft ; 4. Konferenz der Zentralbibliothek, Forschungszentrum Jülich, 6. - 8. November 2007, vol. 18, edited by R. Ball, pp. 159–167, Forschungszentrum Jülich, Jülich, Germany. [online] Available from: http://edoc.gfz-potsdam.de/gfz/10493&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dcanivers&amp;quot;&amp;gt;DataCite: 10th Anniversary of minting DOI for data http://www.datacite.org/node/121&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;doireview&amp;quot;&amp;gt;Klump, J., R. Huber, and M. Diepenbroek (2015), DOI for geoscience data - how early practices shape present perceptions, Earth Sci. Inform., in press, http://doi.org/10.1007/s12145-015-0231-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit 2005 gehört die Vergabe von DOI für Forschungsdaten zum dauerhaften Angebot der TIB. &amp;lt;ref name=&amp;quot;nestor&amp;quot;&amp;gt;H. Neuroth, A. Oßwald, R. Scheffel, S. Strathmann, M. Jehn: nestor Handbuch: Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung (Version 2.0), 2009: Kapitel 9.4.2 Der Digital Object Identifier (DOI) http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:0008-20090811501&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vergabe von DOI für Forschungsdaten wird von [http://www.datacite.org DataCite e.V.] koordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vertrauenswürdigkeit Persistenter Identifikatoren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wichtige Voraussetzug für die langfristige Nutzbarkeit und Funktionsfähigkeit persistenter Identifikatoren ist, dass dass sie langfristig technisch und redaktionell gepflegt werden. DOI sind nur eine von vielen Implementationen. Einen Überblick über Identifikatoren gibt Hakala (2010)&amp;lt;ref name=&amp;quot;hakala&amp;quot;&amp;gt;Hakala, J. (2010), Persistent identifiers – an overview, KIM-TWR. [online] Available from: http://metadaten-twr.org/2010/10/13/persistent-identifiers-an-overview/ (Accessed 9 November 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kriterien zur Bewertung von Identifikatoren wurde als [[nestor]]-Bericht veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;buti&amp;quot;&amp;gt; Bütikofer, N. (2009), Kriterienkatalog zur Prüfung der Vertrauenswürdigkeit von PI-Systemen, nestor-Materialien, Niedersächsische Staats und Universitätsbibliothek Göttingen, Göttingen, Germany. [online] Available from: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0008-20080710140&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Data_Publishing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DLZA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2321</id>
		<title>Open (Governmental/Public) Data</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2321"/>
		<updated>2015-07-10T02:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Open Data im angelsächsischen Raum */ Verweis auf UK data.gov.uk eingefuegt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;siehe vorerst [[Open Access]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Data im angelsächsischen Raum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im angelsächsischen Raub besteht ein großes Interesse der staatlichen Stellen, Daten der staatlichen Verwaltung für die Öffentlichkeit besser nutzbar zu machen. Verschiedenen Regierungen (USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;usopen&amp;quot;&amp;gt;United States Government (2014): U.S. Open Data Action Plan; May 9, 2014. http://www.whitehouse.gov/sites/default/files/microsites/ostp/us_open_data_action_plan.pdf (Accessed: 2015-06-10)&amp;lt;/ref&amp;gt;, Vereinigtes Königreich&amp;lt;ref name=&amp;quot;ukopen&amp;quot;&amp;gt;http://data.gov.uk/about&amp;lt;/ref&amp;gt;, Australien, Neuseeland) haben ihre Behörden angewiesen, in großem Maße Daten für öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Verwaltung Australiens und Neuseelands veranstaltet jedes Jahr einen Wettbewerb ([http://www.govhack.org GovHack]) in dem dazu aufgerufen wird, mit Daten der öffentlichen Verwaltung neue Anwendungen, Analysen oder Visualiserungen zu entwickeln. Der Wettbewerb fand zeitgleich an 29 Orten in beiden Ländern statt. Daten wurden von Behörden des Commonwealth, der Bundesstaaten und Territorien Australiens, und von Behörden Neuseelands bereitgestellt. Preisgelder im Wert von über AUD 100.000 wurden von Sponsoren für Preise in verschiedenen Kategorien ausgelobt. Am GovHAck 2015 beteiligten sich etwa 2000 Personen mit rund 400 Projekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Science]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2320</id>
		<title>Open (Governmental/Public) Data</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2320"/>
		<updated>2015-07-10T02:14:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Open Data im angelsächsischen Raum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;siehe vorerst [[Open Access]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Data im angelsächsischen Raum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im angelsächsischen Raub besteht ein großes Interesse der staatlichen Stellen, Daten der staatlichen Verwaltung für die Öffentlichkeit besser nutzbar zu machen. Verschiedenen Regierungen (USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;usopen&amp;quot;&amp;gt;United States Government (2014): U.S. Open Data Action Plan; May 9, 2014. https://www.whitehouse.gov/sites/default/files/microsites/ostp/us_open_data_action_plan.pdf (Accessed: 2015-06-10)&amp;lt;/ref&amp;gt;, Vereinigtes Königreich, Australien, Neuseeland) haben ihre Behörden angewiesen, in großem Maße Daten für öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Verwaltung Australiens und Neuseelands veranstaltet jedes Jahr einen Wettbewerb ([http://www.govhack.org GovHack]) in dem dazu aufgerufen wird, mit Daten der öffentlichen Verwaltung neue Anwendungen, Analysen oder Visualiserungen zu entwickeln. Der Wettbewerb fand zeitgleich an 29 Orten in beiden Ländern statt. Daten wurden von Behörden des Commonwealth, der Bundesstaaten und Territorien Australiens, und von Behörden Neuseelands bereitgestellt. Preisgelder im Wert von über AUD 100.000 wurden von Sponsoren für Preise in verschiedenen Kategorien ausgelobt. Am GovHAck 2015 beteiligten sich etwa 2000 Personen mit rund 400 Projekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Science]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2319</id>
		<title>Open (Governmental/Public) Data</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2319"/>
		<updated>2015-07-10T02:13:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Open Data im angelsächsischen Raum */ Verweis auf US Open Data Action Plan&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;siehe vorerst [[Open Access]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Data im angelsächsischen Raum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im angelsächsischen Raub besteht ein großes Interesse der staatlichen Stellen, Daten der staatlichen Verwaltung für die Öffentlichkeit besser nutzbar zu machen. Verschiedenen Regierungen (USA&amp;lt;ref name=&amp;quot;usopen&amp;quot;&amp;gt;United States Government (2014): U.S. Open Data Action Plan; May 9, 2014. [[https://www.whitehouse.gov/sites/default/files/microsites/ostp/us_open_data_action_plan.pdf]] (Accessed: 2015-06-10)&amp;lt;/ref&amp;gt;, Vereinigtes Königreich, Australien, Neuseeland) haben ihre Behörden angewiesen, in großem Maße Daten für öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Verwaltung Australiens und Neuseelands veranstaltet jedes Jahr einen Wettbewerb ([http://www.govhack.org GovHack]) in dem dazu aufgerufen wird, mit Daten der öffentlichen Verwaltung neue Anwendungen, Analysen oder Visualiserungen zu entwickeln. Der Wettbewerb fand zeitgleich an 29 Orten in beiden Ländern statt. Daten wurden von Behörden des Commonwealth, der Bundesstaaten und Territorien Australiens, und von Behörden Neuseelands bereitgestellt. Preisgelder im Wert von über AUD 100.000 wurden von Sponsoren für Preise in verschiedenen Kategorien ausgelobt. Am GovHAck 2015 beteiligten sich etwa 2000 Personen mit rund 400 Projekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Science]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2313</id>
		<title>Open (Governmental/Public) Data</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Open_(Governmental/Public)_Data&amp;diff=2313"/>
		<updated>2015-07-09T07:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Abschnitt zu Open Date im angelsächsischen Raum eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;siehe vorerst [[Open Access]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open Data im angelsächsischen Raum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im angelsächsischen Raub besteht ein großes Interesse der staatlichen Stellen, Daten der staatlichen Verwaltung für die Öffentlichkeit besser nutzbar zu machen. Verschiedenen Regierungen (USA, Vereinigtes Königreich, Australien, Neuseeland) haben ihre Behörden angewiesen, in großem Maße Daten für öffentliche Nutzung zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die öffentliche Verwaltung Australiens und Neuseelands veranstaltet jedes Jahr einen Wettbewerb ([http://www.govhack.org GovHack]) in dem dazu aufgerufen wird, mit Daten der öffentlichen Verwaltung neue Anwendungen, Analysen oder Visualiserungen zu entwickeln. Der Wettbewerb fand zeitgleich an 29 Orten in beiden Ländern statt. Daten wurden von Behörden des Commonwealth, der Bundesstaaten und Territorien Australiens, und von Behörden Neuseelands bereitgestellt. Preisgelder im Wert von über AUD 100.000 wurden von Sponsoren für Preise in verschiedenen Kategorien ausgelobt. Am GovHAck 2015 beteiligten sich etwa 2000 Personen mit rund 400 Projekten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Science]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=AIP&amp;diff=2080</id>
		<title>AIP</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=AIP&amp;diff=2080"/>
		<updated>2015-05-11T09:07:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Seite zu OAIS AIP neu angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Archival Information Package (AIP) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ArchivalInformation Package (AIP, Archivpaket) ist ein Bestandteil des Open Archival Information Systems Reference Model ([[OAIS]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;oais&amp;quot;&amp;gt;CCSDS (2012), Reference Model for an Open Archival Information System (OAIS). Magenta Book, Recommendation for Space Data System Practices, Recommended Practice, Consultative Committee for Space Data Systems, Greenbelt, MD. http://public.ccsds.org/publications/archive/650x0m2.pdf &amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein AIP besteht aus Inhaltsinformationen (Content Information) und den damit verknüpften Informationen zur Erhaltung (Preservation Information) und ist im [[Archivsystem]] abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=SIP&amp;diff=2079</id>
		<title>SIP</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=SIP&amp;diff=2079"/>
		<updated>2015-05-11T09:02:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: Seite zu OAIS SIP neu angelegt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Submission Information Package (SIP) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Submission Information Package (SIP, Übergabepaket) ist ein Bestandteil des Open Archival Information Systems Reference Model ([[OAIS]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;oais&amp;quot;&amp;gt;CCSDS (2012), Reference Model for an Open Archival Information System (OAIS). Magenta Book, Recommendation for Space Data System Practices, Recommended Practice, Consultative Committee for Space Data Systems, Greenbelt, MD. http://public.ccsds.org/publications/archive/650x0m2.pdf &amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein SIP ist ein Informationspaket, das von einem Datenproduzenten an ein [[Archivsystem]] übergeben wird und dazu dient, eines oder mehrere Archivpakete (Archival Information Package, [[AIP]]) neu zu bilden oder bestehende AIPs zu aktualisieren. Das SIP beinhaltet beschreibende Informationen zu seinen Inhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Verweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standards]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=2074</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=2074"/>
		<updated>2015-05-11T08:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* forschungsdaten.org */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= forschungsdaten.org =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* Seite „Data Policies“. In: forschungsdaten.org. Bearbeitungsstand: 2. Jul. 2013‎ , 11:15. URL: http://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;amp;oldid=71 (Abgerufen: 02.07.2013, 11:52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* [[:Kategorie:Data Management‏‎ |Datenmanagement‏‎]]‏‎ (Maxi Kindling)&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Data Publishing‏‎ |Datenveröffentlichung‎]] (Heinz Pampel)‏‎&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:dLZA|Digitale Langzeiterhaltung]] (Jens Klump)&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Förderorganisationen|Förderorganisationen]]‏‎ (Maxi Kindling)&lt;br /&gt;
* [[Literatur‏‎]] (Jochen Klar)‏‎&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Metadaten|Metadaten]] (Jens Klump)&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Open Science|Open Science]] (Maxi Kindling)&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Policies‏‎ |Policies‏‎]]‏‎ (Heinz Pampel)&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Projekte‏‎ |Projekte‏‎]] (Jochen Klar)‏‎&lt;br /&gt;
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* [[:Kategorie:Redaktion‏‎ |Redaktion des Wiki‏‎]] (Chef vom Dienst, [[Forschungsdaten.org:CvD|CvD]])‏‎&lt;br /&gt;
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* [[:Kategorie:Standards |Standards]] (Jens Klump)&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Vernetzung‏‎ |Vernetzung]]‏‎ (Heinz Pampel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung zum Start des Wikis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wiki forschungsdaten.org bündelt Kompetenzen zum Umgang mit Forschungsdaten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wiki [http://forschungsdaten.org forschungsdaten.org] ging im Rahmen der internationalen Aktionswoche [http://www.openaccessweek.org Open Access Week 2013] online. Anliegen ist es, Forschenden und den Infrastruktureinrichtungen wie Datenzentren und Bibliotheken eine Plattform für den Informationsaustausch zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion über den verantwortungsvollen und zeitgemäßen Umgang mit digitalen Daten, die in Forschungsprojekten entstehen, hat in den letzten Jahren deutlich an Dynamik gewonnen. Jüngst wurde im [http://www.gov.uk/government/news/g8-science-ministers-statement| G8 Science Ministers Statement] die Relevanz des offenen Zugang zu Forschungsdaten betont. Um drängende Forschungsfragen zu beantworten steigt in vielen Fachgebieten die Nachfrage nach dem “data sharing”. Um Forschungsdaten wissenschaftsadäquat austauschen zu können sind vielfältige Herausforderungen zu meistern. Im Fokus steht die Etablierung einer nachhaltigen Forschungsdateninfrastruktur, die es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erlaubt ihre Daten in vertrauenswürdigen Repositorien zu speichern. Darüber hinaus müssen Anreize für “Open Data” in der Wissenschaft geschaffen werden. Da die Aufbereitung von wissenschaftlichen Daten in eine für Dritte nachnutzbare Form im Laboralltag häufig zu kurz kommt, müssen neue Publikationspraktiken und Reputationsmechanismen entwickelt werden, die Forschenden Anerkennung für den Datenaustausch garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiatoren des Wikis sind verschiedene von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekte, die sich mit der Realisierung der Forschungsdateninfrastruktur befassen. Das Wiki soll im Rahmen des DFG-Projektes [http://re3data.org re3data.org] in Kooperation mit der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. ([http://www.dini.de DINI]) weiterentwickelt werden. Anliegen des Projektes re3data.org ist es, Speicherorte (sogenannte Repositorien) von Forschungsdaten zu verzeichnen und einzuordnen und damit den Zugang zu den dort gespeicherten Daten zu erleichtern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehostet wird das Wiki vom Deutschen GeoForschungsZentrum [http://www.gfz-potsdam.de GFZ], Helmholtz-Zentrum Potsdam. Alle Inhalte stehen unter einer offenen Lizenz und sind somit nachnutzbar. Mitarbeit am Wiki und Unterstützung bei der Weiterentwicklung sind willkommen. (Eine Anmeldung im Wiki ist nötig.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Projekte sind am Aufbau des Wikis beteiligt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[EWIG|EWIG - Entwicklung von Workflowkomponenten für die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten in den Geowissenschaften]] (http://ewig.gfz-potsdam.de)&lt;br /&gt;
* [[KOMFOR|KOMFOR - Kompetenzzentrum für Forschungsdaten aus Erde und Umwelt]] (http://www.komfor.net)&lt;br /&gt;
* [http://www.forschungsdaten.org/index.php/Radieschen Radieschen - Rahmenbedingungen einer disziplinübergreifenden Forschungsdateninfrastruktur] &lt;br /&gt;
* [[re3data.org|re3data.org - Registry of Research Data Repositories]] (http://www.re3data.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
URL des Wikis: http://www.forschungsdaten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: info@forschungsdaten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankündigung zum Jubiläum des Wikis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bereits über 45 Projekte im Wiki Forschungsdaten.org gelistet&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahr bündelt das Wiki Forschungsdaten.org Kompetenzen zum Umgang mit Forschungsdaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiatoren des Wikis sind und waren verschiedene von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekte, die sich mit der Realisierung der Forschungsdateninfrastruktur befassen. Aktuell wird das Wiki im Rahmen des Projektes re3data.org - Registry of Research Data Repositories gepflegt und durch die DINI/nestor-AG &amp;quot;Digitale Forschungsdaten&amp;quot; und die DINI-AG &amp;quot;Elektronisches Publizieren&amp;quot; unterstützt. Ein Redaktionsteam steuert die Weiterentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In monatlichen virtuell stattfindenden Redaktionskonferenzen werden aktuelle Themen rund um das Wiki diskutiert. Alle am Wiki angemeldeten Personen können an den Redaktionskonferenzen teilnehmen. Eine Mailingliste unterstützt den Dialog der angemeldeten Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jubiläum des Wikis freut sich das Redaktionsteam bekannt geben zu können, dass sich bereits über 45 Projekte der Forschungsdateninfrastruktur in dem Wiki präsentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.forschungsdaten.org/index.php/Kategorie:Projekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuste Seite befasst sich mit dem jüngst eingesetzten Rat für Informationsinfrastrukturen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.forschungsdaten.org/index.php/Rat_f%C3%BCr_Informationsinfrastrukturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Überblick über die vielfältigen Inhalte des Wikis bietet die Startseite:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.forschungsdaten.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehostet wird das Wiki vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, Helmholtz-Zentrum Potsdam. Alle Inhalte stehen unter einer offenen Lizenz (CC-BY) und sind somit nachnutzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hilfe:Inhaltsverzeichnis|Hilfe]] zur Erstellung und Bearbeitung von Artikeln.&lt;br /&gt;
* Hinweise zur redaktionellen Bearbeitung des [[Forschungsdaten.org:Gemeinschaftsportal|Wikis.]]&lt;br /&gt;
* Eine Liste aller AutorInnen findet sich unter: [[Spezial:Benutzer]]&lt;br /&gt;
* [//www.mediawiki.org/wiki/Manual:Configuration_settings Liste der Konfigurationsvariablen]&lt;br /&gt;
* [//www.mediawiki.org/wiki/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
* [//lists.wikimedia.org/mailman/listinfo/mediawiki-announce Mailingliste neuer MediaWiki-Versionen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitergehende Hilfe zur Benutzung und Konfiguration der Wiki-Software finden Sie im [//meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Media-Wiki-Benutzerhandbuch].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=1825</id>
		<title>forschungsdaten:Gemeinschaftsportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=1825"/>
		<updated>2015-03-09T09:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Google Hangouts */ Update&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seiten geben einen Überblick über die gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Redaktion|Redaktionsteam]] besteht aus [[Benutzer:Jochenklar|Jochen Klar]] (AIP), [[Benutzer:Maxi| Maxi Kindling]] (HU Berlin), [[Benutzer:pampel|Heinz Pampel]] (GFZ Potsdam) und [[Benutzer:Jklump|Jens Klump]] (CSIRO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehostet wird das Wiki vom [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte stehen unter der [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Creative-Commons-Lizenz &amp;quot;Attribution&amp;quot;]. Bei einer Nachnutzung der Inhalte empfehlen wir die folgende Zitation: &lt;br /&gt;
* Seite „Data Policies“. In: forschungsdaten.org. Bearbeitungsstand: 2. Jul. 2013‎ , 11:15. URL: http://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;amp;oldid=71 (Abgerufen: 02.07.2013, 11:52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessierte sind zur Mitarbeit am Wiki herzlich eingeladen! Wegen Problemen mit Spam bitten wir Sie dazu um eine formlose E-Mail mit dem Betreff &amp;quot;Mitarbeit forschungsdaten.org&amp;quot; an info@forschungsdaten.org. Für Sie wird dann ein Account angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Google Hangouts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir besprechen uns regelmäßig jeden 2. Montag des Monats um 10 Uhr oder 11 Uhr per Google Hangout. Die nächsten Termine sind:&lt;br /&gt;
* 16.06. 10:00&lt;br /&gt;
* 14.07. 10:00&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 11.08. 10:00]&lt;br /&gt;
* 10.09. 10:00&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 13.10. 10:00]&lt;br /&gt;
* 10.11. 10:00&lt;br /&gt;
* 08.12. 10:00&lt;br /&gt;
* 12.01.2015, 10.00&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.02.2015, 11:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.03.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 20.04.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Januar: Semantic Media Wiki [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Februar: ORCID und Forschungsdaten [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* März: Open Science / VRE [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* April: Aufräumen&lt;br /&gt;
* Mai: Forschungsdaten-Managementpläne [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Juni:&lt;br /&gt;
* Juli:&lt;br /&gt;
* August:&lt;br /&gt;
* September:&lt;br /&gt;
* Oktober:&lt;br /&gt;
* November:&lt;br /&gt;
* Dezember:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar: Aufräumen, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* März: Data Sharing, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* April: Langzeitarchivierung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Mai: Nachhaltigkeit, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] &lt;br /&gt;
* Juni: [[:Kategorie:Open Science|Open Science]], [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Juli: Reproduzierbarkeit, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* August: Internationale Projekte, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* September: VRE, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] ([[Forschungsdaten.org:Aktuelle_Ereignisse#Organisation_der_Redaktion|CvD]] September 2014)&lt;br /&gt;
* Oktober: Policies, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* November: Ausbildung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Dezember: DFG-Projekte,  [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung des Wiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Hilfeseiten gibt es eine [[Hilfe:Inhaltsverzeichnis#Hilfe_zur_Wiki-Syntax|Übersicht der Wiki Syntax]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=1823</id>
		<title>forschungsdaten:Gemeinschaftsportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.forschungsdaten.org/index.php?title=forschungsdaten:Gemeinschaftsportal&amp;diff=1823"/>
		<updated>2015-03-09T09:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jklump: /* Themenmonate 2015 */ Update 20150309&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seiten geben einen Überblick über die gemeinsame Redaktion des Forschungsdaten-Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Redaktion|Redaktionsteam]] besteht aus [[Benutzer:Jochenklar|Jochen Klar]] (AIP), [[Benutzer:Maxi| Maxi Kindling]] (HU Berlin), [[Benutzer:pampel|Heinz Pampel]] (GFZ Potsdam) und [[Benutzer:Jklump|Jens Klump]] (CSIRO).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehostet wird das Wiki vom [http://www.gfz-potsdam.de Helmholtz-Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Inhalte stehen unter der [http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Creative-Commons-Lizenz &amp;quot;Attribution&amp;quot;]. Bei einer Nachnutzung der Inhalte empfehlen wir die folgende Zitation: &lt;br /&gt;
* Seite „Data Policies“. In: forschungsdaten.org. Bearbeitungsstand: 2. Jul. 2013‎ , 11:15. URL: http://www.forschungsdaten.org/index.php?title=Data_Policies&amp;amp;oldid=71 (Abgerufen: 02.07.2013, 11:52)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mitarbeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessierte sind zur Mitarbeit am Wiki herzlich eingeladen! Wegen Problemen mit Spam bitten wir Sie dazu um eine formlose E-Mail mit dem Betreff &amp;quot;Mitarbeit forschungsdaten.org&amp;quot; an info@forschungsdaten.org. Für Sie wird dann ein Account angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Google Hangouts==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir besprechen uns regelmäßig jeden 2. Montag des Monats um 10 Uhr oder 11 Uhr per Google Hangout. Die nächsten Termine sind:&lt;br /&gt;
* 16.06. 10:00&lt;br /&gt;
* 14.07. 10:00&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 11.08. 10:00]&lt;br /&gt;
* 10.09. 10:00&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 13.10. 10:00]&lt;br /&gt;
* 10.11. 10:00&lt;br /&gt;
* 08.12. 10:00&lt;br /&gt;
* 12.01.2015, 10.00&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.02.2015, 11:00]&lt;br /&gt;
* [http://ep.mafiasi.de/p/Redaktionskonferenz__Forschungsdaten.org 09.03.2015, 10:00]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2015==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Januar: Semantic Media Wiki [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Februar: ORCID und Forschungsdaten [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* März: Open Science / VRE [[Benutzer:jklump|Jens Klump]]&lt;br /&gt;
* April: Aufräumen&lt;br /&gt;
* Mai: Forschungsdaten-Managementpläne [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]]&lt;br /&gt;
* Juni:&lt;br /&gt;
* Juli:&lt;br /&gt;
* August:&lt;br /&gt;
* September:&lt;br /&gt;
* Oktober:&lt;br /&gt;
* November:&lt;br /&gt;
* Dezember:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenmonate 2014==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar: Aufräumen, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* März: Data Sharing, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* April: Langzeitarchivierung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Mai: Nachhaltigkeit, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] &lt;br /&gt;
* Juni: [[:Kategorie:Open Science|Open Science]], [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Juli: Reproduzierbarkeit, [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]] &lt;br /&gt;
* August: Internationale Projekte, [[Benutzer:jklump|Jens Klump]] &lt;br /&gt;
* September: VRE, [[Benutzer:jochenklar|Jochen Klar]] ([[Forschungsdaten.org:Aktuelle_Ereignisse#Organisation_der_Redaktion|CvD]] September 2014)&lt;br /&gt;
* Oktober: Policies, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* November: Ausbildung, [[Benutzer:Maxi|Maxi Kindling]] &lt;br /&gt;
* Dezember: DFG-Projekte,  [[Benutzer:Pampel|Heinz Pampel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung des Wiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Hilfeseiten gibt es eine [[Hilfe:Inhaltsverzeichnis#Hilfe_zur_Wiki-Syntax|Übersicht der Wiki Syntax]].&lt;br /&gt;
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[[Category:Redaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jklump</name></author>
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